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Eigentumswohnung oder kleines Häuschen

von Peter28.02.2008 | 18:55
1651 Ansichten
25 Antworten

Fragen beantworten Expertinnen und Experten der Deutschen Rentenversicherung.

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Sehr geehrte Frau Maria L., sehr geehrter Herr Amadé, bitte nehmen Sie sich für die Beantwortung dieser Fragen viel Zeit, da ich meine Entscheidung von Ihren Antworten abhängig mache. Ich möchte mich bereits im voraus bei Ihnen bedanken! Zu meiner Person: -28 Jahre jung -Single, keine Kinder -Gehalt 1400 Euro mtl. netto (öffentlicher Dienst) -40 000 Euro auf dem Sparbuch -Bundesland: Hessen Zu meinen Fragen: Lohnt es sich bzw. ist es überhaupt sinnvoll sich eine Eigentumswohnung oder ein kleines Häuschen zu kaufen? (Derzeit wohne ich noch mietfrei bei den Eltern und möchte demnächst ausziehen!) kein Eigentum Ist es besser eine Eigentumswohnung oder doch lieber ein kleines Häuschen zu kaufen? (Vorteile? Nachteile?) (Ich möchte irgendwann heiraten und mindestens zwei Kinder haben) Wie sieht die beste Finanzierung aus? (möglichst wenig Eigenkapital oder möglichst viel? über Hausbank oder doch über eine Direktbank?) Oder sollte ich diese Idee mit dem Eigenheim ganz schnell vergessen, weil nur andere (z.B. der Staat) davon profitiert und ich letzendlich nur der Dumme bin!? Ist es vielleicht besser die 40 000 Euro zu verbraten (z. B. schönen Sportwagen) und alles einfach auf sich zukommen zu lassen? Haben Sie ganz konkrete Vorschläge für meine Situation? Altbau oder Neubau? Was sollte in diesem Zusammenhang noch alles beachtet werden? (Stichwörter: Hausgeld, Rücklage, Versicherungen, Steuer) Ich erhoffe mir eine umfassende, ausführliche Beratung auf dieser Internetseite durch Maria L. und Amadé. Bitte öffnen Sie mir die Augen... Viele Grüße aus Hessen Peter

1 Moderatoren-Antwort

Moderatoren-Antwortam 29.02.2008 | 08:58

Hallo Peter,

dies ist ein Forum der gesetzlichen Rentenversicherung. Das bedeutet, dass hier Fragen zur gesetzlichen Rentenversicherung und den Bereichen zu denen die gesetzliche Rentenversicherung zu Auskünften per Gesetz verpflichtet ist beantwortet werden. Diese Bereiche sind in erster Linie die zusätzliche Altersvorsosrge nach § 10a EStG (Riester-Rente). Da das Spektrum der Riester-Rente sehr weit streut, werden gewisse Fragen zur betrieblichen Altersvorsorge ebenfalls beantwortet.

Fragen wie Ihre können (und dürfen) von den Mitarbeitern der Deutschen Rentenversicherung nicht beantwortet werden.

Ohne die Kompetenz von Maria L., Amadé, Bernhard, Schiko und den anderen in Frage stellen zu wollen - möchten Sie im Ernst eine Entscheidung, die im Zweifel die nächsten 25 bis 40 Jahre ein Großteil Ihrer Einkünfte binden wird von einem Eintrag in einem Forum abhängig machen???

Für mich kann ich die Frage mit einem klaren NEIN beantworten.

Lesen Sie bitte auch die Anmerkungen zum Thema Finanztest (Beitrag von Happy) und die Artikel auf www.ihre-vorsorge.de (Beitrag von Ruth). Weiterhin können Sie sich auch an die Verbraucherzentrale wenden. Diese werden Ihnen auch sagen welche "Sprünge" in Sachen Eigenheim unternehmen können. Deren Beratung ist allerdings nicht kostenlos!

Ich wünsche Ihnen viel Erfolg für die Zukunft.

