Einzahlung zum Ausgleich Rentenminderung

von
getty

Ich habe mir von der Rentenversicherung den Betrag ausrechnen lassen, um eine Rentenminderung auszugleichen. Die Berechnung bezieht sich auf das Jahr 2019. Ich möchte den Betrag auf mehrere Jahre verteilt einzahlen. Der Betrag ist ja abhängig von dem aktuellen Durchschnittseinkommen.

Ist es korrekt, dass bei einer Einzahlung ab dem 1.1.2020 das Durchschnittseinkommen 2020 gilt oder gilt das Durchschnittseinkommen 2019 bis zum 31.3.2020?

von
Klugpuper

Der Wechsel ist zum 01.01., aber je nach Bescheiddatum können sich Abweichungen ergeben.
Lesen Sie dort noch einmal genau nach.

von
W°lfgang

Zitiert von: getty
Ich habe mir von der Rentenversicherung den Betrag ausrechnen lassen, um eine Rentenminderung auszugleichen. Die Berechnung bezieht sich auf das Jahr 2019. Ich möchte den Betrag auf mehrere Jahre verteilt einzahlen. Der Betrag ist ja abhängig von dem aktuellen Durchschnittseinkommen.

Ist es korrekt, dass bei einer Einzahlung ab dem 1.1.2020 das Durchschnittseinkommen 2020 gilt oder gilt das Durchschnittseinkommen 2019 bis zum 31.3.2020?

Hallo getty,

> Der Betrag ist ja abhängig von dem aktuellen Durchschnittseinkommen.

Richtig, der Einzahlungszeitpunkt - abhängig von der Ihnen gesetzten 3-Monatsfrist für die Gültigkeit der berechneten Daten/Zahlen, ist maßgebend. Soweit die Frist noch in 2020 reicht, gelten die 'alten' Zahlen aus 2019. Mit der (ersten) Raten-Einzahlung dann erst in 2020 verspielen Sie möglicherweise – aus Sicht Finanzamt – für 2019 geltenden Altersvorsorgeaufwendungen = Steuerermäßiggung/Erstattung.

Sofern das Durchschnittseinkommen steigt/sehr wahrscheinlich (oder das fürs Folgejahr zunächst zu schätzende), der aktuelle Rentenwert sich demzufolge erhöht, ggf. erfolgt auch eine Beitragssatzerhöhung - alles Faktoren, die in den Folgejahren auf Ihre erwarte Rente /den Abschlag /die 'richtige' Ausgleichszahlung Einfluss haben <- da ist dann mehr an Kapital einzuzahlen, als heute errechnet.

Wollen Sie vorausschauend in den folgenden Jahren Schritthalten, passen Sie den ratenweisen Ausgleichsbetrag jährlich um 3 % an und/oder lassen dann die 'Schlussrate' noch mal Cent-genau nachrechnen ...nicht das hintenraus 20+ EUR 'Rentenausgleich' fehlen, weil Sie dann am Ende 5000+ EUR zu wenig dafür eingezahlt haben und nicht das Maximum aus Ihrer Kapitalopferbereitschaft genutzt haben :-)

Gruß
w.