EM-Rente | Psychisch krank | Auswandern außerhalb der EU ohne abkommen mit Deutschland | Begutachtung |Expertenmeinungen

von
Joél P.

Hallo,
Ich bin in Deutschland 1978/1979 geb.
Ich habe einen Rentenbescheid wegen voller Erwerbminderung, diese wird bis zur Erreichung der Regelaltersgrenze gezahlt. Seit 2007 bin ich berentet.
Meine Erkrankung ist rein gesundheitsbedingt (Psychisch).
Ich habe einen Schwerbehindertenausweis mit fast 100% Behinderung.
Ich habe nicht im Ausland gearbeitet und bekomme keine weiteren Leistungen.
Ich habe ca. 8,5 Jahre Beiträge eingezahlt und ca. 7 Jahre davon lückenlos.
Ich habe ca 29,5 Entgeltpunkte.
Ich würde gerne in ein Land auswandern, das mit Deutschland kein Abkommen hat, und außerhalb der EU liegt.

Meine Fragen:
1. Wie verhält es sich bei mir?
Wird mir die EM-Rente gekürzt, oder auf -teilweise Erwerbsgemindert- zurückgestuft, oder gar gestrichen, wenn ich in ein nicht EU-Land, mit, ohne Sozialabkommen auswandern würde? Ich bin ja “nur“ psychisch krank/behindert.

2. Darf die DRV den Leistungsbezieher wegen einer Anfrage (egal welcher Art) neu begutachtet lassen, wenn er Psychische krank ist, oder kommt es auch auf die Art der psychischen Erkrankung an?
3. Darf die DRV nach/wegen einer Anfrage vom Leistungsbezieher, ihre Bewilligung von einer Dauerhaften zu einer zeitlich begrenzten EM-Rente zurückziehen?

Denn ich habe mal folgenden Satz gelesen: Wer auswandern kann, der kann auch mehr als 3 Stunden arbeiten.
:( Was ich unerhört finde, eine Auswanderung ist wie ein Umzug, nur weiter weg, dann müsste es ja auch heißen: Wer umziehen kann, der kann auch Arbeiten, was genauso Schwachsinn ist, es gibt genug Dienstleistungen, die so etwas übernehmen würden (auch für das Auswandern).
Zudem haben die meisten Menschen Verwandte, die ihnen dabei helfen.
Wenn so ein Sachbearbeiter oder die DRV denken/handeln, grenzt das schon an Diskriminierung.

4. Wie ist es, wenn ich nach ein paar Jahren zurückkommen möchte, weil es mir dort nur unwesentlich besser geht als in Deutschland, gibt es da etwas zu beachten, irgendwelche Hürden und Probleme?
5. Wie ist es dann mit der Pflegeversicherung, entfällt sie bei Auswanderung und wieder Einwanderung, weil zwischenzeitlich keine Beiträge entrichtet wurden, oder fällt die Pflege schlechter aus?

6. Ich lese hier in anderen Beiträgen immer wieder, das es “möglich“ sei, mit einer EM-Rente auszuwandern, möglich schon, aber nicht ohne….Was? (möglich ist fast alles alles, aber nicht aussagekräftig)
Gibt es irgendwelche Hacken, Hürden, Probleme oder gar Genickbrüche, die entstehen, oder die ich bekommen “könnte“, weil ich die Dreistigkeit besitze, mit dem wenigen Einkommen das ich von der DKV bekomme, versuche in Billigländer vernünftig über die Runden zu kommen?
(6. Ist nicht böse gemeint. ;) )

Ich danke euch Experten :)

Liebe Grüße,
Joél P.

von
Babybel

Das kann doch nicht Ihr Ernst sein, oder?
Wie unverschämt kann man sein?????