24 Antworten

Peteram 28.02.2008 | 19:37
Selbstverständlich nehme ich auch Kritik, Tipps und Ratschläge von anderen Usern sehr gerne entgegen ... ;-) Viele Grüße aus Hessen Peter
Rosannaam 28.02.2008 | 20:11
Hallo Peter, ich bin zwar nicht angesprochen, aber - bei aller Liebe - dies ist ein Forum der gesetzlichen Rentenversicherung mit allen begleitenden Themen (Renten-Steuer, Altersvorsorge). Aber trotzdem eine kurze Meinung dazu: Es ist doch auf jeden Fall sinnvoll, wenn die finanziellen Möglichkeiten vorhanden sind (bei Ihnen immerhin 40.000,- €!), sich eine ETW oder wenn möglich - bei Familienplanung -ein Häuschen zu kaufen! Und das Geld nicht zu verprassen. So haben Sie doch was für´s ganze Leben, wohnen im Alter mietfrei und können dann auch noch Ihr vielleicht überschüssiges Geld für andere, schönere Dinge als für Mietzahlungen einsetzen. Oder? Ich möchte nicht auf Einzelheiten eingehen, aber mind. 20 % Eigenbeteilung sollten für den Kauf einer Immobilie vorhanden sein. Dies drückt auf jeden Fall die Hypothek, die Sie für den Rest aufnehmen müssen. Wenn Sie die eigene Immobilie beziehen, ist steuerlich allerdings kaum etwas abzusetzen. Vielleicht bekommen Sie trotzdem von den Beiden noch eine ausführlichere Auskunft. Obwohl dies in diesem Forum eigentlich nicht angebracht ist. MfG Rosanna.
Amadéam 28.02.2008 | 22:33
Ob Sie sich eine Immobilie anschaffen oder nicht, ist eine Entscheidung, die Ihnen hier niemand abnehmen kann. So habe ich für mein Teil zwei linke Hände. Außerdem bindet eine Immobilie in mehrfacher Hinsicht und in mehrfacher Bedeutung. Für mich ist das "kleine Häuschen im Grünen" also ein Graus, für Sie und für Andere ist es vielleicht ein Teil des Königswegs zum Glück. Wenn Sie den folgenden link abarbeiten, haben Sie zumindest eine gute Entscheidungshilfe an der Hand. http://www.focus.de/immobilien/kaufen/immobilien-atlas_aid_54614… Ich hoffe, dass Sie nicht Ihr ganzes Geld auf einem mickrig verzinsten Sparbuch zu liegen haben und dass Ihre Äußerung nur im übertragenen Sinne zu verstehen ist? Ansonsten melden Sie sich noch mal. Dann nehme ich mir gerne etwas mehr Zeit für die Thematik. In Sachen Altersvorsorgestrategie überlasse ich gerne Maria L. das Feld.
uweam 29.02.2008 | 01:21
Ein Häusel im Grünen, Familie und Kinder ist eine Lebenseinstellung. Rendite und so könnte man erst dann berechnen, wenn das Erstgenante in Geld auszudrücken wäre. Ist es zum Glück nicht
Rutham 29.02.2008 | 07:35
Upps, der hier ursprünglich verlinkte Inhalt steht nicht mehr zur Verfügung! Bitte nutzen Sie unsere Forensuche. Upps, der hier ursprünglich verlinkte Inhalt steht nicht mehr zur Verfügung! Bitte nutzen Sie unsere Forensuche. Upps, der hier ursprünglich verlinkte Inhalt steht nicht mehr zur Verfügung! Bitte nutzen Sie unsere Forensuche. Gruß, Ruth
Falsches Forumam 29.02.2008 | 06:59
Dies ist ein Forum der gesetzlichen Rentenversicherung!!!
Klopsam 29.02.2008 | 07:47
Sollte man Frikadellen vor dem Braten lieber flachklopfen oder kugelförmig belassen? Ich erhoffe mir professionelle Antworten.
Knödelam 29.02.2008 | 07:51
also ich würde sie flachklopfen und dann noch etwas Semmelbrösel ringsrum... lecker lecker...
Happyam 29.02.2008 | 07:53
