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Eigentumswohnung oder kleines Häuschen

von
Peter

Hallo,

zunächst DANKE für alle bisherigen Antworten!!!

Eins vorweg: Natürlich ist meine Anfrage ernst gemeint! Wie kommen Sie darauf das es nicht so sein könnte?

@Amadé
Mit dem Sparbuch war nicht im übertragenen Sinne gemeint. Die 40 000 Euro liegen tatsächlich noch auf dem Sparbuch. Mir ist natürlich schon bewusst, dass dies einer der schlechtesten Anlagemöglichkeiten überhaupt ist. Hatte aber bisher keine Zeit mich darum zu kümmern.

Lieber Amadé,

ich erwarte Ihre konkreten Anlageempfehlungen ...

@
Maria L.

Zunächst vielen Dank für Ihre ausführliche Antwort.

Sie empfehlen zunächst eine Wohnung zu mieten.

Ist das nicht verschwendetes Geld, welches lieber direkt für die Tilgung des Kredits genommen werden sollte???

Ähnlich war meine Überlegung im Hinblick auf die Erstausstattung. Nach Ihrem Vorschlag müsste ich z.B. erst eine Einbauküche für die Mietwohnung und später nochmal eine für die Eigentumswohnung kaufen...

Würde mich freuen, wenn Sie hierzu nochmal Stellung nehmen würden...

Ich bin übrigens sehr überrascht das die große Mehrheit (alle bis auf Rossana und Alix) dem Eigenheim eine klare Absage erteilt haben!!!!

Ist es wirklich besser wenn man sich nichts kauft und immer Miete zahlen muss???

(Ich bin Kaufmann und Handwerklich NICHT begabt!)

@
Maria L.

Falls ich das Geld in Aktienfonds anlegen möchte. Wie muss ich da in der Praxis ganz konkret vorgehen??

Einfach bei der Deutschen Bank AG in Frankfurt am Main einen Termin vereibaren und die regeln dann alles für mich?? Gebühren??

Ist man mit einem Eigenheim wirklich so unflexibel? Man kann es doch vermieten oder?

Natürlich ist es letzendlich nur meine ganz persönliche Entscheidung!!!

Würde mich aber trotzdem riesig über weitere GANZ KONKRETE VOSCHLÄGE AUS IHRER SICHT freuen!

Zusätzliche Info:
Wenn ich verheiratet bin steigt mein montliches Gehalt auf monatlich 1900 Euro netto

Viele Grüße aus Hessen

Peter

von
zuza

hi,

es ist doch klar - ein eigenheim oder auch eine selbstgenutzte eigentumswohnung stellen, wenn sie nicht in einer hochklassigen lage liegen, KEINE altersvorsorge dar. durch miete sowie klassische geldanlage kann eine höhere rendite erwirtschaftet werden - und das geld steht auch schlussendlich effektiv cash zur verfügung, wohingegen dein eigentum zunächst mal verkauft werden muss - wie die entwicklung da aussieht, findest du ja auf den einschlägigen sites - steht ja selbst in einer größeren tageszeitung! also sowiet man die FAZ in hessen abonniert hat, müsste man deutlich im bilde sein ....

und VOR ALLEM: wer sagt denn, dass die zukünftige frau mit deiner wahl des eigentums einverstanden ist? wenn man einen neuen lebensabschnitt beginnt, so beginnen diesen beide gemeinsam! du kannst sehr sicher sein, dass dein "nestbau" doch so manch einer frau heutzutage gar nicht gefallen wird - ärger vorprogrammiert!

lies' doch einfach mal auf den seiten der FAZ oder der stiftung warentest/finanztest - wie man ein online-depot führt, findest du ja auf den sites der einschlägigen banken ... als kaufmann sollte man dies doch wohl wissen?!

sorry, aber so viel unwissenheit kann man nun gar nicht glauben ....

zuza.

ps: ich hoffe, du zahlst deinen eltern immerhin einen monatlichen ausgleich zu mietkosten/abnutzung wohneigentum, heizung, wasser, kleiderreinigung, essen etc.?

von
uwe

&#34;(Ich bin Kaufmann und Handwerklich NICHT begabt!)&#34;

Ihr Traum vom Haus würde ein Alptraum werden: Sie müssten ja für jede Kleinigkeit Handwerker bezahlen, wenn der pfuscht einen Gutachter, einen Gärtner, Innenarchitekt und.......

