< content="">

Ehrenamt und EM-Rente

von
Helferlein

Mich bewegt die Frage, wie sich Ehrenamt ohne Bezahlung / ohne Aufwandsentschädigung und eine volle EM-Rente vertragen.

Es gibt bei mir verschiedene gemeinnützige Vereine und sonstige freie Träger im Sozialbereich, die gerne auf die Unterstützung durch Ehrenamtliche zurückgreifen.

Woe liegt die zeitliche Grenze für mich ? Ich beziehe eine volle EM-Rente und kann aus gesundheitlichen Gründen eh nur eingeschränkt da mithelfen. Trotzdem möchte ich dies ab und dann tun, allein schon um unter Menschen zu sein.

Muss ich so etwas der RV Bund mitteilen - unter der Voraussetzung, dass kein Geld an mich ausgezahlt wird ?

Vielen Dank für Ihre Beiträge.

von
KSC

Für unbezahlte ehrenamtliche Tätigkeiten gibt es keine Meldepflichten gegenüber der DRV.

Und es gibt keine Gesetze, die dem Ehrenamt Grenzen geben.

Insofern gibt es da keine festen Regeln.

Wenn Sie sich im Ehrenamt an den 3 Stunden täglich orientieren unter denen die Grenze der Erwerbsminderung liegt, passiert sicher nichts.

Würden Sie ehrenamtlich jedoch 6 Stunden täglich das Pfarramt Ihrer Kirchengemeinde "schmeißen" oder die komplette Buchführung eines großen Sportvereins managen, könnten - falls man Sie verpetzt- Fragen zu Ihrer Erwerbsminderung aufkommen.

Aber bleiben Sie ruhig: hin und wieder ehrenamtliches Engagement ist kein Problem - man muss ja nicht übertreiben.

Experten-Antwort

Hallo Helferlein,

ich kann mich im Wesentlichen den Ausführungen von KSC nur anschließen. Wenn Sie nicht über Ihre gesundheitlichen Möglichkeiten hinaus (unter 3 Std. täglich!?) ehrenamtlich tätig sind, noch dazu ohne jegliche Entschädigung, dann droht voraussichtlich keine Gefahr für Ihren Rentenanspruch.

Unabhängig davon können Sie aber auch eine schriftliche Anfrage dazu an Ihren Rentenversicherungträger richten, dann bekommen Sie Schwarz auf Weiß eine Auskunft!

[Dieser Beitrag wurde 1mal bearbeitet, zuletzt am 23.12.2013, 14:20 Uhr]