Hallo Peter, 1. Sie Beitrag von Rosanna! 2. kann ich mir nicht vorstellen, dass man mit 40.000 € und einem mtl. Netto von 1.400.-€ tatsächlich "große Sprünge" in Sachen Immo machen kann. Nun kommt noch dazu, dass Sie "Single" sind. Also ne Wohnung ist vielleicht machbar, aber ein Häuschen??? 3. kl. Tipp... In der Finanztest steht ne Menge über Immo´s drin. Auch werden dort immer wieder gute Bausparverträge genannt und evtl. erfahren Sie dort auch, was alles zu beachten ist. 4. Ihre Entscheidung von Teilnehmern hier aus dem Forum "abhängig" zu machen halte ich für sehr gewagt! 5. Sachlich bleiben... Familienplanung ist ja gut und schön, aber da die Frau noch fehlt... Außerdem.. Ein Haus abbezahlen und eine Familie ernähren mit 1.400 Netto??? Ich wünsche Ihnen von Herzen alles Gute und hoffe, dass Sie eine glückliche Familie gründen können und alle gesund sind. Denn die finanzielle Seite bei dieser Geschichte ist nur denkbar, wenn Sie nicht krank werden oder? LG Happy
Nixam 29.02.2008 | 08:44
28 Jahre alt, bei den Eltern wohnend und bei Nettogehalt EUR 1.400,-- nur EUR 40.000,-- Eigenkapital.... naja lassen wir das. Sie sind noch ein junger Mann. Sie können noch viel Risiko auf verkraften. Die Frage, ob Sie sich schon jetzt Wohneigentum verschaffen, eine Eigentumswohnung kaufen oder doch lieber - als Single - ein grosses Eigenheim - ans Bein binden wollen, ist eine Lebenseinstellung. Antworten hierzu gibt Ihnen Ihr Psychiater oder Lebensberater. Die Bauzinsen sind historisch niedrig...bei niedrigem Kaufpreis und wenn Sie den Kredit verkraften können, reichen durchaus auch EUR 40.000,-- für eine kleine Eigentumswohnung aus. Frage: Was ist, wenn Sie eine Frau kennenlernen, die mit der Lage/Ort der Wohnung/Haus nicht einverstanden ist und sie sagt: Du ziehst zu mir! Dann können Sie die Wohnung immer noch vermieten. Frage: Reicht die Mieteinnahme dann aus, um den Kredit zu tilgen? Das sind Lebensfragen, die man Ihnen hier beim besten Willen nicht beantworten kann. Auf dem Sparbuch würde ich das Geld auf keinen Fall lassen. Nehmen Sie einen/mehrere gute Aktienfonds. Welche Fonds? Schauen Sie mal unter www.finanzen.net www.dasinvestment.com www.Fundresearch.de Da gibt es reichlich Infos. Eines steht fest: Finger weg von Lebensversicherungen und Sparbüchern! Nix
Alixam 29.02.2008 | 08:47
Hallo, Peter, falls Ihre Frage ernst gemeint war, sollten Sie sich nicht entmutigen lassen. Es gibt viele günstige Immobilien, die vielleicht etwas "aufgemöbelt" werden müssen, aber wenn sie nicht gerade zwei linke Hände haben, wäre da viel Kostenersparnis drin. Außerdem wird sich mit Vergrößerung Ihrer späteren Familie finanziell einiges zum Positiven ändern: günstigere Steuerklasse III für Verheiratete, Kindergeld, im öffentlichen dienst weitere Zuschläge usw. Nicht zu verachten iat natürlich auch die Mietfreiheit im Alter. Also mein Tipp: wenn Sie es sich zutrauen, jetzt schon auf einige finanzielle Annehmlichkeiten zu verzichten und günstig an eine Immobilie herankommen, schlagen Sie zu! Wenn Sie Kinder planen, ist ein Häuschen allemal besser.
Happyam 29.02.2008 | 09:03
