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Durch Riester angefixt

von
Amadé

Nicht ausweichen, lieber Freund!

Sie schreiben : &#34;Wenn Sie natürlich auf die Kollegen Amade, Maria L. &#38; Co gehört haben sind Sie selber schuld. Es wurde hier ja genug gewarnt.&#34;

Das ist eine eindeutige Schuldzuweisung! Bitte konkret: Weisen Sie Fehlinformationen der genannten Personen nach!

Pauschale Anschuldigungen und ein pauschales Suchen nach Sündenböcken ist völlig unzureichend.

Noch was zu Garantien und Sicherheiten. Mit Einführung der Riester-Rente hat der Staat sich ja zu einem gewissen Teil aus seiner Verantwortung gestohlen und seine Versorgungs-Versprechungen teilweise privatisiert. Banken und Versicherungen sind in D eng miteinander verflochten. Diese haben im Rahmen der Immobilienkrise Milliarden verzockt. Diese Konzerne bieten nun aber auch Riester-Renten an. Wenn eine Großbank oder eine Versicherung nun in die Knie gehen sollte, was ist dann wohl mit den vollmundig gegebenen Garantieversprechen? Wer zahlt dann? Haben Sie sich da schon mal Gedanken gemacht?

von
Maria L.

Hallo Schwarzwälder,

Sie sollten Ihre Schuldzuweisung zurücknehmen, da schließe ich mich Amadé an. So fair sollten Sie schon sein!

Ansonsten ist das ja ein konstruktiver Beitrag von Ihnen, auf dessen Basis man diskutieren könnte - vielleicht bei nächster Gelegenheit, weil hier allzu ausufernde Diskussionen ja leider nicht gewünscht werden.

Ich habe Ihnen doch neulich schon ein Friedensangebot gemacht: wer unbedingt die Riester-Förderung mitnehmen will, soll es halt tun.

Für mich persönlich bin ich zu dem Ergebnis gekommen, daß ich auf die staatlich geförderten Altersvorsorge-Wege komplett verzichten möchte. Ich kann mir aber durchaus vorstellen, daß andere Menschen in anderen Lebenssituationen zu anderen Ergebnissen kommen.

Was mich hier auf ihre-vorsorge.de etwas stört, ist eben, daß meines Erachtens einseitig nur die staatlichen Förderwege aufgezeigt werden. Deshalb versuche ich gegenzuhalten (und das wird freundlicherweise von der Redaktion ja auch zugelassen), um zu zeigen, daß es auch noch andere Möglichkeiten gibt. Alle deutschen Medien zum Thema Finanzen informieren einseitig sehr umfassend über die staatlichen Programme. Sehr, sehr selten liest man mal etwas zur eigenverantwortlichen Altersvorsorge ohne staatliche Förderung.

Zur Riester-Rente im Detail liefere ich demnächst vielleicht nochmal neue Argumente.

Gruß,
Maria L.

von
Schwarzwälder

Ich streite mich hier nicht mit Ihnen rum, Sie beharren ja doch auf Ihrem Standpunkt. Ich muß mich hier auch nicht rechtfertigen, es kann sich ja jeder selber eine Meinung über die Inhalte machen die hier geschrieben werden.
Aber eins noch: eine staatliche Garantie ist immer mehr wert als jedes Versprechen einer Versicherung oder einer anderen Anlageform, das haben bereits zwei Inflationen auf deutschem Boden bewiesen.
Banken und Versicherungen können sicherlich auch bankrott gehen, aber in Deutschland sind nahezu alle banken und Versicherungen rückversichert und Einlagevermögen ist zumindest bis zu einem bestimmten Betrag abgesichert. Einen Totalverlust kann man dort also nicht erleiden.
Und nochmal: ich verdamme nicht die private Geldanlage in welcher Form auch immer. Richtig gemacht ist das eine gute Sache. Aber um Anlagen muß man sich kümmern und das kann und will nicht jeder und dann ist manch einer mit einer kleineren, aber sichereren Anlage besser bedient. Ich bin seit über 20 Jahren im Beratungsgeschäft und hab schon genug gescheiterte Existenzen gesehen die auf die reine private Anlage vertraut haben. Aber noch niemanden der mit Bundesschatzbriefen und staatlich geförderten Anlagen in den Ruin gegangen sind.

von
Amadé

Was Sie da ausführen klingt sehr populär entbehrt aber trotzdem jeder Grundlage. Sie sollten Ihre Beraterlizenz sofort wegen Unfähigkeit abgeben.

