Die Bemessungsgrenzen

von
Schießl Konrad

Sicher kein neues Thema, für die sogenannte Mütterrente ein kleiner Anhaltspunkt, da ja
der zweite EP. im Jahr nach der Geburt oft nicht
voll zum Tragen kommt, da durch Arbeitseinkommen dies die Höchst EP. nicht mehr
zu lassen.
Dies ist ja auch jetzt schon der Fall, bei 3 EP. ab 1992, dass die drei mal 0,9996 in drei Jahren die Höchstpunkte nicht übersteigen dürfen:
Jahr: BG. Durchschnittsv: mögl.Höchstpunkte

1965 14400 9.229 1,5603
1966 15600 9.893 1.5769
1967 16800 10.219 1.6440
1968 19200 10.842 1,7709
1969 20400 11.839 1.7231
1970 21.600 13343 1.6188
1971 22.800 14931 1.5270
1972 25.200 16335 1.5427
1973 27.600 18.295 1.5086
1974 30.000 20.381 1.4720
1975 33.600 21.808 1.5407
1976 37.200 23.335 1.5942
1977 40.800 24.945 1.6355
1978 44.400 26.242 1.6919
1979 48.000 27.685 1.7338
1980 50.400 29.485 1.7093
1981 52.800 30.900 1.7087
1982 56.400 32.198 1.7517
1983 60000 33.293 1,8022
1984 62.400 34292 1.8197

1985 64.800 35.286 1.8364
1986 67.200 36.627 1.8347
1987 68.400 37.726 1.8131
1988 72.000 38.896 1.8511
1989 73.200 40063 1.8271
1990 75.600 41946 1,8023
1991 78000 44421 1.7559

von
Katja

Nun, neu ist dies in der Tat nicht.
Der Entgeltpunkt pro Monat mit 0,0883 kommt hinzu und wird ggf. dann begrenzt.
Das heist aber nicht das sich die Summe der bisherigen Entgeltpunkte um diesen Wert erhöht.
Die Bewertung der Beitragszeiten, beitragsgeminderten Zeiten, beitragsfreien Zeiten wird neu vorgenommen. Hier kann es schon zu (negativen) Veränderungen kommen.
Sieh mal in dieem Beitrag:
https://www.ihre-vorsorge.de/index.php?id=46&no_cache=1&tx_mmforum_pi1[action]=list_post&tx_mmforum_pi1[tid]=25948&tx_mmforum_pi1[pageret]=2
Katja

von
LS

nach mir bekannten Informationen wird für alle vor 1992 geborene Kinder, für die nach aktueller Gesetzeslage je Kind ein zusätzliches Jahr KEZ angerechnet wird, keine Prüfung auf Überschreitung der BBG vorgenommen.

von
Katja

Zitiert von: LS

nach mir bekannten Informationen wird für alle vor 1992 geborene Kinder, für die nach aktueller Gesetzeslage je Kind ein zusätzliches Jahr KEZ angerechnet wird, keine Prüfung auf Überschreitung der BBG vorgenommen.

Das ist ja auch zutreffend wenn die Rente vor dem 1.7.2014 begonnen hat.
Hier werden 1,0000 Entgelpunkte auf die bisherigen persönlichen Entgeltpunkte "draufgepackt"
Katja

von
Schießl Konrad

Zitiert von: LS

nach mir bekannten Informationen wird für alle vor 1992 geborene Kinder, für die nach aktueller Gesetzeslage je Kind ein zusätzliches Jahr KEZ angerechnet wird, keine Prüfung auf Überschreitung der BBG vorgenommen.

Dies ist aber doch jetzt schon so, bei 3 zu verrechnenden Entgeltpunkte.
Nenne als Beispiel Geburt im Jahre 2005.
2005 62400 BG. 29202 Höchstpunkte 2,1368
2006 63000 BG. 29494 dto. 2,1360
2007 63000 BG. 29951 dto. 2,1034

Entgeltpunkte aus Verdienst jeweils 1,2000
im Jahr. Für die Geburt können noch ange-
rechnet werden in 2005 0,9368, 2006 0,9360 und 2007 0,9034.
Die Differenz zu jeweils 1.0000, meinetwegen
0,9996 geht verloren jedes Jahr.