Hallo Alix, auch eine günstige Immo kostet Geld! Grundsätzlich spricht ja nix dagegen. Ist ja auch eine Form der Altersvorsorge. Aber auch wenn Mieteinnahmen kommen oder eben keine Miete mehr anfällt, was ist denn mit Renovierung/Instandhaltung etc. Es müssen also "Rücklagen" gebildet werden! Nochmal.. 1.400 Netto für eine Familie mit zwei Kindern (geplant) und ein kl. Häuschen abzahlen. Mit welchem Geld werden dann die Rücklagen finanziert? Was ist mit Urlaub? Frauen reisen gern ;-)) Wissen Sie, dass ein Schulranzen heute gut und gerne 150-200 € kostet? Und welche Boni gibt es denn im öffentl. Dienst? Verheiratetenzuschlag und Kinderzuschlag gibt´s (denke ich) nicht mehr!!! Immer schön langsam mit den Pferden oder? Aber ich will nicht alles "schlecht" machen. Entscheiden müssen Sie sich ja eh selbst. Ich habe nur die Erfahrung gemacht, das was mal so schön gedacht war, plötzlich zu einem Albtraum wurde... LG Happy
speziam 29.02.2008 | 10:27
Rente ab 100 auch !
Spezialitätenkocham 29.02.2008 | 10:43
Mhh Frikadellen: nehmt mal statt Semmel Edamer Käse un wälzt sie nach dem Formen in Semmelmehl Lecker
uweam 29.02.2008 | 10:47
Häusschen im Grünen, so geht es auch: gaanz günstig Altbau kaufen , Grundmauern müssen o.K. sein Eigenleistung, viel Arbeit, Hobby Haus instandsetzen und Freude an der Arbeit Am Ende etwas Glück haben: Bei mir wurde aus der Sch.. Lage eine fast 1a, der Tagebau der jahrelang störte und mit quitschen nervte - wird gerade zumm See geflutet. Die monatliche Belastung sollte nicht höher sein als eine Miete, besser niedriger Beispiel: 200 euro kalt mit Garten und Garage - mietet es mal!
??am 29.02.2008 | 11:21
"Eigenleistung, viel Arbeit, Hobby Haus instandsetzen und Freude an der Arbeit" entschuldigung, aber sind sie der "uwe" mit der Erwerbsunfähigkeitsrente, wo sich über eine evtl. Nachprüfung des Krankheitsbildes beschwert hat??? wenn nicht, dann nix für Ungut und wenn doch dann auch...
uweam 29.02.2008 | 11:33
Also mein lieber ... Ich bin eben der Uwe. Dass ich durch das genannte zu eigenem Haus gekommen bin, mit geringem Einkommen und Kindern hat doch mit der Rente nichts zu tun! Können Sie sich vorstellen, dass ich auch mal gesund war, kerngesund? Dass heute das Herz gar nicht mehr will und meine Kinder die Pflegearbeiten übernehmen müssen... Mein lieber ??, ich war 46 Jahre gesund! Und das ich manche Rentenablehnung, dass ich die an Gefälligkeitsgutachten grenzenden Gutachten und den Umgang mit Schwerkranken für einen Skandal halte hat doch damit nichts zu tun! Als ich anfing mein haus instandzusetzen, war ich so alt wie der Frager, meine Einkommenssituation war schlechter als seine die erste urkundliche Erwähnung meines Hauses stammt von 960 nach Cristi Noch fragen??.....
??am 29.02.2008 | 11:43
ok, ich entschuldige mich in aller Form bei Ihnen. Manchmal ist der 1. Gedanke eben nicht der Richtige.
Maria L.am 29.02.2008 | 10:45
Lieber Peter, die Entscheidung für oder gegen Wohneigentum ist vor allem eine emotionale und sehr persönliche Entscheidung. Die sollten Sie sich von niemandem abnehmen lassen - schon gar nicht von irgendwelchen Ihnen völlig unbekannten Menschen in einem Internet-Forum. Ich schreibe Ihnen jetzt trotzdem meine ganz persönliche Meinung dazu, weil Sie mich direkt ansprechen. Wenn Sie bisher noch bei den Eltern wohnen, dann sollten Sie erstmal lernen, auf eigenen Beinen zu stehen und selbst Verantwortung für Ihr Leben zu übernehmen. Das fängt mit der eigenen Haushaltsführung an. Sie haben doch vermutlich noch überhaupt keine eigenen Erfahrungswerte darüber, wie Sie bei eigenem Haushalt mit Ihrem Einkommen auskommen. Wie wollen Sie da eine Finanzierung für Wohneigentum planen? Mein Rat an Sie wäre (mit der oben genannten Einschränkung, daß