einzahlung Rentenkasse

von
Pitter us Kölle

Mein Arbeitgeber möchte mir wenn ich mit 63 in Rente gehen würde mir den Verlust von 7,2 bis 65 zahlen, und auch noch in die Rentenkasse als ob ich bis 65 gearbeitet hätte sodas ich keinerlei Verlust hätte. Frage Besteht da eine Rechtliche grundlage? Bin 61 Jahre alt.

Experten-Antwort

Die Einzahlung von Beiträgen, die den Abschlag von 7,2 % ausgleichen sollen, ist möglich (durch Sie oder durch den Arbeitgeber im Rahmen einer Abfindung). Rechtliche Grundlage dafür ist der § 187a SGB VI.
Sie können die Höhe der dafür erforderlichen Beiträge bei Ihrem Rentenversicherungsträger erfragen.

von
Schiko.

Dies ist grundsätzlich möglich, auch durch den Arbeitgeber im Rahmen einer
Abfindung bis zur Vollendung des 65 vielleicht auch länger wegen Rente erst
mit 67 Jahren. Die Augleichszahlung es relativ hoch.

Die Rentierlichkeit hängt natürlich auch von der Dauer der späteren Renten-
zeit ab.

Bedenken Sie aber auch, diese Beitragsleistung durch den AG. mindert na-
türlich den Abfindungsbetrag entsprechend, der Betrag könnte ja verzins-
lich angelegt werden.

Es muss zunächst eine Rentenauskunft bei der zuständigen Rentenstelle an-
gefordert werden bevor Sie diesen Weg gehen.

Versuche mal dies mit einen erfundenen Beispiel finanziell zu beleuchten.

63 Jahre werden Sie im April alt und es soll die Ausgleichszahlung für 24
Monate erfolgen.

Die ungekürzte Rente würde mit 65. Jahren angenommen 60 EP. betragen,
bei derzeit 26.56 Rentenwert je Entgeltpunkt 1.593,60 Euro.

Bei 7,2% Abschlag eine verminderte Rente um 114,74 auf 1.478,86

Durch Kürzung um 7,2 % ergibt sich ein Zugangsfaktor von 0,9280 .

Euro 114,74 : 26,56 ergeben 4,32 %.

Wiederum, 4,32 x 30879 Durchschnittsverdienst 2009 x 19,90 % sind
26.546,06 Beitrag : 0,9280 Faktor x 100 28.605,66 Ausgleichszahlung.

Damit werden 1.376,88 Rentenverlust im Jahr aufgefangen. In 20,78
Jahren x 1.376,88 komme ich auf 28.611,57.

-ohne mein Obligo-

Mit freundlichen Grüßen.