Tip:
Vergessen Sie es

ein Haus ist dann rentabel, wenn es gegenüber Miete zu niedrigeren Wohnkosten führt. dazu müsste man aber Hausmeister und Instandsetzungsarbeiten selber machen

Ist nicht bös gemeint!

von
Amadé

den Testsieger:

www.dkb.de

von
Amadé

http://www.focus.de/finanzen/banken/festgeld

von
Amadé

http://www.deutsche-finanzagentur.de/cln_051/DE/Home/homepage__node.html?__nnn=true

von
Ámadé

... die Sie auch verstehen! Informieren Sie sich. Das kostet Zeit und Mühe.

Stiftung Warentest hat Sonderhefte zu den von Ihnen angerissenen Themen. Arbeiten Sie diese durch.

In Sachen Immobilienerwerb /Finanzierung gibt es Ratgeber.

Entscheiden - ja oder nein - müssen letztendlich Sie.

Geben Sie bei www.google.de das Stichwort &#34;Direktbanken&#34; ein. Das spart Gebühren.

Es gibt nicht DEN Königsweg der Geldanlage.

von
Nix

Direktbanken bieten tatsächlich günstige Konditionen.
Manchmal findet man aber auch bei freien Finanzvermittlern Discountkonditionen auf ALLE Aktienfonds - und dazu noch mit ein bisschen Beratung, weil die Vermittler von den laufenden Bestandsprovisionen der Fonds leben.
Infos zu freien Fondsvermittlern gibt es auch unter www.infos.com. Wenn Sie aus Bayern kommen, gibt es auch www.Fondsladen.de und viele andere Nette, VWL-studierte Finanzvermittler, welche Ihnen günstige Konditionen beim Fondskauf bieten, die unabhängig von einzelnen Fondsgesellschaften sind, wie etwa Sparkassen auf Dekafonds, Volksbanken auf Union-Investment und Deutsche Bank auf Ihre DWS schwört etc., wo Sie nur vom &#34;kleinen Bankkaufmann beraten werden, der gerade mal sein kleines &#34;Kapital-Anlage-ABC&#34; gelernt hat.

Lassen Sie sich ausführlich beraten, stellen Sie aber nicht zu viele &#34;dumme&#34; Fragen, dass sich der Vermittler anstrengen muss und dies als Beratung empfindet und Ihnen dann den vollen Ausgabeaufschlag abknöpft.
Viel Erfolg!

Nix

von
B2

Hallo Peter,

du schreibst du bist Kaufmann. Da erstaunt es mich, dass du nicht einfach einmal selber überschlagsmäßig nachgerechnet hast, was dich so eine Wohnung kosten würde.

Einen ungefähren Preis kannst du einer örtlichen Tageszeitung entnehmen, dort stehen eigentlich immer Anzeigen oder schau mal in den Aushängen der Banken nach.

Zinssätze findest du bei den Banken (Werbung) oder in Zeitschriften (Finanztest, etc.)

Und dann solltest du einfach mal rechnen was an Kosten auf dich zukommt.

Bei Kosten von 150.000,00 EUR (für die eigentliche Immobilie, Steuern, Gebühren, Erstaustattung an Möbeln etc.), musst du bei Zinsen von z.B. 4,5 % und 2 % Tilgung schon mit einer Belastung ca. 595,- EUR monatlich rechnen (bei 1 % Tilgung sind es immer noch 505,- EUR).

Bei 1.400,00 EUR Nettoeinkommen bleiben dir dann noch 800,- bis 900,- EUR im Monat für Nebenkosten (Heizung, Strom, Wasser, Telefon, ...), Lebenshaltung (Essen, Kleidung,...), Kfz (Tanken, Reifen, Reperaturen, ...), Rücklagen (Wohnung, Elektrogeräte,neues Auto, etc) und alles was ich sonst noch so auf die Schnelle vergessen habe.

