EM-Rente, ,ärztl. Untersuchung

von
dirk

Ach, habe ich doch auch schon erledigt. Seine Antwort finden Sie unten. Und er will mit seinen Mitteln helfen, dieser Abgeordnete ist zufällig auch medizinisch geschult und .. weiter nach Abschluss des Verfahrens ok?

von
Ruth

Dirk, wenn Sie sogar schon bei Ihrem Abgeordneten waren, dann nehme ich mal an, dass Ihnen die Links bekannt sind, poste sie zur Sicherheit trotzdem mal, vielleicht ...

www.sovd.de
www.vdk.de

Ach so, da Sie ja weiter oben was wegen tuen schrieben, vielleicht können Sie sich in die Vertreterversammlung der Deutschen Rentenversicherung als Versicherter wählen lassen ;-)

Gruß, Ruth

von
megman

70% ? in der nicht unbekannten Sendung WISO war die Woche die Rede das 70% abgelehnt werden ! auch beim Widerspruch nur 30% Erfolg haben ebenso vor dem Sozialgericht weitere 30%.! aber wer geht den weiten Weg und warum wird dann dort anders Entschieden als nach den Gutachten bei Antragsstellung?

von
Ruth

"warum wird dann dort anders Entschieden als nach den Gutachten bei Antragsstellung?"

Weil im Laufe dieses Prozesses dann zunehmend immer besser die EMR begründet wird ;-)

Deswegen den Tipp unter

http://wiso.zdf.de/ZDFde/inhalt/4/0,1872,7006628,00.html

von Anfang an beherzigen:

"Den Antrag gut vorbereiten
Bei der Antragsstellung lauern viele Fallstricke. Lassen Sie sich unbedingt beraten: von Ihrer Gewerkschaft, bei einem Sozialverband, von einem unabhängigen Rentenberater oder von einem Fachanwalt. Außerdem sollte sich Ihr Arzt intensiv mit Ihrem Fall auseinandersetzen."

Gruß, Ruth

von
Josef

Genauso wie Dirk es schreibt ist es. Mein Beitrag an " Neutraler " war auch ironisch gemeint.....

Ich glaube " Neutraler " jetzt wurde i h r Horizont erweitert oder ??

Nichts für ungut und schönes Wochenende !

von
!!!

"ABER : Der Arzt kann es jedoch verweigern, das der Zeuge während der begutachtung anwesend ist - leider - !! Er muß dann im Wartezimmer Platz nehmen."

Quatsch!

Allein der Patient entscheidet. Urteil wurde vor etlichen Monaten hier zitiert!

von
!!!

"dann sollten Sie sich bitte mal die statistiken der DRV ansehen.
Wenn alle ärzte angeblich so DRV freundlich arbeiten würden, wieso
werden dann etwa 70 % der gestellten Anträge auf EM bewilligt?"

Wahrscheinlich wohl deshalb, weil in den Fällen ein "Gefälligkeitsgutachten" nicht möglich ist.

Qualitätsprüfungen zeigen, daß viele Gutachten massive Mängel haben. Und Gutachter in vielen Fällen mangelhafte Kenntnisse.

von
!!!

"Ich bin dankbar für Ihren Rat."

Dann erscheinen Sie bei den nächsten von der DRV bezahlten Ärzten nicht ohne fachkundigen Zeugen und auch nicht ohne Tonbandgerät, um sofort protokollieren zu können. Aber ja nicht heimlich aufnehmen.

von
dirk

danke Ruth

Die Links kenne ich.
Das Problem ist, dass meine LG nicht mehr kann.
Traumberuf -weg
Schmerzen - immer.
2 hämische Gutacher,(3 x nicht) voreingenommen und , ja gemein! Beim Gutachten verletzt worden

"Diese Gutachten waren wie Vergewaltigungen".

Ihr Tipp mit wählen lassen - warum eigentlich nicht! ;-)

von
Neutraler

JEDER, der, aus welchen Gründen auch immer, vor dem regulären Regelaltersrentenalter Rentner wird, ist FRÜHRENTNER ! "Googeln" Sie mal ein wenig, dann werden Sie (vielleicht) fündig.
(Warum sollte man einen EM-Rentner nicht als Frührentner bezeichnen dürfen ? Ist das eine Schande ?)

von
dirk

Frührentner schließt allerdings noch mehrere Rentenarten vor erreichen der Altersrente ein- und da gibt es schon den Unterschied, dass der EU-Rentner - gegenüber z.B. dem Rentner der 58 er Regelung - keine andere Möglichkeit hat und ein VERSICHERUNGSFALL eingetreten ist

von
Lupo

Mich hat ein Arzt der Rentenversicherung beurteilt und mich nie gesehen und zugleich gesagt ..."

Hüte Deine Daten wie einen Augapfel und unterschreibe nie irgendwelche pauschalen Erklärungen auf Formblättern.

Deshalb sollte jeder Antragsteller sich die Daten selbst besorgen und dem Arzt aushändigen mit der strikten Auflage die ärztliche Schweigepflicht nach § 203 StGB zu beachten, was für den zur Folge hat, daß die Befunde nur von ihm genutzt werden können und Sie als erster das Gutachten erhalten und die Möglichkeit haben, sein Gutachten direkt anzugreifen.

von
Neutraler

...........und, hat das irgendjemand bestritten ?

EM-Rentner gehören, Versicherungsfall hin oder her, ebenfalls zur Gruppe der Frührentner, was Sie und "Josef" bestritten haben.