Gegenrechnung erwünscht!

MfG.

von
LS

Lieber Konrad, kann Deiner Logik nicht folgen.
.
Bei der Mütterrente wird keine Prüfung auf Überschreitung vorgenommen, wenn die rechtlichen Anspruchsvoraussetzungen für die Gewährung erfüllt sind, die Mutti bekommt also für das vor 1992 geborene Kind 0,9996 oder sogar 1,0000 EGPT. Bei drei Kindern 3x diese Summe.
.
Die gleiche Mutti hat nach 1991 noch ein Kind bekommen und erhält dafür maximal 0,9996 EGPT, wenn die BBG nicht überschritten wird.
.
In Deinem Beispielfall mit den Werten für 2005, 2006 und 2007 erhält aber die Mutti eben wegen der Überschreitung der BBG aus Verdienst + KEZ nicht die 0,9996 EGPT, sondern weniger.
.
Wenn sie nun aber anstatt der von Dir nur angenommenen 1,2000 EGPT pro Jahr im Jahr 2006 63.000 € verdient, beträgt der Wert für die KEZ Null, wäre dann auch 2007 so, wenn da ebenfalls 63.000 € verdient werden.
.
Es fehlen ihr dann aufgerundet 2,0000 EGPT.
.
Wie kann man denn da schreiben:
"Das ist doch jetzt schon so, . ."
.
Zutreffend ist, dass es jetzt so ist, wie ab 07.2000 je Kind gerechnet wurde, bei Überschreitung der BBG wird stets der Anteil KEZ reduziert, trifft auch für die Berechnung der BÜZ zu.

von
Schießl Konrad

[quote=211525]
Lieber Konrad, kann Deiner Logik nicht folgen.
.
Bei der Mütterrente wird keine Prüfung auf Überschreitung vorgenommen, wenn die rechtlichen Anspruchsvoraussetzungen für die Gewährung erfüllt sind, die Mutti bekommt also für das vor 1992 geborene Kind 0,9996 odeogar 1,0000 EGPT. Bei drei Kindern 3x die

Summe.
.
Die gleiche Mutti hat nach 1991 noch ein Kind bekommen und erhält dafür maximal 0,9996 EGPT, wenn die BBG nicht überschritten wird.
.
In Deinem Beispielfall mit den Werten für 2005, 2006 und 2007 erhält aber die Mutti eben wegen der Überschreitung der BBG aus Verdienst + KEZ nicht die 0,9996 EGPT, sondern weniger.
.
Wenn sie nun aber anstatt der von Dir nur angenommenen 1,2000 EGPT pro Jahr im Jahr 2006 63.000 € verdient, beträgt der Wert für die KEZ Null, wäre dann auch 2007 so, wenn da ebenfalls 63.000 € verdient werden.
.
Es fehlen ihr dann aufgerundet 2,0000 EGPT.
.
Wie kann man denn da schreiben:
"Das ist doch jetzt schon so, . ."
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Zutreffend ist, dass es jetzt so ist, wie ab 07.2000 je Kind gerechnet wurde, bei Überschreitung der BBG wird stets der Anteil KEZ reduziert, trifft auch für die Berechnung der BÜZ zu.

[/quote
Lieber Mathematiker LS, auch ich kann Ihren ausführungen nicht folgen. Natürlich, wird keine Prüfung wegen Überschreitung der Höchstpunkte erfolgen, kann auch nicht ge-
kürzt werden.
"In Deinem Beispiel mit den Werten für 2005, 2006, und 2007 erhält aber die Mutti eben wegen der Überschreitung der BBG aus Verdienst+ KEZ nicht die 0,9996 EP, wenn
die BBG nicht überschritten wird" so wurde ich zitiert.

