Einbuße durch Teilzeitarbeit

von
Marion Pflüger

Ich bin im Mai 1960 geboren und arbeite seit April 11 aus gesundheitlichen Gründen nur noch 74%. Das ich nochmal auf 100 % gehe ist nicht zu erwarten, ich muss froh sein, wenn ich die 74 % halten kann.

Da der Gutachter der RV die gesundheitlichen Einschränkungen als minimal und mich als voll belastbar ansah (5.30h - 13.48h ist vormittags und 11.45h - 20.03h nachmittags, 9 - 11 Stunden Schlaf sind normal, soziale Kontakte habe ich nicht verloren, obwohl ich das Gegenteil behaupte - all das und noch viel mehr so nachzulesen im Gutachten) muss ich sehen wie ich mit weniger auskomme.

Weil ich heute weniger verdiene, werde ich im Alter weniger Rente haben (ich habe noch einige Jahre Zeit mich ans Verzichten zu gewöhnen...). Läßt sich etwa abschätzen, wieviel weniger ich an Rente bekommen werde ?

M. Pflüger

von
Schade

Wenn Sie uns noch verraten wie hoch Ihr Jahresbrutto bei Vollzeit und wie hoch es jetzt ist, kann man Ihnen sagen um wie viel sich die Rente in jedem Jahr weniger steigert.

von
-_-

Zitiert von: Marion Pflüger

Weil ich heute weniger verdiene, werde ich im Alter weniger Rente haben. Lässt sich etwa abschätzen, wie viel weniger ich an Rente bekommen werde?

Wenn Sie 3/4 des Entgelts erzielen, erhalten Sie auch nur 3/4 der bisher erzielten Entgeltpunkte an jährlichem Zuwachs der Rente. Sehen Sie in die Berechnungsanlage der Rentenauskunft oder lassen Sie sich eine solche erstellen.

Allerdings muss die Zurechnungszeit dabei ebenfalls beachtet werden, die bei einem Leistungsfall vor dem 60. Lebensjahr relativierend zu Ihren Gunsten wirken kann. Außerdem vermindern sich oder entfallen die Abschläge für eine frühere Inanspruchnahme der Rente, wenn Sie erst später Rente beziehen.

Die Auskunfts- und Beratungsstellen der Deutschen Rentenversicherung helfen Ihnen weiter.

von Experte/in Experten-Antwort

Hallo Marion Pflüger,

um eine erste Einschätzung Ihrer Künftigen Altersrente zu erhalten, könnten Sie Ihre letzte Renteninformation oder Rentenauskunft nehmen. Dort wird dann eine Hochrechnung mit dem Durchschnitt der letzten fünf Kalenderjahre vorgenommen. Sofern Sie in den letzten fünf Jahren immer voll gearbeitet haben und auch keine längeren Krankheitszeiten oder Zeiten der Arbeitslosigkeit darin liegen sollten, die eventuell die Hochrechnung negativ beeinflussen könnten, haben Sie einen ziemlich genauen Wert, wenn Sie zu 100 Prozent bis zum Erreichen der Regelaltersgrenze weitergearbeitet hätten. Diese Hochrechnung könnten Sie dann, wie von „-_-„ vorgeschlagen, entsprechend der reduzierten Arbeitsleistung nach unten korrigieren.