Einwilligungserklärung

Experten-Antwort

Versicherte willigen bei der Rentenantragstellung grundsätzlich ein - es sei denn sie wiedersprechen -, dass der Rentenversicherungsträger von Ärzten und Einrichtungen, die im Antrag angegeben wurden oder die aus den überlassenen Unterlagen ersichtlich sind, alle ärztlichen und psychologischen Untersuchungsunterlagen anfordert, die er für die Entscheidung über den Antrag benötigt. Das schließt die Unterlagen mit ein, die diese Ärzte und Einrichtungen von anderen Ärzten und Einrichtungen erhalten haben.

Der von der Rehaklinik verfasste Entlassungsbericht geht dem Rentenversicherer nach Abschluss der Maßnahme zu. Es ist zutreffend, dass die Rentenversicherung eine Einverständniserklärung benötigt, diesen Entlassungsbericht auch dem behandelnden Arzt zur Verfügung zustellen. Nicht alle Patienten wünschen die Weitergabe an Ihren Hausarzt. Deshalb werden die Patienten routinemäßig von der Behandlungseinrichtung gefragt, ob der Entlassungsbericht dem behandelnden Arzt am Heimatort zugesandt werden darf. Ich kann als Patient somit bestimmen welcher meiner Ärzte den Bericht erhalten soll.

Der Entlassungsbericht selbst dient dem Rentenversicherer mit als Entscheidungsgrundlage in der Rentensache und wird regelmäßig dem ärztlichen Dienst zur Verfügung gestellt.

Wir gehen davon aus, dass es sich bei der von Ihnen angesprochenen Einverständniserklärung um das erforderliche Einverständnis zur Übersendung des Berichtes an den Hausarzt handelt und empfehlen Ihnen das Einverständnis zu erteilen. So ist gewährleistet, dass der Inhalt des Entlassungsberichtes nach Abschluss der Maßnahme unter ärztlicher Beteiligung mit Ihnen besprochen werden kann.

von
EM-Antragstellerin

phh... bin ganz schön durcheinander nach so vielen Antworten, trotzdem danke!!
Ich war im frühjahr 2009 in Reha und bekam schriftlich mit BGH-Urteil die Antwort, dass ich meinen Entlassungsbericht mit Therapeut einsehen kann, aber keine Abschriften ode Kopien machen darf. Den Bericht über physische Befunde können sie mir geben (ich forder ihn heute noch an, danke für den Tipp) .
Der Entlassungsbericht soll nicht an einen Arzt, sondern an den Gutachter gehen.

von
HansDampf

Bei einigen psych.Erkrankungen wird tatsächlich diese Einschränkung gemacht um die Patienten zu schützen.

von
Ernst 1960

Hallo
Ja hast Recht Entschuldigung

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