Drogentest

von
Mathias

Hallo,
muss man ,wenn man zum Gutachter muss,vorab in Kenntnis gesetzt,oder eine Einwilligung abgeben,bevor von der DRV ein Urindrogtntest gemacht wird?

von
Oha

Allein die Frage lässt schon nichts Gutes erahnen.

von
Opi

Bevor ein Drogentests oder jeder andere Test Untersuchung usw bedarf es Ihrer Einwilligung. Aber nicht X Wochen vorher, sondern beim Gutachter reicht aus, wenn der einen machen will und Sie fragt.

von
Oha

Zitiert von: Opi
Bevor ein Drogentests oder jeder andere Test Untersuchung usw bedarf es Ihrer Einwilligung. Aber nicht X Wochen vorher, sondern beim Gutachter reicht aus, wenn der einen machen will und Sie fragt.

Und wenn man dann ablehnt, lässt das schon einiges erahnen.

von
Mathi

Zitiert von: Oha
Zitiert von: Opi
Bevor ein Drogentests oder jeder andere Test Untersuchung usw bedarf es Ihrer Einwilligung. Aber nicht X Wochen vorher, sondern beim Gutachter reicht aus, wenn der einen machen will und Sie fragt.

Und wenn man dann ablehnt, lässt das schon einiges erahnen.

Aber NIX beweisen :-), du Schlaumeier!

von
DRV

Zitiert von: Oha
Zitiert von: Opi
Bevor ein Drogentests oder jeder andere Test Untersuchung usw bedarf es Ihrer Einwilligung. Aber nicht X Wochen vorher, sondern beim Gutachter reicht aus, wenn der einen machen will und Sie fragt.

Und wenn man dann ablehnt, lässt das schon einiges erahnen.

Wenn ein Drogentest verlangt wird, dann sicher nicht grundlos.
Natürlich kann man diesen ablehnen, aber man sollte bedenken, dass dies sehr wahrscheinlich auch Folgen auf die zu erwartende Entscheidung haben wird.
Da braucht man doch nur 1 und 1 zusammenzuzählen.

von
Mathi

Zitiert von: DRV
Zitiert von: Oha
Zitiert von: Opi
Bevor ein Drogentests oder jeder andere Test Untersuchung usw bedarf es Ihrer Einwilligung. Aber nicht X Wochen vorher, sondern beim Gutachter reicht aus, wenn der einen machen will und Sie fragt.

Und wenn man dann ablehnt, lässt das schon einiges erahnen.

Wenn ein Drogentest verlangt wird, dann sicher nicht grundlos.
Natürlich kann man diesen ablehnen, aber man sollte bedenken, dass dies sehr wahrscheinlich auch Folgen auf die zu erwartende Entscheidung haben wird.
Da braucht man doch nur 1 und 1 zusammenzuzählen.

Ohne Beweise FREISPRUCH :-)

von
Mathias

Es wurde ohne vorher zu sagen,ein Drogentest im Urin gemacht.Da ich ein Schmerzpatient bin,nehme ich ab und an im Monat Cannabis zu mir.Nichts dauerhaftes.Aber es hilft nun mal bei den Schmerzen.Ich war echt überrascht, das ohne das ich vorher es wusste im Urin Drogen getestet wurde.

von
Na und?

Zitiert von: Mathias
Es wurde ohne vorher zu sagen,ein Drogentest im Urin gemacht.Da ich ein Schmerzpatient bin,nehme ich ab und an im Monat Cannabis zu mir.Nichts dauerhaftes.Aber es hilft nun mal bei den Schmerzen.Ich war echt überrascht, das ohne das ich vorher es wusste im Urin Drogen getestet wurde.

Und was ist daran so schlimm, wenn Sie den Drogenkonsum logisch erklären können?

von
Mathias

Ich habe es genau so erklärt und im Gutachten steht,Drogensucht wegen Cannabis,das würde psychiche Erkrankungen auslösen.Es ist ein hin und wieder Konsum,bei starken Schmerzen und jetzt wird das so ausgelegt,als wäre ich ein Junkie.Und ja dementsprechend finde ich es nicht in Ordnung,das ohne mein Wissen ein Test gemacht wurde.

von
Opi

Der Erklärung ist nicht überzeugend. Hin und wieder sagte auch mein Kumpel der mit über 30 immer noch hin und wieder kifft und sein Leben seit dem er 16 ist entsprechend aussieht.