Bei Arbeitsverdienst in den Jahren 2005,2006
und 2007 wurden 1,2000 EP. angenommen,
dadurch jeweils bei Voll Anrechnung von 0,9996 für eine Geburt.

"Wenn sie nun aber anstatt der von Dir nur angenommen 1.2000 EP. pro Jahr im Jahr
2006 63.000 verdient,beträgt der Wert für die
KEZ Null, wäre dann auch 2007 so, wenn da
ebenfalls 63.000 verdienst werden."
Wieso eigentlich.
2005 2,1368, 2006 2.1360 und 2007 2.1034
höchstmögliche EP.
Es werden also 0,0592, 0,0600 und 0,0926
da fehlen somit 2.118 EP., von Ihnen mit 2.000 EP. beziffert.
"Das ist doch jetzt schon so" Ja so ist, bei den 3 EP. ab 1992 wird auch jetzt schon 3 Jahre lang
gekürzt, wenn durch 0,9960 EP. die jeweilige
Bemessungsgrenze überschritten wird.

MfG.

von
LS

Hallo Konrad,
bin kein Mathematiker, kann aber sehr wohl Rentenbescheide bis ins Detail rechnerisch nachvollziehen.
.
Wenn jeder von uns einen anderen Bezug herstellt, kann natürlich keine Einigung entstehen.
.
Ich schreibe:
"keine Prüfung der BBG",
Du antwortest, das war doch bisher schon so, und demonstrierst es an Zahlen, wo die Minderung wegen BBG Überschreitung wirksam wird.
.
Im Übrigen, wenn die BBG, wie von Dir angegeben:
2006 = 63,000 und
2007 = 63.000 ist, beträgt die Minderung für die Kindererziehung, wenn die Mutti genau diesen Verdienst im Jahr 2006 und 2007 erzielt hat, hochgerechnet, wie ich schrieb, 2,0000 EGPT und nicht 2,118, wie von Dir genannt.
.
Wenn Sie pro Kind nur 0,9996 EGPT je Jahr bekommen kann, für 2 Jahre 1,9992, können im Fall des eigenen Verdienstes in Höhe der BBG ihr eben auch nur 1,9992 EGPT als explizite Bewertung für die KEZ fehlen.
.
Wenn ich angab, ab 07-2000 dann deswegen, weil es vorher nicht 0,0833 EGPT pro Kind gab.
Ab 01-1992 bis 06-1998 hatte die BBG für die KEZ nicht die Bedeutung, weil jedes Einkommen auch unterhalb der BBG auf die KEZ angerechnet wurde.

Es grüßt Lothar

von
Schießl Konrad

Zitiert von: LS

Hallo Konrad,
bin kein Mathematiker, kann aber sehr wohl Rentenbescheide bis ins Detail rechnerisch nachvollziehen.
.
Wenn jeder von uns einen anderen Bezug herstellt, kann natürlich keine Einigung entstehen.
.
Ich schreibe:
"keine Prüfung der BBG",
Du antwortest, das war doch bisher schon so, und demonstrierst es an Zahlen, wo die Minderung wegen BBG Überschreitung wirksam wird.
.
Im Übrigen, wenn die BBG, wie von Dir angegeben:
2006 = 63,000 und
2007 = 63.000 ist, beträgt die Minderung für die Kindererziehung, wenn die Mutti genau diesen Verdienst im Jahr 2006 und 2007 erzielt hat, hochgerechnet, wie ich schrieb, 2,0000 EGPT und nicht 2,118, wie von Dir genannt.
.
Wenn Sie pro Kind nur 0,9996 EGPT je Jahr bekommen kann, für 2 Jahre 1,9992, können im Fall des eigenen Verdienstes in Höhe der BBG ihr eben auch nur 1,9992 EGPT als explizite Bewertung für die KEZ fehlen.
.
Wenn ich angab, ab 07-2000 dann deswegen, weil es vorher nicht 0,0833 EGPT pro Kind gab.
Ab 01-1992 bis 06-1998 hatte die BBG für die KEZ nicht die Bedeutung, weil jedes Einkommen auch unterhalb der BBG auf die KEZ angerechnet wurde.

