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Durchschnittsverdienst Ost/west

von Ramona30.03.2009 | 18:08
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9 Antworten

Fragen beantworten Expertinnen und Experten der Deutschen Rentenversicherung.

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!982 habe ich aufgrund von Schichtarbeit rund um die Uhr in der EX-DDR ca. 20.000,-- M verdient und war auch in der FZR über 1200,--M. Für DDR-Verhältnisse ein enorm hoher Verdienst! Und trotzdem nur 0,60 Entgeltpunkte angerechnet bekommen. Es wurde von mehr als 34.000,-- Durchschnitt 1982 ausgegangen. Ist doch wohl ein Witz! Und wo erkennt man die FZR auf dem Kontenklärungsbescheid? Habe in 13 Jahren Arbeit (4 Jahren hoher Verdienst, danach EU-Rente von mon. 695,-- M und 420,-- Dazuverdienst nun einen Rentenanspruch von 120,-- Euro! Mir wird Angst vor dem Alter!

Antworten der Moderation

Persönlich beantwortet im Expertenforum

1
Moderation · 1Ihre Vorsorge

Hallo Ramona,

die Zeit des Sozialhilfebezuges für 8 Monate kann nicht bei den Versicherungszeiten für die gesetzliche Rentenversicherung mitbererücksichtigt werden. Die Zeit des Rentenbezuges aus der ehemaligen DDR nach Wohnsitznahme in Westdeutschland erfolgte offensichtlich zu Unrecht, so dass auch diese Zeit nicht berücksichtigt werden kann.

Ihr versichertes monatliches Einkommen in der ehemaligen DDR wird gemäß der Anlage 10 des Sozialgesetzbuch VI auf ein "West-Niveau" hochgewertet. Sofern in der ehemaligen DDR ein Gesamteinkommen i.H.v. 20.000,00 Euro für das Jahr 1982 versichert wurde, erfolgt eine Hochwertung mit dem Faktor 3,2147 auf ein Entgelt nach "West-Niveau" i.H.v. 64.294,00 Euro bzw. maximal bis auf die Beitragsbemessungsgrenze .

Die Zeiten der FZR sind in Ihrem Versicherungsverlauf gesondert für jedes einzelne Jahr unter dem jeweiligen Grundentgelt für das gleiche Jahr ausgewiesen.

Sollten Sie weitere Fragen zu Ihrem Versicherungsverlauf haben können Sie auch unter Vorlage Ihrer Dokumente in einer Beratungsstelle der Deutschen Rentenversicherung vorsprechen.

8 Antworten

Heidi Klumpam 30.03.2009 | 18:31
War ja auch nur Aluminium-Geld.
Knut rassmussenam 30.03.2009 | 18:27
Unterstellt, Sie waren 1982 nie krank und haben die FZR auf 1200 Mark begrenzt gelassen. 1200 M x 12 = 14400 versichertes Einkommen. DIeses wird auf "West" hochgerechnet und ergibt 46291 DM. Daraus ergeben sich ca. 1,4 Entgeltpunkte. Die FZR erkennen Sie immer daran, dass eine Beschäftigungszeit immer doppelt in der Auflistung erscheint. Sie ist auch als zusätzlicher Arbeitsverdienst gekennzeichnet. Die anderen Werte, die Sie nennen, sind auch nicht stimmig. Bezogen Sie eine Invalidenrente in der DDR? Wurde diese umgewertet?
Ramonaam 30.03.2009 | 18:56
Heidi, ich konnte mir mein Geburtsland und die Währung nicht aussuchen!
Ramonaam 30.03.2009 | 18:48
Es steht nur ein Betrag drin, diese 20.000,--, das entspricht dem Monatsdurchschnitt von damals 1500 + 1500 JEP(Jahresendprämie). Die FZR fehlt. War nicht krank. Erst ab 1985 Invalidenrente und halbtags dazuverdient. Die Rente verlor ich nach Übersiedlung Berlin-West.
Blümam 31.03.2009 | 11:16
Liebe Ramona, hier läufts hat mal anders wie in der DDR.Schicht rund um die Uhr obwohl es da "DÜBEN" gar nicht soviel Material gab?es wurde doch manche Schicht nur abgesessen.Dann ist das doch ein tolles Ergebnis bei Ihnen.Was also wollen Sie noch mehr?
Ramonaam 31.03.2009 | 18:11
Hallo Blüm, Was ich noch mehr will, fragen Sie? Bestimmt nicht solche dummen Sprüche!
Ramonaam 31.03.2009 | 18:14
Danke an die Expertin! Hatte die DDR-Rentenversicherung nach Kenntnisnahme der weitergezahlten DDR-Rente darüber informiert, es erfolgte keinerlei Reaktion. Bin meiner Pflicht nachgekommen. Wenn der Sozialhilfebezug nicht anerkannt wird, dann doch aber der Rentenbezug, kann doch nicht für die damalige politische Situation bestraft werden, auch wenn das hier im Thread einige gern sehen würden. Ich werde eine Beratungsstelle aufsuchen. Vielen Dank nochmal. Ramona
Moorsoldatam 01.04.2009 | 13:18
Liebe Ramona, außer bei den Moorsoldaten hatte es nie in der DDR ununterbrochen Arbeit für die Helden der Arbeit gegeben.Wenn es nix an material gab gabs auch nic zu arbeiten.Helden wurden die Arbeiter trotzdem.daher haben die Helden der Arbeit in der DDR auch keine Versicherungsausfälle also Lücken im Versicherungsverlauf wie die Deppen der Arbeit im Westen.
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