Experten-Antwort

Hallo Joèl P.,

eine Ewerbsminderungsrente kann in der Regel auch ins Ausland gezahlt werden. Probleme gibt es dann, wenn die Rente nur aufgrund der deutschen Arbeitsmarktlage gezahlt wird (sog. Arbeitsmarktrente). Da Sie nach Ihren Angaben eine unbefristete volle Erwerbsminderungsrente beziehen, dürfte das nicht der Fall sein.
Die Rente wird auch nicht gekürzt, sofern Sie die deutsche Staatsangehörigkeit haben oder die eines anderen EU-Landes.

Und die Rentenversicherung darf natürlich nicht allein aufgrund einer Anfrage die Rentenbewilligung "zurückziehen".Inwieweit aber in Ihrem Fall möglicherweise von Zeit zu Zeit Nachuntersuchungen vorgesehen sind, die bei Besserung des Gesundheitszustandes zum Wegfall der Rente führen könnten, kann ich von hier aus nicht beurteilen.

Zur Kranken- und Pflegeversicherung sollten Sie sich unbedingt vorab bei Ihrer Krankenkasse erkundigen.

Hier noch eine Broschüre der Rentenversicherung zum Rentenbezug im Ausland:
http://www.deutsche-rentenversicherung.de/SharedDocs/de/Inhalt/04_Formulare_Publikationen/02_info_broschueren/01_ausland/rente_ohne_grenzen_arbeiten_im_ausland.html?nn=85088
(insbesondere ab S. 16)

von
Joél P.

@Babybel
Was habe ich falsch gemacht? Ich weiß nicht was sie meinen, könnten sie mir bitte beschreiben, was ich falsch gemacht habe?

von
Joél P.

Hallo Experte/in und Danke für die Antwort.

Demnach steht mit einer Auswanderung nichts im Wege. Ich bin ja in Deutschland geboren und meine Eltern sind auch nicht zugewandert.

Zitat von Experte/in:
Inwieweit aber in Ihrem Fall möglicherweise von Zeit zu Zeit Nachuntersuchungen vorgesehen sind, die bei Besserung des Gesundheitszustandes zum Wegfall der Rente führen könnten, kann ich von hier aus nicht beurteilen.
__________________________________
Das bedeutet, dass es passieren kann, das ich bei einer Auswanderung dann regelmäßig zum mD/GA muss, oder ist das von vornherein festgelegt (schon bei der Rentenbewilligung beschlossen), sodass ich in Zukunft auch in Deutschland zum mD/GA muss?

Aber wie soll das gehen, wenn ich im Ausland bin? Muss ich dann extra nach D einreisen?
Und was passiert wenn solch ein Schreiben mit mD/GA-Termin erst gar nicht ankommt, weil im Ausland die Postwirtschaft unzuverlässig ist, in manchen Ländern ist es ein Glücksspiel mit der Post. (Pakete werden geöffnet und teilweise geleert, Briefe verschwinden etc., gerade in den Ärmeren Ländern passiert das häufig). Wenn man nicht zum Termin erscheint, wird die Leistung ja gestrichen, wegen Teilnahmeverweigerung und unterlassener mithilfe zur…?irgendwas? (oder so). So was will ich natürlich vermeiden.

Und zum mD/GA schickt die DRV mich dann auch nicht, weil ich auswandern möchte, oder es in Betracht gezogen habe?

Danke,
Joél ;)

von
E10

Auch unbefristeten EM-Renten KÖNNEN überprüftt werden. Dies hängt vom jeweiligen RV-Träger und seiner Verfahrensweise und dann noch vom med. Einzelfall ab.

Festgelegt wird eine Überprüfung ( und dessen Zeiträume sowie Umfänge ) aber IMMER schon bei Zuerkennung der Unbefristung der Rente und niemals später !

ist also keine nochmalige Überprüfung seinerzeit vermerkt worden erfolgt auch keine mehr. Plötzlich und quasi aus heiterem Himmel wird niemals eine Überprüfung angeordnet werden. Allenfalls bei ganz konkretem Verdacht, das keine EM mehr besteht wäre dies denkbar ( z.b. bei einer Arbeitsaufnahme über das erlaubte Mass hinaus ! ).

