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DRV grenzt Wahl des Rentenbeginns zu meinen ungunsten ein

von
ich

Zitiert von: Herz1952

Hallo pks,

nur zur Info und vielleicht zu Ihrer Beruhigung.

Lt. meinen persönlichen Unterlagen hatte mir die KK wegen Krankengeldbezug das Dispositionsrecht eingeschränkt.

Die DRV Bund hat gegenüber der Krankenkasse das Dispositionsrecht rechtswirksam abgelehnt. Deshalb konnte ich wieder frei entscheiden.

Wegen Arbeitsmarktrente bzw. Befristung auf 3 Jahre habe ich dann das jüngste Datum genommen, weil ich damit rechnete, das die Arbeitslage nicht besser wird und die Befristung sich daher nach hinten verschiebt.

Ich vermute mal stark, dass die KK bzw. Arbeitsagenturen versuchen, dadurch möglichst viel von Ihren Auslagen zu rück zu erhalten. Dafür müsste dann die RV wieder mehr zahlen.

Nur Mut und Zuversicht.

Herz1952

@Hert1952:

Waren Sie nicht derjenige, dessen ("Arbeitsmarkt-") Rente nicht schon vor dem 01.01.2008 begann ?

Da gab es auch noch kein Urteil des BSG zur nachgeschobenen Einschränkung....

Zitat aus den RAA zu § 116 SGB VI:

" Aufgrund der Rechtsprechung des BSG vom 26.06.2008 (Az.: B 13 R 141/07 R und B 13 R 37/07 R) ist ein Versicherter in seinen Rechten zur Gestaltung des Rentenanspruchs auch dann eingeschränkt, wenn er bereits von sich aus einen Leistungsantrag gestellt hat und die Krankenkasse erst danach eine Aufforderung im Sinne von § 51 Abs. 1 oder 2 SGB V nachschiebt (so genannte nachgeschobene Aufforderung). Das Gleiche gilt, wenn die Krankenkasse die Aufforderung im Sinne von § 51 Abs. 1 oder 2 SGB V ausspricht, obwohl sie noch kein Krankengeld leistet (ISRV:NI:FAVR 3/2008 4). Insofern haben die Rentenversicherungsträger ihre bisherige Auffassung, dass das Dispositionsrecht des Versicherten in den beiden zuvor genannten Fallkonstellationen nicht eingeschränkt ist, aufgegeben. "

ich

von
=//=

Allerdings gibt es ab rückwirkender Zuerkennung der Erwerbsminderung keinen Zuwachs mehr auf dem Rentenkonto - auch wenn noch KG gezahlt wurde. (ärgerlich)

Eine EM-Rente wird immer mit den rentenrechtlichen Zeiten BIS ZUM MONAT DES LEISTUNGSFALLES berechnet. Es ist also gleichgültig, wann die Rente beginnt. Die nach dem Leistungsfall liegenden Zeiten werden bei der nächsten (Alters-)Rente berücksichtigt.

von
=//=

Zitiert von: pks

Zitiert von: ABM
Dann war diese Aussage entweder falsch oder Sie haben diese Aussage falsch verstanden.

Die Dame der KK war da sehr eindeutig mir gegenüber.

Gem. diesem Link: http://www.deutsche-rentenversicherung-regional.de/Raa/Raa.do?f=SGB10_103R4.2
braucht man bei voller EU nichts zurück zahlen.
Aber bei teilweiser EU hingegen schon.

Bislang weiß ich nicht, welche Art EU-Rente ich bekommen werde. Es steht nur fest DAS ich Rente bekomme.

Also zurück zu meinem Anliegen: Darf mich die Arge um meine Rechte beschneiden?

gruß
pks

Weshalb wissen Sie nicht, welche EM-Rente Sie bekommen werden? Das steht doch im Schreiben der DRV drin, wenn es um die Wahl des Rentenbeginns geht:

....teilweise erwerbsgemindert ... auf Dauer .... auf Zeit ODER

....voll erwerbsgemindert ... auf Dauer ... auf Zeit

Ich empfehle Ihnen, eine Beratungsstelle der DRV aufzusuchen und sich alles dort erklären zu lassen.