em-rente

von
moni

hallo,hat jemand erfahrung wenn der reha-antrag abgelehnt wurde(aufgrund eines gutachters,der sagt,die beschwerden würden nicht zur erwerbsminderung führen),ob man bei eingereichtem rentenantrag nochmals begutachtet wird,oder haben beide vorgänge nichts miteinander zu tun?danke

von
lotscher

wenn der eingereichte Rentenantrag in ursächlichem Zusammenhang mit der Reha steht, wird man sicher auch auf das Gutachten nach der Rehamaßnahme zurückgreifen.

Im Antrag wird ja abgefragt, ob ärztliche Behandlungsmaßnehman, Krankenhausaufenthalt oder Rehemaßnahmen vorgelegen haben und insoweit kann man davon ausgehen, dass mit diesem Material gearbeitet wird.

Wenn allerdings größere Zeitabstände dazwischenliegen ist auch denkbar, dass erneut begutachtet wird.

von
???

Ich gehe davon aus, dass die Reha-Ablehnung innerhalb des letzten Jahres erfolgte und seitdem keine neuen Erkrankungen hinzukamen. Lassen Sie sich noch vor Antrag Einsicht in die ärztlichen Unterlagen gewähren. Kopieren Sie das maßgebliche Gutachten und besprechen Sie es mit Ihrem behandelnden Arzt. Sollte der Ihren Rentenantrag befürworten, stellen Sie den Rentenantrag und suchen sich einen Rechtsberater. In Frage kommen VdK, Rentenberater, Gewerkschaften und ähnliches.

Experten-Antwort

Bei der Rentenantragstellung werden auch die Entlassungsberichte von Ihrer Rehamaßnahme mit berücksichtigt. Wenn Ihr behandelnder Arzt Ihnen auch rät, einen Rentenantrag zu stellen, dann sollten Sie dies auch versuchen. Bringen Sie hierzu doch entsprechende ärztl. Unterlagen Ihrer behandelnden Ärzte mit.