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Experten-Antwort

EM-Rente beantragt, Anforderung eines Befundberichts

von Charlie29.09.2014 | 13:30
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9 Antworten

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Hallo, ich habe Anfang September einen Antrag auf EM-Rente gestellt und bekam diesbezüglich letzten Freitag eine "Anforderung eines Befundberichts" mit der bitte diesen möglichst binnen 5 Werktagen von meinem Arzt abzuholen und wieder der RV zuzusenden. Mein Problem ist, dass mein Hausarzt sich weigert das Befundberichtsformular auszufüllen, da ich bereits sehr lange nicht mehr bei ihm war. Der Grund dafür ist, dass es für meine Krankheit (Gliedergürtelmuskeldystrophie) keine wirkliche Behandlungsmöglichkeit gibt. Und wegen einer Grippe war ich noch nie bei einem Arzt. Aus diesem Grund fehlen leider aktuelle Befunde. Mein Hausarzt hat mir nun einen Termin für den 22.10.2014 gegeben um einen kompletten Checkup durchzuführen um dieses Formular ausfüllen zu können. Jetzt weiß ich leider nicht wie ich weiter verfahren soll. Sollte ich der RV Bescheid geben das sich das ganze verzögert und diesen Termin wahrnehmen? Oder sollte ich mit der RV reden und das über den Gutachter der RV machen lassen (sofern möglich)? Ich bin etwas Ratlos. Vielen Dank schon mal für die Antworten. Viele Grüße Charlie

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Persönlich beantwortet im Expertenforum

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Expertenantwort · 1Deutsche Rentenversicherung

Hallo Charlie,

den Beiträgen von „Cassandra“ und „Matze72“ kann ich zustimmen.

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8 Antworten

Obergutachter Müller-Asbacham 29.09.2014 | 14:16
Und sie glauben ernsthaft ohne eine lange und ausführliche Krankenakte-Geschichte eine Rente bewilligt zu bekommen ? Optimist !
der Froscham 29.09.2014 | 14:30
Hallo Charlie, es wird ja einen Arzt geben, der Sie wegen Ihrer Krankheit betreut und der sollte in dem Fall auch dieses Formular ausfüllen. Wenn Sie dazu keine Arztbesuche hatten, dann sieht es natürlich so aus, als ob immer alles Top war mit Ihrer Gesundheit, trotz Krankheit. VG der Frosch
Charlieam 29.09.2014 | 14:47
Hallo der Frosch, vielen Dank für die Antwort. Gesundheitstechnisch geht es mir ja auch soweit ganz gut. Im sterben liege ich derzeit also nicht. Mein Problem ist ja "nur" der, dass ich mich aufgrund der MD kaum mehr bewegen kann. Laufen geht seit über 10 Jahren gar nicht mehr, Arme heben, geschweige denn auf einer Tastatur länger Tippen ohne Muskelkrämpfe zu bekommen, Körperpflege, Essen muss klein geschnitten werden.. Pflegestufe 3 eben. Ganz ohne Befunde habe ich meinen Rentenantrag natürlich nicht gestellt, allerdings sind die, die ich eingereicht habe sehr Alt (1990 - 2006). @Cassandra vielen Dank, das hört sich schon mal sehr sinnvoll an.
Cassandraam 29.09.2014 | 14:40
Hallo, sofern Sie tatsächlich bei keinem Arzt aktuell und laufend in Behandlung sind, teilen Sie das bitte der DRV mit und bitten zeitgleich darum begutachtet zu werden. Das halte ich für das Sinnvollste.
Cassandraam 29.09.2014 | 14:49
...bei Pflegestufe 3 verweisen Sie auf das Pflegegutachten, das wird ja relativ aktuell sein. Das soll sich die DRV anfordern.
Krankeram 29.09.2014 | 15:38
Wenn Sie schon so lange krank sind, haben Sie sicher auch schon längere Zeit nicht gearbeitet. Da ist es fraglich ob Sie überhaupt einen Anspruch auf EM-Rente haben
Matze72am 29.09.2014 | 16:27
Die Wartezeitprüfung bemisst sich natürlich nach dem Leistungsfall - das muss ja nicht zwangsläufig der Tag der Antragsstellung sein. Neben dem Pflegegutachten würde ich auch eine Aufstellung Ihrer Arbeitsunfähigkeitsdiagnosen, die bei der Krankenkasse gespeichert sind, einholen.
Charlieam 29.09.2014 | 19:50
Ich habe bereits das Gutachten von der Pflegekasse angefordert. Das wird die nächsten 1-2 Tage hier eintreffen. Doch doch, das habe ich natürlich abgeklärt. :) Ebenfalls passiert! :) Danke Ihnen allen :)
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