Es grüßt Lothar

Nur zur Klarstellung, es ging von Haus auf um
die 3 Jahre 2005,2006,2007. Wenn nicht immer die drei ´Jahre verwendet wurden, sicher nur um Wiederholungen zu vermeiden.
Nach zu lesen beim Eintrag von mir mit der
Schlussbemerkung" Gegenrechnung erwün scht"

MfG.

von
Katja

Hallo @LS

unser @Schießl Konrad ist auf Ihre Ursprungsfrage überhaupt nicht eingegangen. Stattdessen werden mathematische Berechnungen, die fern jeglicher Realtät sind, vorgeführt.
Nochmals:
Die Neuregelung unterscheidet zwischen Personen die am 30.6.2014 bereits eine Rente beziehen und Neurentner ab Rentenbeginn 1.7.2014.
Die "Altrentner" erhalten zur Rente pauschal einen Zuschlag von 1,000 Entgeltpunkten für jedes vor dem 1.1.1992 geborene Kind, wenn sie es im 12 Kalendermonat erzogen haben
Ob und in welcher Höhe im 2. Erziehungsjahr eigene Einkünfte vorhanden sind ist völlig unerheblich, selbst dann wenn die eigenen Einkünfte über der Beitragsbemessung liegen.
Der Zuschlag erfolgt auf die bisherigen "Persönlichen Entgeltpunke".
Das heist auch, wenn die Rente einen Abschlag enthält ist der Zuschlag davon nicht betroffen da in der Berechnugssystematik der Abschlag vorher erfolgt.
Katja

von
LS

hallo Katja,
.
so ist`s, weswegen ich mir eine weitere Antwort erspart habe.
.
Danke

von
Katja

Zitiert von: LS

hallo Katja,
.
so ist`s, weswegen ich mir eine weitere Antwort erspart habe.
.
Danke

Hallo LS
gute Entscheidung.
Lieber auf das Fußballspiel vorbereiten.
Katja

von
GroKo

Zitiert von: Schießl Konrad

Zitiert von: LS

Hallo Konrad,
bin kein Mathematiker, kann aber sehr wohl Rentenbescheide bis ins Detail rechnerisch nachvollziehen.
.
Wenn jeder von uns einen anderen Bezug herstellt, kann natürlich keine Einigung entstehen.
.
Ich schreibe:
"keine Prüfung der BBG",
Du antwortest, das war doch bisher schon so, und demonstrierst es an Zahlen, wo die Minderung wegen BBG Überschreitung wirksam wird.
.
Im Übrigen, wenn die BBG, wie von Dir angegeben:
2006 = 63,000 und
2007 = 63.000 ist, beträgt die Minderung für die Kindererziehung, wenn die Mutti genau diesen Verdienst im Jahr 2006 und 2007 erzielt hat, hochgerechnet, wie ich schrieb, 2,0000 EGPT und nicht 2,118, wie von Dir genannt.
.
Wenn Sie pro Kind nur 0,9996 EGPT je Jahr bekommen kann, für 2 Jahre 1,9992, können im Fall des eigenen Verdienstes in Höhe der BBG ihr eben auch nur 1,9992 EGPT als explizite Bewertung für die KEZ fehlen.
.
Wenn ich angab, ab 07-2000 dann deswegen, weil es vorher nicht 0,0833 EGPT pro Kind gab.
Ab 01-1992 bis 06-1998 hatte die BBG für die KEZ nicht die Bedeutung, weil jedes Einkommen auch unterhalb der BBG auf die KEZ angerechnet wurde.

