Direktversicherung und Beitragspflicht zu KV/PV bei Auszahlung

von
APfel01

Direktversicherung und Beitragspflicht zu KV/PV bei Auszahlung

Sachverhalt:

G´ter Geschäftsführer mit Bezügen über der Beitragsbemessungsgrenze zu KV/PV.

Geboren im April 1943.

Geplant ist eine Weiterbeschäftigung als G`ter Geschäftsführer über das 65. Lebensjahr hinaus.

Keine Vers.Pflicht in der RV+AV +KV+PV da 100% Anteilseigner an der KapGes.

Ist derzeit versichert in KV/PV als freiwilliges Mitglied in der gesetzlichen Krankenversicherung.

Direktversicherung wird am 01.12.2007 fällig. Gewünscht ist Vollauszahlung in einem Betrag.

Die Beiträge zur Direktversicherung wurden ausschließlich in der Zeit als G´ter Geschäftsführer geleistet.

Frage:

Fällt die Vollauszahlung unter die 1/120-igstel Regelung, obwohl der G`ter Geschäftsführer aufgrund 100%-Beteiligung an der KapGes von RV+AV+KV+PV befreit ist?

Oder ist die Voll-Auszahlung grundsätzlich beitragsfrei?

von
birne01

ich bin (war) in vergleichbarer Siutuation:

Der Auszahlbetrag wird auf 120 Monate (10 Jahre) "umgelegt" und ab dem Auszahlungstermin je Monat beitrags-fällig (verbeitragt).

Jetzt kommts:

Solange Sie über Beitragsbemessungsgrenze sind wird nichts verbeitragt.

Sind Sie etwas drunter, dann nur die Differenz: Also Rente, Gehalt und die "Verbeitragung" der Direktversicherung werden nie über die jeweilige BM erhoben werden.

Im Übrigen laufen Musterklage. (VdK) an die man sich anschließen kann. Einspruch bei Krankenkasse.

von
Schiko.,

Grundsätzlich gilt, ganz gleich, ob in der gesetzlichen
pflicht-oder freiwillig versichert, bis zur derzeitigen be-
messungsgrenze von 3.562,50 sind beiträge zu zahlen.

Dies schließt auch auszahlung einer direktversicherung
mit ein.
Gilt beitragsfreistellung- auch welchen gründen auch immer-
fällt eben nur beitrag für die direktversicherung an.

Angenommen 100.000 auszahlung der versicherungs-
summe wird der beitrag für die nächsten 10 jahre erhoben.
Für 10.000 aufs jahr gerechnet : 12 somit aus 833,33
monatlich, liegt ja nicht über der bemessung von 3562,50.

Gemein dabei, nicht überlicherweise der hälfteanteil, nein
der gesamtbeitrag dies können mit pflegeversicherung so-
gar 17,10 %.

Habe irgendwo gelesen, ein gericht ha schon festgestellt, dies
sei rechtens.

Mit freundlichen Grüßen.