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Experten-Antwort

Durchschnittsentgelt

von Meike Strahl14.08.2018 | 11:48
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Guten Tag, ich habe mir eine Rentenauskunft einschließlich Versicherungsverlauf zukommen lassen. Ich stelle fest, dass ich Jahr für Jahr immer weniger EGP erhalte. Für das Jahr 2008 bekam ich noch 1,3555 EGP. Und vom letzten Jahr nur noch 1,0456 EGP. Was kann ich dafür, wenn es keine Gehaltserhöhung gibt. Ich bin schon sehr lange jn diesem Unternehmen und arbeite gerne hier. Ich möchte lieber arbeiten wie Harz IV Empfänger zu sein. Wenn der Gesetzgeber aber jedes Jahr drastisch das Durchschnittsentgelt erhöht, dann werde ich und viele Millionen anderer, später auf Grundsicherung angewiesen sein. Zur Zeit liegt der Durchschnittsentgelt bei 37.873 Euro . Wo soll das noch hinführen? Vorschlag: Jahr für Jahr bekommt die DRV den Jahresverdienst übermittelt. Es wird festgestellt, dass dieser AN gegenüber dem Vorjahr keine Gehaltserhöhung vorlag und bekommt dann analog zum neuen Durchschnittsentgelt, die entsprechende EGP . Und auf solche Sprüche, wie: hättest mal was gescheites gelernt oder kannst ja das Unternehmen wechseln usw. kann ich gerne verzichten. Mit freundlichen Grüßen

Antworten vom Expertenteam

Persönlich beantwortet im Expertenforum

1
Expertenantwort · 1Deutsche Rentenversicherung

Hallo, Meike,

nicht die Gesetzgeber legen die Werte fest. Wenn das Lohnniveau aufgrund Gehaltserhöhungen (z.B. aufgrund neu vereinbarter Tarifverträge) in Deutschland ansteigt, Sie aber leider keine Gehaltserhöhung erhalten, ist es immer noch so, dass durchschnittlich das Einkommen in Deutschland steigt. Wir bedauern, dass Sie bei dieser Statistik nicht profitieren. Sofern keine gesetzliche Änderungen vorgenommen werden, wird die Berechnung weiterhin so fortgeführt werden müssen.

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6 Antworten

Rentenschmiedam 14.08.2018 | 12:35
Hallo, und wo ist die Frage? Das Durchschnittseinkommen ist wie der Name schon sagt im Prinzip ein statistischer Wert der aus den Einkommen gebildet wird, die in der Bundesrepublik gezahlt werden. Da kann es natürlich vorkommen dass man persönlich an der Einkommenssteigerung nicht teil hat weil der eigene Lohn nicht steigt, aber das ist dann leider so. Das Verfahren zu ändern ist nur durch den Gesetzgeber möglich, vllt. übermitteln Sie ihren Vorschlag an einen Abgeordneten Ihres Vertrauens? Wenn keiner was macht, ändert sich auch nichts bzw. es entwickelt sich nicht weiter. Mit besten Grüßen
chiam 14.08.2018 | 12:58
Nun, Sie könnten zum Beispiel nach einer Gehaltserhöhung fragen. Nach zehn Jahren wäre das ja nicht ganz abwegig. De facto verdienen Sie jetzt deutlich weniger als 2008, weil die Preise seit damals (wie es ganz normal ist) gestiegen sind. Sie können sich von Ihrem der Zahl nach gleich gebliebenen Verdienst heute also weniger Brot, Urlaubsreise oder was auch immer kaufen.
Kaiseram 14.08.2018 | 13:32
Über so einen Vorschlag kann man nur den Kopf schütteln. Im Übrigen mach nicht die Rentenversicherung, sondern die Politik die Gesetze.
Schadeam 14.08.2018 | 17:05
Im Endeffekt sehe ich für Sie 3 Alternativen Mit dem Chef über eine Gehaltserhöhung reden - Argumente dafür gibt es sicherlich viele (Inflation, Preissteigerung, etc.) Den Arbeitgeber wechseln und woanders mehr Gehalt aushandeln Die Situation so akzeptieren wie sie ist. Sie können natürlich auch auf Gesetzesänderungen in Ihrem Sinne hoffen, ob das aber realistisch ist?
Marcoam 14.08.2018 | 18:16
Mal zur Info selbst mit Durchschnittsgehalt werden Sie abhängig von Grundsicherung sein. Die mit dem Durchschnitt erwirtschafte Rente ist netto UNTER dem Grundsicherungsniveau.
W*lfgangam 14.08.2018 | 18:29
...können Sie das mal mit harten Zahlen näher erläutern - und in welcher Höhe gehen Sie vom Grundsicherungsniveau aus? Gruß w. PS: ich komme nach 45 Jahren auf 1441 EUR mtl. brutto, nach Abzug KV/PV bleiben noch knapp 1300 übrig. Stimmen meine Zahlen? ...nur mal zur Info für mich ;-)
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