Sie Ihre eigenen Entscheidungen treffen müssen): Suchen Sie sich eine bescheidene, kostengünstige Mietwohnung und werden Sie erstmal von den Eltern unabhängig. Sie müssen doch vermutlich einen eigenen Hausstand erst aufbauen - das ist TEUER, ich kann mich noch erinnern, wie bei meiner eigenen ersten Wohnung die 100-DM-Scheine weggingen wie die warmen Semmeln. Bleiben Sie auch dabei so bescheiden wie möglich. Von Ihren Rücklagen sollten Sie bis zu einem Netto-Jahresgehalt (also bis zu 14.000 Euro) als unantastbares Finanzpolster ansehen, das Sie nur anrühren dürfen, wenn unvorhergesehene notwendige Ausgaben auf Sie zukommen - z.B. weil ein notwendiges Haushaltsgerät kaputtgeht - danach muß das Finanzpolster so schnell wie möglich wieder aufgefüllt werden. Für die Erstanschaffung dürfen Sie das Finanzpolster aber nicht anrühren. Führen Sie ein Haushaltsbuch, da gibt es meines Wissens von den Verbraucherzentralen und auch von manchen Banken Vorschläge. Sparen Sie von vornherein regelmäßig wenigstens 10% Ihres Nettoeinkommens, möglicherweise gleich noch mehr, da Sie sich vermutlich noch nicht an hohe Ausgaben gewöhnt haben. Solange Sie noch keine eigenständigen Entscheidungen über die Anlage Ihres Sparbetrags treffen können, buchen Sie es erstmal auf ein gutverzinstes Tagesgeldkonto (z.B. bei einer Direktbank - oder bei mehreren Direktbanken, um gleich eine Risikostreuung zu erreichen). Bauen Sie selber finanzielle Kompetenz auf. Die beste Empfehlung, die ich Ihnen dazu geben dann, ist die Website, die ich hier schon öfter angeführt habe, da lernt man nämlich z.B. auch, mit dem eigenen Geld so umzugehen, daß es für alle Bedürfnisse reicht, u.a. indem man zwischen notwendigen Ausgaben und reinen Konsumwünschen unterscheidet: www.finanzuni.org Arbeiten Sie die Bibliothek gründlich durch. Am besten kaufen Sie sich auch gleich das Buch, das dort empfohlen wird, und arbeiten es ebenfalls gründlich durch. Das dauert. Und danach sind Sie hoffentlich in der Lage, Ihre eigenen finanziellen Entscheidungen zu treffen. Nun noch etwas konkreter, wie ich es machen würde, wenn ich nochmal 28 wäre. Ich würde zunächst meine Altersvorsorge planen mit regelmäßigen monatlichen Sparbeträgen in Aktienfonds. Wohneigentum würde ich mir dann kaufen, wenn ich die Finanzierung zusätzlich noch bezahlen kann, und wenn ich wenigstens 25-30% Eigenkapital aufbringen kann. Und, wenn Sie planen, zu heiraten und eine Familie zu gründen, aber die Partnerin noch nicht in Sicht ist: es macht doch viel mehr Spaß, Wohneigentum gemeinsam zu planen und zu erwerben. Es macht Sie unflexibel, wenn Sie sich vorher schon festlegen. Wenn Sie das Finanzpolster und die Anschaffungskosten für den ersten Hausstand abziehen, und falls Sie sich entscheiden sollten, die Frage des Wohneigentums erstmal zu verschieben, dann könnten Sie überbleibende Beträge Ihrer Rücklagen in Aktienfonds investieren - aber nur, wenn Sie dann bereit sind, mind. 20 Jahre auf das Geld zu verzichten. Wer noch dieses Jahr investiert, spart die Abgeltungssteuer - davon alleine sollte man aber keine Anlageentscheidung abhängig machen. Und Einmalanlagen sind riskanter als regelmäßiges Ratensparen. Sie könnten Ihren Sparbetrag z.B. auf mehrere Monate verteilen und in mehrere weltweit gestreute Fonds investieren, in die Sie dann später regelmäßig weiter investieren. Aber so schnell geht das nicht, wenn man selbständig die Anlageentscheidungen trifft. Also würde ich eher davon abraten - Schnellschüsse sind nicht notwendig, lassen Sie das Geld lieber auf einem Tagesgeldkonto und überlegen Sie selber in Ruhe. Viele Grüße, Maria L.