Sie führen aus: &#34;Ich bin seit über 20 Jahren im Beratungsgeschäft und hab schon genug gescheiterte Existenzen gesehen die auf die reine private Anlage vertraut haben. Aber noch niemanden der mit Bundesschatzbriefen und staatlich geförderten Anlagen in den Ruin gegangen sind.&#34;

Können Sie mir mal bitte verraten, was STAATLICHE Kriegsanleihen im Jahre 1923 noch für einen Wert hatten?

Was waren Staatsanleihen bei der Währungsreform nach Weltkrieg II wert? Aktien sind immerhin Eigentumsrechte an Sachwerten - siehe Beitrag von Maria L.

Auch der bundesdeutsche Staat ist kein Unschuldslamm! Dieser hat gigantische Staatschulden aufgetürmt, schiebt nicht einlösbare Pensions- und Rentenlasten vor sich her usw. und sofort. Sehen Sie da keine Inflationsrisiken, kommende Währungsschnittgefahren usw.?

Natürlich sind wir Bürger auch keine Unschuldslämmer, weil wir in der Regel staatgläubig sind und unsere &#34;Vertreter&#34; ja selbst wählen.

von
Maria L.

Hallo Schwarzwälder,

nur noch mal kurz: festverzinsliche Anlagen jedweder Art bieten keinen Inflationsschutz! Das wirkt sich insbesondere bei langjährigen Anlagen aus. Keiner kann garantieren, daß die Inflationsraten in den nächsten Jahrzehnten so vergleichsweise moderat bleiben wie seit dem letzten Krieg bis heute (und auch da beträgt die Inflationsrate im Durchschnitt schon 3,1% - ich habe die Zahl nicht selbst überprüft, sondern nur übernommen, denke aber, daß sie stimmt) .

Im Gegenteil: der Schuldenstaat heizt die Inflation an (z.B. durch massive Steuererhöhungen) und damit verlieren Geldvermögen und eben auch alle festverzinslichen Anlagen zumindest schleichend an Wert. Das gleiche passiert seit Jahren schon mit den Rentenansprüchen und auch mit den Lohneinkommen. Dann sind auch staatliche &#34;Garantien&#34; nicht mehr das wert, was wir alle uns davon versprochen haben.

Inflationssicher sind nur Sachwerte, z.B. Immobilien (in begrenztem Umfang, denn bei zurückgehender Bevölkerung sinken die Immobilienpreise in vielen Regionen), oder eben Beteiligungspapiere, also Aktien oder Aktienfonds. Natürlich gehört zur Anlage in Sachwerte Knowhow, das ist dann eben die zu bewältigende Aufgabe u.a. auch für Berater.

Gruß,
Maria L.

von
Schwarzwälder

Ich werde zu diesem Thema gar nichts mehr schreiben, da meine weder beleidigenden noch politischen Beiträge gelöscht wurden macht es keinen Sinn hier weiter zu argumentieren.
Obwohl ich beleidigt wurde (Hinterwäldler) habe ich dazu nichts gesagt.
Egal. Werde mich nur noch fachlich äußern, soll sich halt jeder selber seine Meinung bilden.

von
M.F.

@Riester Fan

so, so, Sie haben also voll die Ahnung von der Riester-Rente und anderen Geldanlagen, und Ihr Riester-Vertrag erfreut sich bester Gesundheit.

Lesen Sie mal hier &#38;#8211;und vor allem rechnen Sie mal-

http://www.4null4.de/238/investition-in-riesterrente-ist-rausgeworfenes-geld/#more-238

Sie werden schnell merken, welchen Rohrkrepierer Sie sich mit der Riester-Rente eingefangen haben.

Fazit: Die Riester-Rente ist so überflüssig wie ein Doppelbett für den Papst.

M.F

von
Amadé

Der Staat hat also immer das Interesse des kleinen Mannes, der &#34;Vorsorge&#34; betreibt, im Auge?

Die Verbraucherzentrale weist auf eine staatlich geförderte Abzockerei hin:

http://www.vzbv.de/go/presse/969/index.html