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diverse Probleme

von
pearly

Hallo,

ich habe eine kleine Frührente, rückwirkend seit Oktober letzten Jahres (466) und erhalte nach Scheidung ein Versorgungsausgleichsanteil von 122.
Aufgrund meines schwankenden Krankheitsbildes, wozu meine Scheidung letztendlich noch mit beigetragen hatte und der schwierigen Lage in der ich mich wegen der Scheidung befand - hin und her - Wohnung suchen usw., unstete Zahlung von Ehemann ect. hatte ein Ex - Betreuer von mir diese Teilhabe am Arbeitsleben beantragt. Ich hatte erst eingewilligt, dann aber während das ganze bearbeitet wurde, einmalig auf 400 euro Basis gearbeitet, u. a. da ich es zu Hause nicht mehr aushielt. Also Arbeit auf den ersten Arbeitsmarkt. Dann bekam ich die Bewilligung WfB, die ich im März diesen Jahres schon antreten sollte, aber auch aus diversen Gründen nicht konnte. Dieses lag sowohl an nervlichen Gründen, Probleme mit der Betreuung usw. - unterschiedliche Aussagen vom Versicherungsträger, von ich würde da nur ein Taschengeld verdienen in der WfB, ich wäre ja nicht mehr eingliederungsfähig bishin ich würde meine Rente riskieren, da es doch eine Rehabilitation wäre. Jedenfalls konnte ich mich u. a. wegen dieser Sacen die Monate nicht konzentrieren, was das beste für mich ist, wie es ohne Ehemann und Unterhalt weitergehen soll - da ich nicht in der Grundsicherung landen will.
Aus Scheidungsstrategischen Gründen musste ich dann erstmal ein Attest bei Gericht einreichen, das ich garnichts arbeiten kann, weder erster und zweiter Arbeitsmarkt. Mein noch Ehemann wollte mir den Hahn ganz zudrehen, also ab Scheidung und Grundsicherung.
Jedenfalls habe ich dann erfahren, ich hätte nur bis Oktober Zeit mich zu entscheiden in der WfB anzufangen. Trotz Attest bei Gericht habe ich dann dort erstmal 2 Wochen Praktikum gemacht. Über garnichts wurde ich richtig aufgeklärt, ständig musste ich der Chefin hinterherlaufen usw. Es wurde mir nicht mitgeteilt, das ich gleich mindestens 6 Stunden hinzulegen hätte, andere allerdings haben z. B. nur 3 Stunden gemacht, man steckte mich ans Band, obwohl ich diese Arbeit garnicht machen darf usw. - habe eine Ausbildung als Bürokauffrau aus gesundheitlichen Gründen.
Die Mitarbeiter dort waren nett, die Arbeit hat mir sonst Spaß gemacht, aber aufgrund verschiedener Erfahrungen dort,habe ich das Ganze dann wieder abgebrochen. Es sind dort zwar Menschen mit unterschiedlicher Erkrankung, aber trotzdem gab mir das auf der anderen Seite eine Abschreckung. Geläster über Krankheiten, auf jeden muss man Rücksicht nehmen (der eine arbeitet total langsam, andere total schnell, eine ist laufend von der Arbeit abgehauen, kann aber nicht gekündigt werden usw. usw.).
Alles in allem, auch die WfB ist nichts für mich. Körperlich fühle ich mich überfordert, geistig unterfordert, täglich das Gestöne, wie krank sie doch alle sind usw. usw.

Jedenfalls habe ich auch Druck von meiner Anwältin erhalten - ich könne nicht mit Attest da arbeiten - obwohl ich anders hätte keine Entscheidung treffen können.

Nun hatte ich nur noch eine Alternative, da mir die Zeit davon rennt, die Scheidung bevorsteht.

Mein Mann ist bereit, mir noch zwei Jahre Unterhalt zu zahlen.
Innerhalb dieser Zeit läuft meine Uhr, um endlich wieder hochzukommen. Auch die Rechnerei mit der WfB - ob Recht auf Aufstockungsunterhalt wegen Übergangsgeld usw. hatte ich keine Lust mehr. Das Scheidungsverfahren würde auch immer teurer werden, unendlich und zerrt an meinen Nerven. Dann die Frage, was würde ich kriegen, wenn ich die WfB nicht schaffe - wieder Unterhaltsberechnung usw. usw.

andere Hilfen
Ich habe mich dann bei anderen Kreisen erkundigt, wo man mit Schwerbehindertenausweis usw. für 3 Euro die Stunde auch arbeiten kann, erstmal auf 400 Euro, für psychisch kranke. Aber die Plätze sind alle belegt und auch hier wieder überwiegend langweile Verpackungsarbeit; diese Leute haben mit Integration ins Berufsleben nichts zu tun, man kann aber sich erstmal daran gewöhnen von 4 Stunden aufwärts anzufangen wieder zu arbeiten.

