DRV-Postlaufzeiten

von
Hans

Kann mir jemand etwas zu den Ausgangspostlaufzeiten der DRV sagen? Ein an mich adressiertes Schreiben wurde am 27.06 vom Sachbearbeiter an mich aufgegeben. Auf dem Briefumschlag oben steht rechts das Datum 29.06 in blau aufgedruckt. Das Schreiben hat mich jedoch erst heute am 04.07 erreicht. Ich gehe mal davon aus das das in Blau aufgedruckte Datum, der Tag ist, an dem der Brief durch die automatische Druck/Frankiermaschine ging. Aber warum kommt der Brief erst mit 1 Woche Verzögerung an? Werden die Briefe nach dem drucken/frankieren vom Rechnenzentrum direkt bei der Post aufgegeben, oder lagern die einige Tage "zwischen"? Hier müsste es doch einen netten Sachbearbeiter in der Verwaltung geben, der mir dazu eine Auskunft erteilt.

von
netten Sachbearbeiter in der Verwaltung

bei uns ist das so, dass - wie richtig beschrieben - die ausgehende Post durch die Frankiermaschine geht.
Zwei Mal am Tag kommt dann ein Post-LKW und holt die bis dato gestappelten Postkisten ab (freitags nur einmal).
Ab da an liegt der Brief in den Händen der Post.

Ich gehe mal davon aus, dass bei keinen Rentenversicherungsträger nach dem Frankieren Post/Briefe noch tagelang in irgendeiner Ecke liegen bleiben.

Experten-Antwort

Die Postlaufzeiten sind u. a. davon abhängig, ob es sich um einen zentralen Druck oder ein Schreiben des Sachbearbeiters (in der Regel mit Unterschrift oder mit Anlagen) handelt. Schreiben vom Sachbearbeiter die nicht zentral gedruckt werden können, werden über einen internen Postweg zu einer zentralen Poststelle versandt, in der diese Schreiben dann kuvertiert und frankiert werden. Zentrale Drucke werden direkt der Poststelle zugeleitet, so dass der interne Postweg entfällt. Sind die Schreiben kuvertiert und frankiert, werden diese je nach Tageszeit noch am selben Tag oder am Folgetag, außer Samstag und Sonntag, bei der Post aufgegeben.

von
W*lfgang

Zitiert von: Hans
Aber warum kommt der Brief erst mit 1 Woche Verzögerung an?
Hans,

das waren noch Zeiten, als die Deutsche Post ausschließlich die Post am nächsten Tag zugeritten hat. Heute wird der billigste Versender genommen - zwangsläufig, ist verpflichtende Ausschreibungssache der öff. Verwaltung - da kann es schon mal über ein Verteil-/Sortierzentrum in Singapur gehen - und wenn dann noch der örtlich prekäre Zustelldienst keine Lus/ft auf dem Postrad hat ...

Gruß
w.

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