Eingliederungszuschuss

von
frank richter

Ich bin nach einer Krebs – OP mit anschließender EM - Rente (ausgelaufen) als „arbeitsuchender Nichtleistungsempfänger“ bei der Agentur für Arbeit gemeldet.
Gleichzeitig hat mir die Rentenversicherung einen Eingliederungszuschuß an den (zukünftigen) Arbeitgeber als Leistung zur Teilhabe am Arbeitsleben in Aussicht gestellt, der natürlich über die Agentur für Arbeit und Eigenbemühungen gefunden werden muß. Soweit verständlich und nachvollziehbar.
Um meine Eigenbemühungen zu unterstützen, wollte ich private Arbeitsvermittler einschalten. Voraussetzung wäre ein „Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein“ der Agentur für Arbeit. Dieser wurde beantragt und mit der Begründung abgelehnt, „das Leistungen der aktiven Arbeitsförderung nur erbracht werden dürfen, wenn nicht andere Stellen zur Erbringung gleichartiger Leistungen verpflichtet sind. In Ihrem Fall liegt die Zuständigkeit beim Rententräger.“ Soweit unverständlich und nicht nachvollziehbar, da ja mit Hilfe des „Aktivierungs- und Vermittlungsgutscheins“ der Agentur für Arbeit u.a. erst mal der potentielle Arbeitgeber gefunden werden soll, der dann den von der Rentenversicherung in Aussicht gestellten Eingliederungszuschuß in Anspruch nehmen könnte.
Wer ist hier zuständig?; denn Nachweise über Eigenbemühungen wollen sowohl die Agentur für Arbeit als auch der Rententräger.

Experten-Antwort

Lieber frank richter,

bitte haben Sie dafür Verständnis, dass ich mich als Vertreter der Deutschen Rentenversicherung zu Fragen die, die Agentur für Arbeit betreffen, nicht weiter positionieren kann. Wie Sie allerdings ja selbst angeben, hat Ihnen Ihr Rentenversicherungsträger einen Eingliederungszuschuss in Aussicht gestellt. Daher sollten Sie Fragen, welche Eigenbemühungen und in welcher Form von Ihnen Ihr Rentenversicherungsträger fordert, am besten bei einem persönlichen Beratungsgespräch mit Ihrem beruflichen Rehaberater abklären