EM-Rente

von
Familienschutz

als Versicherungsmakler für Familien stelle ich bei vielen Kunden fest, dass sie eine ausreichende private BU-Rente überhaupt nicht finanzieren können. Ich weise in der Beratung auf die Möglichkeit hin, im Rahmen der beruflichen REHA einen anderen Beruf zu erlernen. Durch das Übergangsgeld sinkt die Versorgungslücke auf rd. 25% des Nettoeinkommens. Liege ich mit dieser Darstellung richtig? Spielen Umschulungen in der Praxis eine große Rolle? Auf Rehadat finden sich eine ganze Reihe ermutigender Beispiele.

von
Nix

Wie ist Ihre Frage zu verstehen?
Ob genug Umschulungen durch geführt werden, damit Sie viele BU-Versicherungen verkaufen?
Gibt es während einer Umschulung einen Anspruch auf Ihre private BU-Rente?

Nix

von
Familienschutz

Hallo nix,
nein, nein. Ich möchte nicht mehr BU-Schutz anbieten als erforderlich. Die Frage ist, ob es eine seriöse Empfehlung ist, sich im Falle von EM auf die gesetzliche Leistung (Reha + Übergangsgeld) zu verlassen.

von
Wolfgang

Statistiken zur Reha/beruflichen Reha:

http://forschung.deutsche-rentenversicherung.de/ForschPortalWeb/view3sp.jsp?viewName=statakt_RehabilitationReha-Leistungen&viewCaption=Statistiken%20-%20Rehabilitation%20-%20Leistungen&chmenu=ispvwNavEntriesByHierarchy657

Den Hinweis auf berufliche Reha (Teilhabe am Arbeitsleben) halte ich dann für seriös, wenn zum Zeitpunkt der Beratung zunächst mal die versicherungsrechtlichen Voraussetzungen (sprich: genug Beiträge in der GRV) vorhanden sind.
Merkblatt Reha (Seite 7 ff., Angehörige S. 26 ff.):
http://www.deutsche-rentenversicherung-bund.de/nn_18798/SharedDocs/de/Inhalt/04__Formulare__Publikationen/02__info__broschueren/02__rehabilitation/med__reha__wie__sie__ihnen__hilft.html

Gruß
w.