Zitat von mir:: "JEDER, der, AUS WELCHEN GRÜNDEN AUCH IMMER, vor Erreichen des Regelaltersrentenalters Rentner wird, ist FRÜHRENTNER........."

von
Josef

Frührentner
Drei Männer gehen auf der Straße und bemerken einen Mann gegenüber, der wie Jesus aussieht.
Der eine geht rüber und fragt ihn, ob er Jesus sei, worauf der bejaht. Er fragt Jesus, ob er ihm seinen Tennisarm wegmachen könne.
Darauf sagt Jesus: "Klar, mach ich, dafür bin ich ja da! Tschack-Bumm, und der Arm ist in Ordnung.
Geht der zweite rüber und fragt, ob Jesus sein Knie herrichten könne.Tschack-Bumm, und das Knie ist in Ordnung.
Der dritte macht keine Anstalten, zu Jesus zu gehen und sich heilen zu lassen. Deshalb geht Jesus zu ihm hin und fragt, ob er ihm helfen könne.
Darauf der dritte: "Fass mich ja nicht an, ich bin Frührentner

von
!!!

"Da fragt man sich doch wirklich was das soll ?"

Täuschen um möglichst viele Daten und Meinungen zu bekommen, um die dann zum Nachteil des Antragstellers nutzen zu können. So einfach ist das.

Dagegen hilft nur Kontrolle der Daten und stringente Forderung nach beachtung der ärztlichen Schweigepflicht. Auch der Gutachter hat die zu beachten.

Also: Vom Gutachter verlangen das Gutachten vorgelegt zu bekommen und dann über die Entbindung von der Schweigepflicht entscheiden.

Ein Gutachter, der einem Rentenbegehrlichkeit unterstellt - ohne die zu begründen - kann wegen Besorgnis der Befangenheit abgelehnt werden.

Man gehe auch nie ohne fachkundigen Zeugen zu denen. Anwesenheit eines Beistandes kann vom Gutachter nicht abgelehnt werden.

von
§ 101 SGB X

"Dazu ist er ja gar nicht beauftragt gewesen. Er war ja
Gutachter und nicht als Arzt tätig !"

Ein Blick ins SGB X hätte ergeben:

"Die Leistungsträger haben auf Verlangen eines behandelnden Arztes Untersuchungsbefunde, die für die Behandlung von Bedeutung sein können, mitzuteilen, sofern der Betroffene im Einzelfall in die Mitteilung eingewilligt hat. § 100 Abs. 1 Satz 2 gilt entsprechend."

Zeigt mal wieder, wie unqualifiziert die DRV-Gutachter sind. Aber auch Ihr Hausarzt in juristischen Fragen der ärztlichen Tätigkeit.

von
Ruth

Hallo Dirk, ich wünsche Ihnen trotz allem alles Gute.

Hab' übrigens mich am Wochenende mit Bekannten hinsichtlich Gutachter etc. pp unterhalten, was mir da hinsichtlich Gutachter nicht nur im Gesundheitswesen sondern auch im Bauwesen erzählt wurde, na ja.
Vielleicht sollte man das ganze Gutachterwesen mal grundsätzlich überdenken, vielleicht ein Job für Ihren Abgeodneten ;-)

Gruß, Ruth

von
dirk

Das schafft einer nicht. Die 3 großen Parteien hatten schon Hearings zu diesem Thema.
aber es geht am Ende um viel viel Geld.
es sind somit bekannte Probleme, die aber durch die DRV nicht ignoriert werden dürfen.

von
Ruth

"die aber durch die DRV nicht ignoriert werden dürfen."

Hallo Dirk,

wenn ich mir das so unter

http://www.deutsche-rentenversicherung-bund.de/nn_10868/SharedDocs/de/Navigation/Service/Zielgruppen/Sozialmedizin__Forschung/Sozialmedizin__node.html__nnn=true

durchlese, dann tut die DRV doch eine Menge, oder meinen Sie einen einzelnen DRV-Mitarbeiter/IN, ich kann nur sagen, die Mitarbeiter/INNEN der DRV in meinem Wohnort haben mir prima geholfen, vielleicht mal nachfragen, ob man den Sachbearbeiter/IN wechseln könnte, vielleicht liegt es einfach an zwischenmenschlischen Dissonanzen ;-)

Gruß, Ruth

von
dirk

Erst einmal Dank für Ihre guten Wünsche.

Es geht doch gar nicht um die oder den einzelnen Mitarbeiter. Es sind da einige, mit denen ich prima auskomme.
Nun, wie ich schon gesagt hatte, habe ich ja meine Rente. Das Hauptproblem sind diese Gutachter und diese Gutachten.
Ich will hier nicht auf Einzelheiten eingehen, deshalb nur Kurzbeispiele: Überlebensrate bei meiner Kr.
Quelle1: 50 % versterben innerhalb dreier Jahre, Quelle2: durch den Einsatz dieses Medikamentes überleben 25 % nach 5 Jahren. Gutachter haben extreme Rythmusstörungen, Dauervorhofflimmern etc nicht bemerkt!

Da wurden von Gutachter vorsätzlich falsche Krankheitsangaben gemacht und fehlerhafte Interpretationen vorgenommen.

Jetzt hat meine Lebensgefährtin eine kompliziert zu diagnostizierende Erkrankung mit erheblichen Einschränkungen: Da die Gutachter die Ursache nicht erkennen wird spekuliert, nicht geglaubt, Vorgutachten nicht beachtet und und und. Es werden Verdachtsdiagnosen erzeugt , ungeprüft zur Dagnose erhoben und natürlich beim nächsten Gutachten verworfen.

Als ich der DRV Beweise für schwerste Fehlbegutachtung übergab hatte ich doch mehr Aufmerksamkeit erwartet. Zeigt man es nicht oder geht man solchen Sachen wirklich nicht nach.

Die Mitarbeiter der DRV müssen sich doch auf diese Gutachten verlassen, Sie müssten doch das meiste Interesse haben, schon um ihre Arbeit im Dienst der Versicherten machen zu können