uweam 29.02.2008 | 11:59
Meinen Sie ,es kotze mich nicht auch an, wenn ich "Erwerbsunfähige" beobachte, die Vollzeitarbeiten, die.... ABER: für die würde ich mich niemals einsetzen. ABER: es gibt so zu viele Schwerkranke .... Ist ein anderes Thema. ANGENOMMEN
Maria L.am 29.02.2008 | 12:00
Diesem Hinweis von uwe stimme ich zu: "Die monatliche Belastung sollte nicht höher sein als eine Miete, besser niedriger" Man muß die monatliche Belastung bei einer Immobilie im Vergleich sehen zu der entsprechenden Mietbelastung. Der Mietzins ist verlorenes Geld, aber die Kreditzinsen sind ebenso verlorenes Geld. Zumindest der Zinsanteil der Immobilienfinanzierung sollte nicht höher sein als eine entsprechende Miete - bei vielen ist das leider anders und die ächzen dann jahrzehntelang unter ihrer Schuldenlast. Und in der heutigen Zeit - bei schrumpfender Bevölkerung - gibt es für Immobilien in Deutschland nur noch in besonders guten Lagen Wertsteigerungen, also Vermögen bildet man damit nur eingeschränkt. Gruß, Maria L.
richtiges Forumam 29.02.2008 | 13:19
Da die Investition in ein Eigenheim, mietfreies wohnen im Alter, eine Sache der Alterssicherung ist, ist Ihr Hinwes mal wieder überflüssig. Zum zweiten stellt er die Kompetenz der User und Experten in Frage, warum beleidigen Sie alle diejenigen ?
zuzaam 01.03.2008 | 10:02
ist die frage etwa ernst gemeint? frage: hast du keine ziele mehr im leben? weiterbildung, auslandsaufenthalt, jobwechsel? in so jungen jahren ein haus zu bauen/kaufen, macht man ja nur, wenn man keine pläne mehr im leben hat ... schlussendlich: dein monatliches netto ist nicht ausreichend für kreditleistung, regelmäßige rücklagen für instandhaltung des hauses, regelmäßige nebenkosten des wohnens, neueinrichtung, unvorhersehbare ausgaben z.b. für gesundheit, reparaturen .... übrigens: als frau würde ich mich ja total "freuen", wenn ich in DEIN haus einziehen sollte. aber es soll ja immer noch frauen geben, die dann den täglichen unterhalt erarbeiten, ohne jemals auch nur an einen titel im grundbuch zu denken .... zuza.
Monika80am 05.11.2010 | 09:06
Hi, ich finde es super, dass Du schon so viel Eigenkapital hast. Un besonders bemerkenswert finde ich, dass Du, obwohl Du noch keine Kids hast, daran denkst was für ihre Zukunft zu tun und daran denkst zu bauen oder eine Eigentumswohnung zu kaufe. Ich persönlich würde ein eigenes Haus einer Eigentumswohnung vorziehen. Wenn Du erst 21 wärst, wäre es eine andere Sache. Doch ich würde nichts überstürzen: erst ist es eichtig, dass man eine PArtnerin hat und beide sich sicher sind, dass sie an einem bestimmten Wohnort zu bleiben. Hat ja keinen Sinn jetzt irgendwo zu bauen und am Ende ergibt sich ein anderer Wohnort aufgrund der Partnerwahl oder aus beruflichen Gründen. Aber sonst: ich würde lieber bauen. Denn in einer Eigentumswohnung hat man nie seine RUhe und nicht die gleichen Rechte. Und eine Finanzierung sollte das schon anbieten. Hier kannst Du einen Vergleich machen wenn es dann mal soweit ist :D http://www.finanzcheck.de/
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