DRV Reha und Krankengeld

von
U. Haberland

Anfrage an das Service-Team der Deutschen Rentenversicherung:

1. Die Krankenkasse gewährt bei Arbeitsunfähigkeit 78 Wochen Krankengeld. Wird während dieser Zeit eine Rehamaßnahme durch die Rentenversicherung für 6 Wochen gewährt und damit die Zahlung des Krankengeldes unterbrochen durch die Zahlung von Übergangsgeld, verlängert sich dann die Zahlung von Krankengeld um diese 6 Wochen ?
D.h.: 78 Wochen Krankengeld und 6 Wochen Übergangsgeld = 84 Wochen Leistungen zum Lebensunterhalt ?

2. Wenn man einen Antrag auf Erwerbsunfähigkeitsrente bei der DRV stellt, erhällt der Arbeitgeber davon Kenntnis oder werden von ihm dazu Informationen abgefordert ?
D.h. für mich sollte ich vor Antragstellung mit dem Arbeitgeber sprechen ?
Wie lange sind in der Regel die Bearbeitungszeiten eines solchen Antrages ?

Vielen Dank im Voraus für die Beantwortung der Fragen.

Mit freundlichen Grüßen

U. Haberland

Experten-Antwort

1.Die KK zahlt insgesamt ab Beginn der Arbeitsunfähigkeit für längstens 78 Wochen Krankengeld. Unterbrechungen z.B. wegen Lohnfortzahlung oder Kuren (Übergangsgeldbezug) werden davon abgezogen und dadurch nicht verlängert.
2. I.d.R. kann man zunächst selbst entscheiden, ob der Arbeitgeber Kenntnis davon erlangen soll. Wird aber der AG von der DRV angefragt, ob er auch für Sie noch einen leistungsgerechten Arbeitsplatz hätte, erhält er natürlich darüber Kenntnis.