Eigenkündigung bei Umschulung-Auswirkung ALG

von
waja

guten Tag,

ich beginne demnächst eine Teilhabe am Arbeitsleben ( bereits genehmigt) und habe noch einen unbefristeten Arbeitsvertrag.
Der AG hat mir bereits gesagt, dass mit meiner zukünftigen Qualifikation später kein Arbeitsplatz zur Verfügung gestellt werden kann. Mein neuer Beruf passt auch nicht mehr zum derzeitigen AG.

Der AG möchte nun dass ich selbst kündige.
Dazu wäre ich auch bereit, bin mir aber im unklaren über evtl. spätere Folgen.

1. Muss ich mich dann bei der ARGE melden?
Ende Arbeitsvertrag und Beginn Umschulung würden nahtlos ineinander übergehen.

2. Bekomme ich eine Sperre angerechnet wg. Eigenkündigung?

3. Falls ich eine Sperre erhalten sollte, "verjährt" diese dann im Laufe meiner zweijährigen Umschulung?

4. Oder "lebt" die Sperre nach Ende der Umschulung wieder auf?

Vielen Dank

von
Gacki

Lassen Sie sich am besten bei der Auskunftsstelle der Agentur für Arbeit beraten. Dann haben Sie in jedem Fall rechtsverbindliche und zuverlässige Informationen.

von Experte/in Experten-Antwort

Hallo,

da sich die Frage auf den Anspruch auf Arbeitslosengeld bezieht, wenden Sie sich bitte an die Agentur für Arbeit. Nur dort können Ihnen die Rechtsfolgen einer Eigenkündigung verbindlich erklärt werden.

von
waja

Ich möchte gerne wissen ob jemand damit schon Erfahrungen gemacht.
Denn auch eine ARGE ist nicht frei von Informationsfehlern.
Und bevor ich dort vorstellig werde, möchte ich gerne mehr darüber wissen.

von
Angelika40

So wie ich das sehe ist das wie bei mir. Ich bin auch in einem noch nicht gekündigten Arbeitsverhältnis und werde in eine LtA Umschulung gehen.

Ich habe das so gemacht das ich einen Aufhebungsvertrag zum letzten Tag habe. D.h. Ich bekomme Krankengeld bis zum letzten Tag. Anschließend geht es nahtlos über ins Übergangsgeld.

Das Arbeitsamt hat da eigendlich garnix mit zu tun.
Warum solltest du vorher kündigen - wenn du noch im Krankengeld bis ?