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EM Rente abgelehnt, Ausgesteuert, weiter AU

von
Daniela

Guten Tag, ich hoffe hier ein paar Antworten auf mein Anliegen zu erhalten. leider habe ich im Forum bisher nichts passendes gefunden.

Ich habe für einen Bekannten (51 Jahre, 33 Jahre ununterbrochen auf dem Bau gearbeitet) einen Antrag auf EM Rente gestellt. Dieser wurde abgelehnt. Nun bin ich in Widerspruch gegangen welcher ebenfalls abgelehnt wurde. Dies kann ich alles nicht nachvollziehen denn es wurde nur vom Schreibtisch aus entschieden OHNE das er jemals von einem Amtsarzt bzw.med. Dienst begutachtet wurde. Er ist wirklich krank!
Nun wird er ausgesteuert, hat einen Antrag auf Alg 1 gestellt.

Frage Nr. 1: (wann) Kann er einen erneuten Antrag auf EM Rente stellen?

- Das AA hat die Unterlagen für den Amtsarzt angefordert.

Frage Nr. 2: Wie sind die Erfolgsaussichten?

Frage Nr. 3: Wie lange hat er Anspruch auf Alg 1? Er war vor AU bereits 1 Jahr arbeitslos gemeldet und hatte einen Restanspruch von 24 Tagen.

Frage Nr. 3: Wie wird das Alg 1 berechnet und werden die Zeiten der AU neu berücksichtigt?

Frage Nr. 4: Wenn kein Anspruch auf Alg 1 besteht und KEIN Anspruch auf Hartz IV wie ist er dann krankenversichert? Er ist nicht verheiratet!

Ich bedanke mich bereits jetzt für Ihre Antworten!

von
???

zu1) Heute. Sinnvoll ist das aber nur, wenn sich neue medizinische Gesichtspunkte ergeben haben. Hat sich nichts geändert, wird vom Gutachter einfach auf die Vorentscheidung verwiesen - und das gerne auch noch nach 1 - 2 Jahren. Warum reichen Sie denn nicht einfach Klage ein? Und ziehen vielleicht doch einen Fachmann (VdK, Anwalt,...) hinzu.

zu 2) Ohne neue Befunde schlecht.

zu 3) Die sicherste Auskunft bekommen Sie vom Sachbearbeiter beim Arbeitsamt. Meiner Meinung nach müsste Ihr Bekannter noch 24 Tage Alg bekommen, Höhe wie vor der AU. Sicher weis ich es aber nicht.

zu 4) Es gibt auch die Möglichkeit, sich freiwillig bei der Krankenkasse zu versichern. Alle in Frage kommenden Möglichkeiten erfahren Sie von der Krankenkasse (z.B. auch bei Klage gegen die Rentenablehnung).

von
Leser

Zitiert von: Daniela

Frage Nr. 1: (wann) Kann er einen erneuten Antrag auf EM Rente stellen?

- Das AA hat die Unterlagen für den Amtsarzt angefordert.

Frage Nr. 2: Wie sind die Erfolgsaussichten?

Frage Nr. 3: Wie lange hat er Anspruch auf Alg 1? Er war vor AU bereits 1 Jahr arbeitslos gemeldet und hatte einen Restanspruch von 24 Tagen.

Frage Nr. 3: Wie wird das Alg 1 berechnet und werden die Zeiten der AU neu berücksichtigt?

Frage Nr. 4: Wenn kein Anspruch auf Alg 1 besteht und KEIN Anspruch auf Hartz IV wie ist er dann krankenversichert? Er ist nicht verheiratet!

Ich bedanke mich bereits jetzt für Ihre Antworten!

Zur Frage 1: Warum einen erneuten Antrag stellen? Wenn er wirklich so krank ist, dann Klage einreichen.

Zur Frage 2 kann keiner sagen, weil die Krankengeschichte nicht bekannt ist

Zur Frage 3 bis 4 Grundsicherung beim Sozialamt beantragen.

Welche Beeinträchtigungen liegen denn vor die ihrer Meinung nach eine Erwerbsminderung begründen?

von
von Ingrid

Hallo Daniela,
Klage einreichen mit Hilfe des VdK oder Sozialverband Deutschland, Rechtsanwalt für Sozialrecht.
Weitere Fragen im Forum:
www.krank-ohne-rente.de

Experten-Antwort

Wie bereits meine "Vorredner" geschrieben haben, besteht grundsätzlich die Möglichkeit gegen die Ablehnung zu klagen.

Wenn die Erwerbsminderung jedoch erst nach der ursprünglichen Rentenantragstellung durch eine Verschlechterung des Gesundheitszustandes eingetreten ist, kann es sinnvoll sein, einen neuen Rentenantrag zu stellen, statt gegen die Ablehnung zu klagen.

Fragen zum Arbeitslosengeld und zur Krankenversicherung können wir in diesem Forum leider nicht beantworten.

von
Daniela

Hallo alle zusammen, vielen Dank für die Antworten.
Der SB beim AA konnte gar nichts sagen.
Eine freiwillige Versicherung bei der KK ist möglich, klar, aber wie ohne Geld?
Warum gibt es so viele Menschen in Deutschland ohne KV? Ich konnte mir das bisher auch nicht erklären aber nun weiß ich warum.
ich werde dann für meinen Bekannten einen RA suchen der Klage erhebt.

Vielen Dank an alle die geantwortet haben!

Zitiert von: ???

zu1) Heute. Sinnvoll ist das aber nur, wenn sich neue medizinische Gesichtspunkte ergeben haben. Hat sich nichts geändert, wird vom Gutachter einfach auf die Vorentscheidung verwiesen - und das gerne auch noch nach 1 - 2 Jahren. Warum reichen Sie denn nicht einfach Klage ein? Und ziehen vielleicht doch einen Fachmann (VdK, Anwalt,...) hinzu.

zu 2) Ohne neue Befunde schlecht.

zu 3) Die sicherste Auskunft bekommen Sie vom Sachbearbeiter beim Arbeitsamt. Meiner Meinung nach müsste Ihr Bekannter noch 24 Tage Alg bekommen, Höhe wie vor der AU. Sicher weis ich es aber nicht.

zu 4) Es gibt auch die Möglichkeit, sich freiwillig bei der Krankenkasse zu versichern. Alle in Frage kommenden Möglichkeiten erfahren Sie von der Krankenkasse (z.B. auch bei Klage gegen die Rentenablehnung).