Nach 5, 10 oder 15 Jahren musst du dann wieder neu rechnen wenn die aktuellen Zinsen ausgelaufen sind.

Ob du dir das so leisten kannst, ob dir das so zum leben reicht oder ob nicht eine andere Anlage besser wäre kann dir in einem Forum sicher niemand sagen.

Ach und vorsorglich sei es nochmals audrücklich erwähnt, ich habe nur überschlagmäßig mit geschätzten Werten gerechnet. Was dich eine konkrete Immobilie tatsächlich kostet, was du an Zinsen angeboten bekommst oder was du wirklich an sonstigen Kosten hast, dass musst du an einem konkreten Einzelfall schon selbst einmal mit der Bank deines Vertrauens (bzw, geringsten Misstrauens) genau durchrechnen.

von
B2

Ergänzend zu meinem Beitrag von gerade eben muss ich noch erwähnen, dass ich bei der Berechnung von den Kosten dein früher erwähntes Eigenkapital von 40.000,00 EUR abgezogen habe, also &#34;nur&#34; noch mit zu finanzierenden 110.000,00 EUR gerechnet habe.

von
Maria L.

Hallo Peter,

ich hatte mich auch gefragt, ob diese Anfrage ein fake ist (ein Scherz), hatte mich aber dafür entschieden, Sie ernstzunehmen. Ihre Angaben sind einfach sehr klischeemäßig, denken Sie doch mal selber darüber nach, wie die Wirkung Ihrer Anfrage ist.

Wer mit einer Immobilie Kosten gegenüber einer Mietwohnung sparen möchte, muß selber handwerklich geschickt sein und/oder im Verwandten-/Freundes-/Bekanntenkreis geschickte Handwerker kennen und/oder seine Ansprüche an Wohnkomfort und Ambiente niedrig ansetzen.

Nach meinem Eindruck sind Mietwohnungen oft in einem moderneren/schöneren Zustand als Eigentumswohnungen/Häuser, weil man es sich als Eigentümer zweimal überlegt, ob die Kosten für den Handwerker wirklich sein müssen, oder ob man nicht noch 10 Jahre mit der gleichen Tapete/dem gleichen Fußbodenbelag leben kann. Und dann erst die Kosten für neue Installationen/ Heizungsanlagen/ Fenster/ Wärmedämmung etc. Das hat Vor- und Nachteile, als Mieter ist man u.U. zu Schönheitsreparaturen in einem gewissen Zyklus gezwungen, als Eigentümer entscheidet man selber.

Eigentum ist zeitaufwendig. Wenn Sie bisher keinen Haushalt führen müssen (darauf sind Sie nicht näher eingegangen), wissen Sie vermutlich auch noch nicht, wieviel Zeit das frißt. Wer das als Single neben der Berufstätigkeit macht, ist schonmal ziemlich ausgelastet. Wer sich dann noch ein Eigenheim mit Garten aufbürdet, muß das zum Hobby haben (das kann ein schönes Hobby sein, aber so muß man es dann auch sehen), denn für andere private Interessen bleibt dann keine Zeit mehr. Ein Haus mit Garten kauft man sich erst, wenn das Privatleben geordnet erscheint, also wenn Sie entweder Single bleiben wollen oder die Partnerin fürs Leben gefunden haben.

Außerdem habe ich den Eindruck, daß Sie sich das finanziell gar nicht leisten können. Eigentum als Altersvorsorge reicht heute nicht mehr - deshalb mein Hinweis, daß Sie sich um eine rentable Altersvorsorge zuerst kümmern sollten. Wenn dann noch finanzieller Spielraum bleibt (was ich nach Ihren Angaben eher bezweifele), können Sie über Wohneigentum nachdenken.

Die Zeiten haben sich geändert. Vor 30 Jahren konnten Familien ein Haus bauen und damit etwas für ihre Altersvorsorge tun. Denn die zu erwartenden gesetzlichen Renten deckten damals noch weitgehend den Lebensstandard ab und die Wertsteigerungen der Häuser wogen die finanzielle Mehrbelastung auf. Das Berufsleben war auch viel stabiler, viele arbeiteten Jahrzehnte beim gleichen Arbeitgeber.