Es grüßt Lothar

Nur zur Klarstellung, es ging von Haus auf um
die 3 Jahre 2005,2006,2007. Wenn nicht immer die drei ´Jahre verwendet wurden, sicher nur um Wiederholungen zu vermeiden.
Nach zu lesen beim Eintrag von mir mit der
Schlussbemerkung" Gegenrechnung erwün scht"

MfG.


Gell Du verträgst nimmer so viel wie früher.?

von
LS

Ergänzende Bemerkung zu meinem Beitrag vom . . 13.07.2014 - 17:58h zum Beitrag Katja
.

Zitiert von: Schießl Konrad

Sicher kein neues Thema, für die sogenannte Mütterrente ein kleiner Anhaltspunkt, da ja der zweite EP. im Jahr nach der Geburt oft nicht
voll zum Tragen kommt, da durch Arbeitseinkommen dies die Höchst EP. nicht mehr zu lassen.

.
An Konrad gerichtet
.
Als Mangel in Deinen Darlegungen erkenne ich, dass Dein Gedankenansatz gelegentlich nicht mehr mit dem Sachverhalt in Übereinstimmung gebracht wird.
Beispiel:
". . . für die sogenannte Mütterrente ein kleiner Anhaltspunkt, da ja der zweite EP. im Jahr nach der Geburt oft nicht voll zum Tragen kommt, . . ."
.
Mit Bezug auf die Mütterrente ist die Darstellung falsch, weil der 2. EP mit der Überschreitung der BBG nichts zu tun hat.
.
Gedanklich warst Du aber bei der nach wie vor gängigen Praxis der Berücksichtigung von Einkommen, vor allem dann, wenn die BBG überschritten wird und KEZ vorliegt.
.
Die Auflistung des Maximums für Einkommensberücksichtigungen hättest Du Dir sparen können, sie hat mit der Mütterrente nichts zu tun.
.
Nicht unbedingt verständlich ist auch Deine Aussage:
" . . . da ja der zweite EP. im Jahr nach der Geburt oft nicht voll zum Tragen kommt, da durch Arbeitseinkommen dies die Höchst EP. nicht mehr zu lassen."
.
Konrad,
a)
auch im ersten Jahr werden Ansprüche aus KEZ nicht voll wirksam, wenn im gleichen Zeitraum Verdienste die anteilige BBG überschreiten.
b)
Die Höchst EP. sind gesetzlich festgelegt, egal ob Arbeitseinkommen vorhanden ist oder nicht.
Arbeitseinkommen zu erzielen ist nicht gleichbedeutend mit Höchst EP. bzw. einer Reduzierung der KEZ.
Du schreibst aber:
". . ., da durch Arbeitseinkommen dies die Höchst EP. nicht mehr zu lassen."
Eine sehr eigenwillige Aussage, die nicht immer einleuchtend ist.
.
Als Letztes:
"Dies ist ja auch jetzt schon der Fall, bei 3 EP. ab 1992, dass die drei mal 0,9996 in drei Jahren die Höchstpunkte nicht übersteigen dürfen:
.
Gelesen wie geschrieben, können die EP. aus den drei Jahren die Höchstpunkte gar nicht überschreiten.
.
Und weil man auf Grund Deiner Art der Darlegungen nicht immer gleich den Sinn erkennt, kommt es zu eigentlich vermeidbaren unnötigen Diskussionen.
.
Es grüßt
Lothar

von Experte Experten-Antwort

Hallo zusammen,

man muss hier folgende zwei Fallgestaltungen unterscheiden:

1. Bei Bestandsrentnern (= Rentenbezug am 30.6.2014) werden einfach die Rente um einen Entgeltpunkt pro Kind erhöht, d. h. hier spielt die Beitragsbemessungsgrenze keine Rolle.