Wenn man so starke Schmerzen hat, kann man sich das Zeug mit einigem Aufwand auch verschreiben lassen. Das klingt für mich auch eher nach Spaßkonsum und da kommt die Schmerzerklärung gerade richtig.

Es war doch klar, wenn Sie das verheimlichen und es rauskommt man von normalen Drogenkonsum ausgeht. Da haben Sie selbst schuld wenn es so klingt, denn es sieht auch so aus.

von
Mathias

Es ist nichts verheimlicht worden,jeder Arzt von mir weiss Bescheid.Beim Gutachten hatte ich ja keine Möglichkeit vorab den Gutachter darüber zu informieren.

von
Na und?

Zitiert von: Mathias
Ich habe es genau so erklärt und im Gutachten steht,Drogensucht wegen Cannabis,das würde psychiche Erkrankungen auslösen.Es ist ein hin und wieder Konsum,bei starken Schmerzen und jetzt wird das so ausgelegt,als wäre ich ein Junkie.Und ja dementsprechend finde ich es nicht in Ordnung,das ohne mein Wissen ein Test gemacht wurde.

Und was wollen Sie jetzt für eine Lösung?
Der Drogentest steht jetzt im Raum und wird sicher nicht zurückgenommen und selbst wenn, der Drogenkonsum ist nachgewiesen.
Wenn Sie es vernünftig erklären können, sollten Sie dies in Verbindung mit Ihren behandelnden Ärzten schriftlich einreichen.

von
Dirt Devil

Zitiert von: Mathias
Es wurde ohne vorher zu sagen,ein Drogentest im Urin gemacht.Da ich ein Schmerzpatient bin,nehme ich ab und an im Monat Cannabis zu mir.Nichts dauerhaftes.
Eines Tages erschlug der Teufel seine Großmutter, weil ihm keine Ausreden mehr einfielen.

von
Opi

Die Frage ist, ob denn wirklich nicht eingewilligt wurde und was es bringt gegen das vermeintliche Unrecht vorzugehen.

Rechtswidrig erlangte Kenntnisse dürften wohl für eine Verwaltungsentscheidung nicht verwendet werden. ABER bringt Ihnen das einen Nachteil, dass man von dem Konsum Kenntnis erlangt hat? Schreibt der Gutachter, da er Cannabis raucht braucht er keine Rente? Das wäre schon sehr verwunderlich. Der Sachbearbeiterin ist es egal was Sie rauchen oder nicht. Dem ärztlichen Dienst kommt es nur darauf an, ob Ihre Einschränkungen zu einer EM führen. In der Gesamtschau kann ein Drogenkonsum für eine EM Rente sogar förderlich sein bzw vielleicht sogar eine Reha veranlasst werden.

Experten-Antwort

Zitiert von: Mathias
Hallo,
muss man ,wenn man zum Gutachter muss,vorab in Kenntnis gesetzt,oder eine Einwilligung abgeben,bevor von der DRV ein Urindrogtntest gemacht wird?

Hallo Mathias,

Das ärztliche Gutachten ist eine wesentliche Entscheidungsgrundlage für Rentenversicherungsträger bei der Frage, ob neben den versicherungsrechtlichen auch die persönlichen Voraussetzungen zur Gewährung der beantragten Sozialleistungen erfüllt sind. Darüber hinaus kann es als ein wichtiges Instrument der Bedarfsermittlung Hinweise auf Rehabilitationsbedarfe enthalten, die vom vorliegenden Antrag bisher nicht erfasst sind, auch wenn dafür die Rentenversicherung nicht zuständig sein sollte. Solche Hinweise im Gutachten lösen beim Rentenversicherungsträger die Verpflichtung aus, ggf. auf eine weitere Antragstellung durch den Versicherten hinzuwirken.

Aus haftungsrechtlichen Gründen müssen Gutachter jedoch auch bei den mitwirkungspflichtigen Maßnahmen die Probanden stets über Sinn und Zweck der diagnostischen Maßnahme aufklären und eine Einwilligung des Patienten einholen. Gelingt es nicht, die Probanden zu überzeugen, und wird die abgelehnte diagnostische Maßnahme für wichtig zur Beurteilung der Leistungsfähigkeit im Erwerbsleben gehalten, so ist dies in der Epikrise zu vermerken und bei der Leistungsbeurteilung zu berücksichtigen.

von
Valzuun

Zitiert von: Mathi
Zitiert von: DRV
Zitiert von: Oha
Zitiert von: Opi
Bevor ein Drogentests oder jeder andere Test Untersuchung usw bedarf es Ihrer Einwilligung. Aber nicht X Wochen vorher, sondern beim Gutachter reicht aus, wenn der einen machen will und Sie fragt.