Auch wenn Sie im öffentlichen Dienst sind, ist Ihr Arbeitsplatz vermutlich nicht für immer sicher. Immobilien erschweren Umzüge, denn in der heutigen Zeit lassen sie sich nicht mehr so einfach weiterverkaufen - sehr gute Lagen ausgenommen. Und die Vermietung hat Tücken, denn Mieter haben sehr weitgehende Rechte.

Selber lesen und nachdenken macht schlau, z.B. hier:

https://www.commerzbank.de/media/konzern/engagement/gesellschaft/ideenlabor/Kanon_der_Finanziellen_Allgemeinbildung_2004.pdf

Zum Thema Aktienfonds habe ich Ihnen schon eine Website empfohlen. Ich würde nicht unvorbereitet in eine Beratung bei einer Bank gehen - das Risiko ist hoch, daß Sie dann etwas empfohlen bekommen, was dem Berater nützt (Abschlußprovision), aber nicht unbedingt Ihnen. Wenn Sie günstig über Direktvermittler investieren wollen, müssen Sie sich vorher schon selber informieren. Also: Lesen bildet.

Gruß,
Maria L.

von
Maria L.

Hallo,

Zum Thema Tagesgeld: die comdirect bietet 3,8% Zinsen auf ihrem Tagesgeldkonto (als Lockangebot für ein halbes Jahr sogar 4,75%), das ist auch eines der besseren Angebote. Eine aktuelle Übersicht steht meines Wissens monatlich in der Zeitschrift Finanztest.

Früher gab es von den Verbraucherzentralen Listen für eine Abschätzung der Kosten für die Erstausstattung einer Wohnung, fragen Sie da doch mal nach. Es gibt zum Thema Finanzen auch etliche Ratgeber, die online bestellt werden können, z.B. hier:

http://www.verbraucherzentrale-niedersachsen.de/UNIQ120453840129410/SES21863412/link240352A-show

(Stichwörter z.B. Finanzen oder Wohnung)

Zum Thema Einbauküche: muß es gleich perfekt sein? Evt. können Sie von einem Vormieter günstig eine Küche übernehmen. Bei einer gebraucht gekauften Wohnung wird die Küche in der Regel auch mitgekauft.

Niemand sagt, daß Sie immer Miete zahlen sollen. Sie müssen aber den Mietzins zum Kreditzins ins Verhältnis setzen. Bei vielen knapp geplanten Finanzierungen dürfte der Kreditzins höher liegen als der zuvor gezahlte Mietzins und mit der Tilgung bildet man nicht sonderlich schnell Vermögen, weil derzeit eben die Immobilienpreise eher sinken als steigen. Man kann sich auch später eine Immobilie zulegen, um im Rentenalter keine Miete mehr zahlen zu müssen.

Mit Aktienfonds bilden Sie wesentlich schneller und sicherer Vermögen (weil die durchschnittlich zu erreichenden Renditen wesentlich höher sind, der langjährige Durchschnitt internationaler Aktienfonds beträgt etwa 13% pro Jahr), das kann dann zum Beispiel auch für den Kauf von Wohneigentum genutzt werden (allerdings müßten Sie dann mind. 20 Jahre warten). Die Auswahl der Aktienfonds können Sie alleine bewerkstelligen, wenn Sie sich mit dem Thema auseinandergesetzt haben (den Link hatte ich Ihnen letzte Woche schon genannt) - oder dann immer noch einen Finanzdienstleister damit beauftragen, wenn Sie zumindest Grundkenntnisse erworben haben.

Mein Vorschlag: Lesen und denken Sie erstmal selber nach, fangen Sie an, selber finanzielle Kompetenz aufzubauen, und melden Sie sich (frühestens) in ein paar Monaten wieder - denn das dauert, das weiß ich aus eigener Erfahrung. Ohne Fleiß kein Preis.

Gruß,
Maria L.