2. Die anderen Versicherten bekommen zusätzliche 12 Kalendermonate an Kindererziehungszeiten anerkannt. Diese entsprechen grundsätzlich auch einem Entgeltpunkt. Allerdings können in einem Jahr nicht mehr Entgeltpunkte anerkannt werden, als die sich aus der Beitragsbemessungsgrenze ergebenden. Entspricht z. B. die Beitragsbemessungsgrenze 2,0000 Entgeltpunkten und hat die Versicherte gleichzeitig eine Beschäftigung mit 1,2000 Entgeltpunkten ausgeübt, können für die Kindererziehungszeiten nur noch 0,8000 Entgeltpunkte anerkannt werden. Allerdings ist diese Regelung nicht neu; sie galt entsprechend auch schon bei den ersten 12 Kalendermonaten der Kindererziehungszeit.

von
Schießl Konrad

Zitiert von:

Hallo zusammen,

man muss hier folgende zwei Fallgestaltungen unterscheiden:

1. Bei Bestandsrentnern (= Rentenbezug am 30.6.2014) werden einfach die Rente um einen Entgeltpunkt pro Kind erhöht, d. h. hier spielt die Beitragsbemessungsgrenze keine Rolle.

2. Die anderen Versicherten bekommen zusätzliche 12 Kalendermonate an Kindererziehungszeiten anerkannt. Diese entsprechen grundsätzlich auch einem Entgeltpunkt. Allerdings können in einem Jahr nicht mehr Entgeltpunkte anerkannt werden, als die sich aus der Beitragsbemessungsgrenze ergebenden. Entspricht z. B. die Beitragsbemessungsgrenze 2,0000 Entgeltpunkten und hat die Versicherte gleichzeitig eine Beschäftigung mit 1,2000 Entgeltpunkten ausgeübt, können für die Kindererziehungszeiten nur noch 0,8000 Entgeltpunkte anerkannt werden. Allerdings ist diese Regelung nicht neu; sie galt entsprechend auch schon bei den ersten 12 Kalendermonaten der Kindererziehungszeit.

Herzlichen Dank für die Differenzierung und teilweise Bestätigung eines Nicht-Fachmannes.

Wusste nur nicht, dass dies für Bestandsrentner gilt.
Solche Diskussionen führen letztendlich zur
Klarheit.
Einer hätte gar gemeint, die Arbeit, Bem.Grenzen, Durchschnittsverdienst und höchstmögliche EP. könnten auch für nicht-Betroffene der Mütterrente nicht schaden.
Habe sehr viel Zeit, mache dies ja nicht in
bezahlter Arbeitszeit.
Kann gehe auch selten außer Haus-warum
auch immer- wie scheinbar-Groß-Kotz-(Gro-ko) immer wieder meint.

MfG.

von
GroKo

Haste es jetzt endlich verstanden was man dir gestern mehrfach versucht hat zu erklären!
GroKo

von
GroKo

Zitiert von: GroKo

Haste es jetzt endlich verstanden was man dir gestern mehrfach versucht hat zu erklären!
GroKo

Nein könntest Du Mir auf die Sprünge helfen?

von
W*lfgang

Zitiert von: Schießl Konrad
(...) ein kleiner Anhaltspunkt (...)
Schießl Konrad,

ich hoffe, Sie haben sich nicht die Fingerkuppen platt getippt ;-) ...beim nächsten Mal verweisen Sie einfach auf das (immer aktuelle) Merkblatt „Broschüre Zahlen und Tabellen“ der DRV Bayern Süd, Seite xyz:

http://www.deutsche-rentenversicherung.de/BayernSued/de/Navigation/5_Services/03_Broschueren_Magazine/Zahlen_und_Tabellen/Zahlen_und_Tabellen_node.html

oder verweisen ins Statistik-Portal der DRV:

http://www.deutsche-rentenversicherung.de/Allgemein/de/Navigation/5_Services/03_broschueren_und_mehr/fachliteratur/statistiken_node.html

Gruß
w.
...und der Rest der kruden Berechnungstheorien ist ja inzwischen mehrfach ins recht(e/liche) Lot geneigt worden.

Gruß
w.