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Ehemann (russisch) in die Heimat zurückgekehrt

von
Andi1970

Mein Ehemann mit russischer Staatsbürgerschaft ist im Mai ohne hier in DE versicherungstechnisch irgendetwas zu regeln, in sein Heimatland zurückgekehrt. Ich strebe nun die Scheidung an. Frage:
Es steht ja dann der Versorgungsausgleich an. Wenn er in Russland lebt und nie mehr zurückkehrt nach DE (da seine Aufenthaltserlaubnis erlischt), auch nie seine Rente, die er sich in DE erarbeitet hat, beantragen wird, muss ich dann trotzdem Rentenpunkte an ihn abgeben? Diese quasi verschenken?
2. Frage - muss er sich hier nicht abmelden? Kann ich ihn abmelden?

von
RFn

1.) Über den Versorgungsausgleich entscheidet das Familiengericht im Scheidungsprozess.
2.) Fragen Sie in der örtlichen Meldestelle nach.

von
-_-

Der Rentenversicherungsträger hat lediglich die Anwartschaftsauskunft an das Familiengericht zu erteilen. Alles andere entscheidet das Familiengericht.

Sie oder Ihr Anwalt können unter bestimmten Voraussetzungen den Ausschluss des Versorgungsausgleichs erreichen. Dazu berät Sie Ihr Anwalt oder das Familiengericht.

Die Möglichkeit der Abmeldung bei der Meldebehörde müssen Sie dort klären.

Experten-Antwort

Dem Beitrag von „-_-„ wird zugestimmt. Mit Ihrem Anwalt sollten Sie auch die Möglichkeit erörtern, ob eine Scheidung überhaupt vor einem deutschen Gericht durchgeführt werden muss. Eventuell wäre es auch denkbar, dass ein entsprechender Antrag im Ausland gestellt werden kann. Bitte haben Sie aber Verständnis, dass wir uns zu Fragen, des Familienrechts in diesem Forum nicht weiter äußern können.