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Experten-Antwort

em-rente abgelehnt, aber nie begutachtet worden

von timo14.05.2013 | 10:18
3815 Ansichten
16 Antworten

Fragen beantworten Expertinnen und Experten der Deutschen Rentenversicherung.

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hallo, mein antrag auf em-rente wurde abgelehnt, aber ich bin gar nicht begutachtet worden. es kann doch nicht sein, dass eine ablehnung aufgrund von ein paar befundberichten erfolgt? ist das so gang und gebe, damit die DRV kosten und zeit spart? ich bin noch nie begutachtet worden, weder von der DRV, noch vom MDK noch vom job center. was kann ich jetzt tun? widerspruch einlegen? danke.

Antworten vom Expertenteam

Persönlich beantwortet im Expertenforum

1
Expertenantwort · 1Deutsche Rentenversicherung

Hallo timo,

im Einzelfall kann es auch dazu kommen, dass eine Erwerbsminderungsrente abgelehnt wird, ohne das vorher eine Begutachtung durchgeführt wird. Das kann z. B. der Fall sein, wenn bereits die versicherungsrechtlichen Voraussetzungen für die Rente nicht erfüllt sind oder die Sachlage hinsichtlich der gesundheitlichen Einschränkungen aufgrund der Aktenlage (z. B. durch Befundberichte, eigene Angaben des Versicherten) bereits so eindeutig ist, dass eine Entscheidung auch ohne eine weitere Begutachtung gerechtfertigt ist. Warum es bei Ihnen zu einer Ablehnung kam, kann ich natürlich von hier aus nicht beurteilen.

Unabhängig davon haben Sie selbstverständlich die Möglichkeit, Widerspruch gegen die Entscheidung Ihres Rentenversicherungsträgers einzulegen. In der Widerspruchsbegründung sollten Sie dann auch entsprechend auf die im Bescheid genannten Ablehnungsgründe eingehen und ggf. Ihre Auffassung unterstützende Unterlagen beifügen.

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15 Antworten

Higham 14.05.2013 | 11:24
was kann ich jetzt tun? Wie wäre es denn mit Arbeiten? Keine Angst das tut nicht weh.
Higham 14.05.2013 | 12:52
Unliebsame Meinungen löschen. Das hatten wir doch schon mal. Nichts gelernt aus der Geschichte Herr/Frau Kermit?
kermitam 14.05.2013 | 11:50
können solche antworten wie von @high nicht von den mods gelöscht werden? was soll der quatsch?
Kermitam 14.05.2013 | 13:38
@high Ist es ihnen irgendwie langweilig? Wenn jemand arbeiten gehen sollte dann, sie. Dann kommen sie auch nicht mehr auf solch dumme gedanken solchen müll hier zu posten. Schönen Tach noch mein junge
Elisabetham 14.05.2013 | 20:08
Wenn sich alle Leute mit einem ablehnenden Bescheid zu Frieden geben würden, bräuchte es u. a. kein SG, LSG und BSG zu geben. Ich würde Widerspruch einlegen und gleichzeitig Akteneinsicht beantragen. Dann kann man immer noch überlegen, ob man nach Beratung z. B. Sozialverein, Gewerkschaft die Angelegenheit känzelt.
Elisabetham 14.05.2013 | 21:56
Es ist nicht interessant, welche Krankenberichte es gibt, sondern nur solche die zur Ablehnung geführt haben.
Mao Cam 14.05.2013 | 21:40
Erst mal nach der Begründung für die Ablehnung gucken. Sind die versicherungsrechtlichen voraussetzungen nicht erfüllt? Wäre Pech. Gaben die mitgeschickten Befund- und Krankenhausberichte zu wenig her? Dann erst mal Widerspruch einlegen und weitere Berichte einsammeln und nachliefern (geht erfahrungsgemäß schneller, als wenn die DRV sie anfordert).
Gabyam 16.05.2013 | 06:21
Hallo, ich habe mich auch gewundert, dass ich nie begutachtet wurde und ich weiß auch nicht, woran es bei Ihnen lag, dass es nicht geklappt hat. Bei meinem Antrag habe ich zwei Gutachten eingereicht, einmal von meiner Hausärztin und eines von meinem Neurologen. Das vom Neurologen war letztendlich ausschlaggebend, denn bei der Verlängerung der EM-Rente wollte die DRV nur noch das Gutachten des Facharztes haben. Es kann so viele Ursachen haben, warum Ihnen die Rente verweigert wurde. Viele Grüße Gaby
)hgam 16.05.2013 | 10:28
" Es kann so viele Ursachen haben, warum Ihnen die Rente verweigert wurde." Genau. Vielleicht weil derjenige gesund ist und gar nicht erwerbsgemindert ist.
Gabyam 16.05.2013 | 14:35
Bei meinem Antrag habe ich zwei Gutachten eingereicht, einmal von meiner Hausärztin und eines von meinem Neurologen.
Wirklich ein Gutachten? Oder eine ausführliche Bescheinigung? Verlängerung der Rente wie bei Ihnen ist auch nochmal was anderes, da dann meist schon genügend "Basisbefunde" vorliegen und nur Änderunge abgefragt werden.
Vielleicht habe ich mich falsch ausgedrückt. Es waren schon die Vordrucke der DRV, die der Arzt ausfüllen muss. Mein Beitrag bezog sich auch nicht nur auf die Verlängerung, sondern auch auf den Erstantrag. Da habe ich lediglich den Vordruck von meiner Hausärztin und von dem Neurologen eingereicht. Bei der Verlängerung war nur noch der Neurologe gefragt. Ich wollte damit eigentlich sagen bzw. fragen, ob der Themenstarter auch einen Vordruck/Gutachten seines Facharztes eingereicht hat. Es könnte ja sein, dass das der Hausarzt übernommen hat und ich denke schon, dass der Facharzt hier eine größere Rolle spielt.
Clausiam 16.05.2013 | 16:15
" ich denke schon, dass der Facharzt hier eine größere Rolle spielt. " Da denken Sie schon genau richtig.
Elisabetham 16.05.2013 | 16:36
Ich würde auf jeden Fall die Beurteilung des sozial medizinischen Dienstes anfordern. Mein externer Gutachter wollte für mich die befristete Rente nur für ein Jahr verlängern und wolle für mich ein "psychosomatisches Heilverfahren" (mündlich hat mir der Gutachter die anthroposophische Klinik in Witte- Herdecke vorgeschlagen, was nicht im Gutachten steht) und die DRV hat in ihrem sozial medizinischen Beurteilungsbogen eine Dauerrente entschieden.
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