Einkommen in ATZ

von
Emmi

Manche Leute schreiben hier von weniger Geld und Abschlägen in ATZ. Uns hat die ATZ meines Mannes Vorteile gebracht. Er ist 3 J. früher daheim, am Jahresende haben wir fast das gleiche Geld wie früher. Mein Mann hat in ATZ ca.200 Euro im Monat weniger Netto in Steuerkl. 3 , ich kein hohes Einkommen in Steuerkl. 5, 200 Euro Lohnsteuer im Monat. Durch die ATZ meines Mannes bekomme ich meine Lohnsteuer vom Finanzamt wieder zurück. Unter dem Strich haben wir zusammen das gleiche Geld. Für uns ist die ATZ eine tolle Sache.

von
Sachbearbeiter DRV Bereich Reha

Wo ist die Frage?!

von
Emmi

Sie haben recht, ich wollte mal sehen ob das andere auch so sehen wie ich.

Experten-Antwort

Aufgrund der geschilderten Vorteile haben Sie eine gute und richtige Entscheidung getroffen. Wichtig ist doch, dass bei der Altersteilzeitarbeit unterem Strich das verringerte Nettoentgelt ausreicht und man gleichzeitig früher zu Hause ist.

von
Arbeitnehmer

Zitiert von: Sachbearbeiter DRV Bereich Reha

Wo ist die Frage?!

Geh Erbsen zählen.

von
strolchi

Hallo, haben sie schon eine Einkommenssteuererklärung gemacht, seit ihr Mann in ATZ ist. Denn da ist immer mit einer Steuernachzahlung zu rechnen. Beim Vergleich Ihres Nettogehalts bei Altersteilzeit und bei Vollzeit sollten Sie Folgendes beachten: Der Aufstockungsbetrag unterliegt dem Progressionsvorbehalt. Daraus resultiert eine höhere Besteuerung Ihrer übrigen Einkünfte. Diese steuerliche Mehrbelastung wird nicht bereits bei den monatlichen Lohnabrechnungen berücksichtigt, sondern erst in der Steuererklärung nach Ablauf des Jahres. Deshalb kann es dann zu einer relativ hohen Steuernachzahlung kommen.

von
Emmi

Sie haben recht, mein Mann muß Steuer nachzahlen, ich bekomme bei meinen 24 Wochenstunden meine Lohnsteuer zurück. Zusammen haben wir dann ca. 1500 Euro Rückvergütung Finanzamt. Dadurch haben wir nur ca. 1000 Euro weniger im Jahr bei ATZ. Ich rede von einem Jahresbrutto vor ATZ von 33000 Euro,ist ja nicht sehr viel. Bei der Rente sind es pro Jahr 3 Euro weniger, damit kann man leben. Wenn ich denke unsere Kinder sollen bis 67 arbeiten, sollte Peer es nicht schaffen bei der nächsten Wahl. Wir haben sonst keine Einkünfte und mein Mann hat Schwerbeh. Schönes Wochenende allen

von
Paul60

Ich habe im November die 3-jährige Freistellungsphase begonnen und auch ich habe nichts bereut. Wir kommen mit dem etwas verringerten Einkommen sehr gut zurecht. Im Gegenteil, es fallen ja die Kosten für den Arbeitsweg usw. weg.
Wenn man die ersten 3 Jahre ohne Krankheit überstanden hat, dann ist alles gut.

von
Emmi

Genau Paul, lieber ein paar Euro weniger, früher daheim und mehr vom Leben.