Und wenn man dann ablehnt, lässt das schon einiges erahnen.

Wenn ein Drogentest verlangt wird, dann sicher nicht grundlos.
Natürlich kann man diesen ablehnen, aber man sollte bedenken, dass dies sehr wahrscheinlich auch Folgen auf die zu erwartende Entscheidung haben wird.
Da braucht man doch nur 1 und 1 zusammenzuzählen.

Ohne Beweise FREISPRUCH :-)

Sie übersehen eins:
Wer einen Anspruch (Erwerbsminderungsrente) geltend macht, muss beweisen das diese auch besteht. Nicht etwa die Rentenversicherung muss beweisen das dieser Anspruch nicht besteht (und ansonsten zahlen).
Also ja, ohne Beweise wird "freigesprochen", und zwar die Rentenversicherung von der gewünschten Leistung.

P.S. Für alle anderen:
Natürlich ist dies bewusst verkürzt und ein verweigerter Test führt nicht automatisch zu Ablehnung der Rente.
Aber ich wollte einfach mal klarstellen, wer hier in der Beweispflicht ist. Das scheint ja nicht allen klar zu sein.

von
Opi

Irgendwie dreht man sich im Kreis.

Was soll an der Feststellung eines Drogenkonsums negativ aus Sicht des Antragstellers sein?

Oh er nimmt aus Spaß aus Sucht oder aus Schmerz Drogen, daher kann er nicht EM sein? Von was wird er denn freigesprochen? Von der EM, vom Schmerz? Weil er Drogen nimmt. Und was lässt es denn tief blicken? Wenn man sein Recht auf eine Verweigerung wahr nimmt? Weil du dir keinen Finger in den Po stecken lässt bei der Flughafenkontrolle schmuggelst du damit automatisch Kokain?

Die Deutschen sind nach 16 Jahren Merkel so von Demokratie Rechtsstaatlichkeit und Freiheit entwöhnt, dass selbst das einfordern von Rechten als falsch angesehen wird. Verrückt.

Urteilt über niemanden nur weil er seine Rechte wahrnehmen will.

von
Valzuun

Da ich mich wohl nicht klar ausgedrückt habe:
Ich wollte einfach nur klarstellen wenn hier eine Beweispflicht trifft. Und das es eben nicht heißt "Im Zweifel zu Gunsten der Rente". Und zwar ganz egal warum die Beweise nicht ausreichen.
Selbst vor Gericht kann es zu einer sogenannten "Beweislastentscheidung" kommen, wenn nach Ausschöpfung aller Ermittlungsmöglichkeiten eine Erwerbsminderung zwar möglich aber eben nicht bewiesen ist.

Ob der hier in der Diskussion stehen Konsum / Test irgendeinen Einfluss auf die medizinische Beurteilung hat, und wenn ja welchen ist -da bin ich bei Ihnen- eine Frage des Einzelfalls in Kenntnis aller weiteren (medizinischen) Fakten.

von
Clara

Hallo, als ich neulich festgenommen und in die geschlossene Psychiatrie gebracht (untergebracht) wurde, hatte ich eine Beruhigungstablette genommen.
Klar wurde darauf getestet und das dan festgehalten.
Das war Grund genug, mich in der Psychiatrie festzuhbaloten.
Gott sei Dank konnte Jemand einen Anwalt beauftragen, die Freiheitsberaubung zu benennen und so beizutragen, dass ich frei kam.
Ich hatte einen Polizisten angezeigt, deswegen die Festnahme (man sollte das lassen in Bayern, hier darf die Polizei alles).
Fazit: es wird gerne getestet und dann entsprechende Schlüsse daraus gezogen.
25% aller Zwangseinweisungen in Dt. werden in Bayern vorgenommen.
Ich stelle fest, dass man eher als früher mit plötzlichen Tests rechnen muss, von denen man nichts weiß. Die Mediziner möchten nichts riskieren und ziehen dann gerne voreilige Schlüsse daraus.
MfG
Clara

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