Eingeschränktes Dispositionsrecht durch Krankenkasse & Rentenantrag ?

von
DRV

Zitiert von: Gerda
Zitiert von: Gerda
Zitiert von: DRV

Der Antrag wäre wegen fehlender Mitwirkung abgelehnt worden....

Auf welcher Rechtsgrundlage denn?
Der Antrag wäre lediglich bis auf Weiteres auf Eis gelegt worden, sonst nichts.

Gruß

Einfach mal dummes Zeug ablassen, sollten Sie besser anderen Usern überlassen, vor allem, wenn man keinen blassen Schimmer von der Materie hat.
Lesen Sie besser W*lfgangs Erläuterungen durch, vielleicht verstehen Sie dann wenigstens ein bisschen.


Dieser Beitrag war natürlich von mir!

von
Ge-litten

Wer hat jetzt noch alles den Paragraph 66 SGB 1 durch die Suchmaschine gejagt;-) ?
Schade das ich das vorher nicht wusste aber beim nächsten Mal stelle ich mich tot.
Danke für die Antworten.

von
W*lfgang

Zitiert von: Kaiser
Zitiert von: W*lfgang
Zitiert von: Wahrheit
Warun sonst gehen immer mehr Versicherte, enttäuscht von Ihrem eigentlich zuständigen kommunalen Versicherungsamt, lieber im Anschluss zu einer Auskunfts- und Beratungsstelle der Rentenversicherung?

...ich kenne nur den umgekehrten Weg ;-)

Das will ich aber nun nicht weiter im Speziellen ausführen ... AuB-Stelle DRV ./. Versicherungsamt 'auszuspielen', nee, da spielen beide nicht mit, das kommt auf die besonderen örtlichen Umstände an/die verstehen sich meist bestens - und wo sich die Versicherten besser aufgehoben fühlen, können sie selbst wählen.

Gruß
w.

Keine andere Antwort war von Dir möglich. Selbstkritik kennt unser W*lfgang natürlich nicht.

...Insider sind da etwas mehr auf Laufenden, als es Ihre unkritische Meinung widerspiegelt - damit will ich es belassen ...Sie haben es selbst in der Hand, Ihre Rechte an geeigneter Stelle einzufordern ;-)

Gruß
w.

von
Adson

Es überrascht mich, dass die DRV auf dieser dünnen Basis eine Entscheidung bei Ihnen fällen konnte. Aber wahrscheinlich haben Sie dann noch eine lange Liste mit Unterlagen bekommen, die nachzureichen sind...

https://www.deutsche-rentenversicherung.de/Allgemein/de/Inhalt/5_Services/04_formulare_und_antraege/01_versicherte/02_rente/_DRV_Paket_Rente_Erwerbsminderung.html

[/quote]
Sie scheinen wohl ein ganz besonders Schlauer zu sein, was?

Sowohl meine EM-Rente als auch die Witwenrente meiner Mutter wurden problemlos im Rathaus meines damaligen Reha-Ortes bzw. im regionalen Bürgeramt beantragt und das sogar ohne nennenswerte Wartezeiten.

Das Einzige was ich für meinen EM-Rentenantrag benötigte, waren Personalausweis, Versichertenkarte meiner Krankenkasse sowie ungefähre Angaben bezgl. meines bisherigen beruflichen Werdegangs.
Eventuell fehlende Nachweise, (z.B. Kopie des Schulabschlusszeugnises), kann man ggf. nachreichen.

Sollte es am Wohnort der Fragestellerin aus welchen Gründen auch immer nicht möglich sein, den Antrag im Rathaus-/Bürgeramt zu stellen, wird man es ihr dort ganz bestimmt mitteilen, meinen Sie nicht auch?

MfG[/quote]

Experten-Antwort

Kann eine Rente wegen verminderter Erwerbsfähigkeit aufgrund fehlender Angaben und Unterlagen nicht bewilligt werden, ist die Leistung wegen fehlender Mitwirkung des Versicherten zu versagen (§ 66 SGB I).

Experten-Antwort

Stellt der Rentenberechtigte keinen zusätzlichen „formellen“ Rentenantrag, sondern legt er alle Angaben zum Beispiel in einem formlosen Schreiben dar oder ergeben sich alle entscheidungserheblichen Tatsachen und Unterlagen bereits aus der Verwaltungsakte, kann der Rentenversicherungsträger die Rente auch ohne formellen Rentenantrag bewilligen.

Kann eine Rente wegen verminderter Erwerbsfähigkeit jedoch aufgrund fehlender Angaben bzw. fehlender Unterlagen nicht bewilligt werden, kann der Rentenversicherungsträger die Rentenleistung wegen fehlender Mitwirkung des Berechtigten versagen (§ 66 SGB I);

von
Schorsch

Zitiert von: Adson
Es überrascht mich, dass die DRV auf dieser dünnen Basis eine Entscheidung bei Ihnen fällen konnte. Aber wahrscheinlich haben Sie dann noch eine lange Liste mit Unterlagen bekommen, die nachzureichen sind...

Nachreichen musste ich eine Kopie meines Schulabschluszeugnisses sowie eine Arbeitsplatzbeschreibung meines Arbeitgebers, die wohl kaum jemand bereits zur Antragsstellung dabei hat.

Ärztliche Befundberichte wurden direkt von der Reha-Klinik zur DRV geschickt.
Keine Ahnung, was Sie so alles zur Antragstellung mitbringen mussten....

MfG