Ich habe den Integrationsdienst angerufen, die meinten, die helfen erst, wenn man mindestens ein Jahr WfB durchgestanden hat.

Ich habe das Berufsförderungswerk gefragt. Ich will zurück in meinen Beruf oder ähnliches. Die wollten mir am Telefon nicht erzählen, was die machen, ich hätte das erst zu beantragen bei der LVA usw. Dann wieder ich wäre nichts für die, da ich befrührentet wäre. Dann hörte ich die stecken Leute in die WfB als Praktikumsplatz usw. Lächerlich.

Die LVA erklärte, ich könne mir auch selbst ne Firma suchen, brauche keine WFB und würde Übergangsgeld kriegen usw. - das will ich aber wieder nicht, wegen neuem Theater mit Unterhaltsberechnung.

Ich habe mich an eine Stiftung Gesundheit gewendet und die haben mir nur Stellen genannt, wo psychisch kranken geholfen wird, aber alle Plätze überall belegt.

Also bleibt mir nur der Weg, mir selbst ein Platz zu suchen - auf den ersten Arbeitsmarkt.
Mir schwebt eben vor, ein Praktikum mit Hoffnung auf Übernahme oder ein 400 Euro Job - für auch nur 2 - 3 Euro die Stunde, so das ich mehr Arbeitszeit trainieren kann.

Meine erste Frage ist:
Wenn man in einer WfB anfängt, bekommt man während des Praktikums keine Fahrkosten. Ich habe die LVA gefragt, ob ich auf Übergangsgeld nicht verzichten kann - auch aus Scheidungsrechtlichen Gründen und eben dann längerfristig Praktikum mache, aber eben dann FAhrkosten wenigstens haben möchte. Sie erklärten, das ginge nicht. ? Meine Ex -mann wäre es mittlerweile egal, ob ich auf Übergangsgeld verzichte, da dieses ja auch einerseits vom Unterhalt abgezogen wird, andererseits muss er eben drauf bezahlen, wegen hypothetischen Einkommen nach Tarif.

Zweite Frage:
Nach meiner Rente gesehen, kann ich keine 3 Stunden am Tag arbeiten gehen. Auf der anderen Seite prüft eine Rentenstelle auch nicht, wieviel Stunden ich arbeite, wenn ich an 400 Euro komme. Bisher jedenfalls war das so.
Ist es mir erlaubt, auch 5 Stunden am Tag zu arbeiten, wenn ich aber auf 400 Euro Basis bleibe vom Lohn her. ?

Dritte Frage:
Meine Scheidungsanwältiin erklärte, ich hätte - obwohl ich total kaputt geschrieben bin, meinen NOch - Ehemann finanziell zu entlasten. Die LVA meinte, das wäre blödsinn, man könne mihc ja auch nichtt zwingen, WfB mitzumachen oder so. ?

Wieviel Geld darf ich dazu verdienen, bei meiner Rentenhöhe, wenn ich nur noch Teilrente beziehen möchte ? Muss Teilrente beantragt werden ? Wird dann neu geprüft, ob ich überhaupt Frührentenanspruch habe. ? Ich meine wenn mein Verdienst laufend auf die Rente drauf gerechnet wird, dann verliert man diese ja bei einen bestimmten Überbetrag oder folgt dann auch Teilrente ?

Letzte Frage:
Wenn ich aus der Rente rausgehe und müsste dann doch wieder rein, meinetwegen nach zwei Jahren, verliere ich dann den Anspruch auf mein Versorgungsausgleich oder bekomme ich den wieder mitbezahlt. ?
Herzlichen Dank
D.

Experten-Antwort

Ich empfehle Ihnen, sich an eine Auskunfts- und Beratungsstelle der Deutschen Rentenversicherung zu wenden. Hier kann man individuell auf Ihre persönlichen Umstände eingehen. Fragen zum Unterhalt können von der Deutschen Rentenversicherung jedoch nicht beantwortet werden. Die für Sie nächstgelegene Beratungsstelle finden Sie unter:

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