Druck von der Krankenkasse Teil 2

von
MDK

Es gibt doch wohl ein Unterschied zwischen Drückeberger und kranken Menschen?

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Und um die Drückeberger von den Kranken zu unterscheiden schaut man eben etwas genauer :-)

von
Corinna

Zitiert von: Willi

Hallo Corinna,
Sie können mir glauben ein Drückeberger bin ich bestimmt nicht,.....

Es geht nicht darum, was ICH glaube, sondern um das, was der MdK glaubt.

von
Corinna

Zitiert von: PXY

Es gibt doch wohl ein Unterschied zwischen Drückeberger und kranken Menschen?

Hat das jemand bestritten?

Es gibt auch einen Unterschied zwischen GKV-Mitarbeitern und Hellsehern.

Konnten Sie soweit folgen?

von Experte/in Experten-Antwort

Hallo Willi,

die Krankenkasse kann Sie, solange Sie Krankengeld beziehen, jederzeit zum MDK vorladen.
Dies ist unabhängig von der Untersuchung beim Rentenversicherungsträger.
Wenn Sie die Untersuchung nicht wahrnehmen, kann Ihnen die Krankenkasse u.U. auch das Krankengeld kürzen.

von
Herz1952

Hallo Corinna,

mit der Vorladung zum MDK haben Sie ja recht.

Man kann ja auch Widerspruch einlegen, was letztlich auch auf die Nerven geht und die Krankheit nicht verbessert.

Aber der Rat, sich umgehend beim Arbeitsamt zu melden, sich fördern zu lassen und anschließend wieder zu arbeiten ist einfach weltfremd. Dieses Vorgehen der Kassen hat seit mindestens 10 Jahren System, und stürzt manchen Patienten in den sozialen Abgrund. Mittlerweile ist dieses Vorgehen schon Thema in der Politik. Da macht auch kein Patientenbeauftragter was dagegen. Das sog. Patiententelefon hat nur Alibi-Funktion. Es wird lediglich eine Statistik daraus erstellt.

Die Krankenkassen müssten sich aus medizinischen Sachen heraushalten. Zumindest die Verwaltung, wobei hierbei auch Informationsfehler eine Rolle spielen.

So hat z.B. ein KK-Mitarbeiter bei meinem Arzt nachgefragt, dass ich doch schon von der Reha zurück sein müsste. Dabei stand noch nicht fest, ob ich nicht doch ein Spenderherz brauche, oder ob Bypässe genügen. Wahrscheinlich spielt auch der Datenschutz eine Rolle.

Aber die KK hat sich auch noch in einem anderen Fall eingemischt. Dabei war die Mitarbeiterin so richtig frech. Ich habe sie erst einmal "in den Senkel" gestellt und ihr ganz ruhig erklärt, was hinter der Sache steckt, dann war Sie fast schockiert. Ein Krankhausfacharzt war auch wütend auf die KK, weil er nicht über die geplante Maßnahme informiert wurde.

Dabei hatte bereits die RV eine diesbezügliche Maßnahme abgelehnt, weil sie für das Krankheitsbild nicht passte. Die KK muss es auch gewusst haben.

Das traurige ist, wegen vielleicht weniger als 10 % Drückeberger müssen die restlichen 90 % darunter leiden. Es ist auch leider so, dass es im Alter von 50 Jahren besser ist, krank zu sein um EM-Rente zu bekommen als arbeitslos.

Mein Fazit: Geld ist sogar wichtiger als Gesundheit. Die Gesundheit ist durch Geld zwar nur z.T. wieder herstellbar, aber ohne Geld wird man nur noch kränker.

Aber wir sind ja ein reiches Land und wer nicht reich ist, ist selber schuld.

Herz1952

von
Willi

Zitiert von: PXY

Hallo Willi,

die Krankenkasse kann Sie, solange Sie Krankengeld beziehen, jederzeit zum MDK vorladen.
Dies ist unabhängig von der Untersuchung beim Rentenversicherungsträger.
Wenn Sie die Untersuchung nicht wahrnehmen, kann Ihnen die Krankenkasse u.U. auch das Krankengeld kürzen.


Sehr geehrter Experte/in,
Danke für die Antwort,ich werde natürlich zum MDK hingehen,wie schon geschrieben war ich ja schon einmal da,mit mehreren Berichten von meinen behandelnden Ärzten die mich für Arbeitsunfähig halten,auch der MDK bescheinigte die AU ohne Befristung,deshalb hatte ich hier im Forum gefragt,werde mich auch an meine Mitwirkungspflicht nur telefonisch werde ich der KK keine Auskunft mehr geben,nur noch schriftlich.
Wünsche noch einen schönen Abend