Um dies in irhem Fall genau zu wissen können/sollten Sie sich hierzu bei ihrer RV speziell erkundigen.

Außerdem erfolgt die Überprüfung einer unbefr. Rente in 99% aller Fälle n i c h t per Untersuchung , sondern nur per Fragebogen.

Wenn Sie also bereits seit 2007 unbefristet berent sind und bis heute nicht überprüft wurden, werden Sie dies wohl auch in Zukunft nicht. Aber wie gesagt, das kann ihnen für ihren Einzelfall nur ihre RV beantworten.

Fragen Sie dort einfach nach. Die beissen nicht.

Und ja, sollte tatsächlich der unschwahrcheinliche Falle iner erneuten Begutachtung angeordert werden müssten Sie dazu dann nach Deutschland zurückkehren. Im Ausland ist dies nur unter ganz besonderen Bedingungen möglich und überhaupt denkbar ( nicht transportfähig etc. pp ).

In der regel wird also eine Auswanderung völlig rentenunschädlich sien. Nur in ganz wenigen Ausnahmefällen und wenn wirklich einiegs schief läuft, könnte es zu Problemen kommen.

von
Schade

Wenn die Post nicht ankommt wäre das Ihr Problem - das wäre halt das Risiko, wenn Sie ein ein Land auswandern mit unzuverlässigem Postwesen (es zwingt Sie ja keiner, das machen Sie freiwillig).

Und zum Gutachter werden Sie sicher nicht nach D eingeflogen (auf Kosten des Beitragszahlers).
Sollte eine Nachuntersuchung anstehen, müssen Sie aktuelle Arztberichte einreichen von den Ärzten, die Sie dort im Ausland behandeln. Diese werden in D ausgewertet und dann wird in D entschieden.

Alles wenn und aber können Sie nicht ausschließen, wenn Sie kein Risiko eingehen wollen, können Sie ja hier bleiben.

Sie entscheiden als freier Mensch eigenständig über Ihr weiteres Leben - mit allen Chancen und Risiken.

Ob es Ihnen als psychisch kranker Mensch woanders besser geht (oder eben noch schlechter) als hier, weiß keiner.

von
Joél P.

Hallo und Danke für die weiteren Antworten.

Zitat von von E10:
Festgelegt wird eine Überprüfung ( und dessen Zeiträume sowie Umfänge ) aber IMMER schon bei Zuerkennung der Unbefristung der Rente und niemals später !
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Und das wissen sie genau? Woher wissen sie das? Steht das irgendwo, zum Nachlesen, oder so?
Wie groß kann den so ein Zeitraum sein, oder dessen Umfänge, und was meinen sie mit Umfänge?

In 99% der Fälle gibt es ein Fragebogen?
Wie ist der denn aufgebaut, was für Fragen gibt’s denn da?
Gibt’s den irgendwo zum Download? Der interessiert mich ja mal.

Zum Gutachter nach Deutschland, und dass dann die RV nicht für Reisekosten aufkommt, finde ich in Ordnung so.

Kann ich denn die Post zu Verwandten schicken lassen? Sodass diese sie für mich öffnet und mir dann bescheid gibt, ist ja bestimmt sicherer.

Zitat:
Fragen Sie dort einfach nach. Die beissen nicht.
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Ich habe aber Angst vor denen, weil ich von denen abhängig bin, vermeide ich es so gut es geht, sie zu kontaktieren.

Zitat:
In der regel wird also eine Auswanderung völlig rentenunschädlich sien. Nur in ganz wenigen Ausnahmefällen und wenn wirklich einiegs schief läuft, könnte es zu Problemen kommen.
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Was kann den z. B. alles schieflaufen?

Danke,
Joél

von
Daniela

Hallo Joel,

ich denke, aufgrund Ihrer Erkrankung haben Sie volr allem Angst und wollen sämtliche Unwägbarkeiten ausschließen.
Das können Sie jedoch nicht.
Das kann niemand.
Wenn Sie unbedingt in ein außereuropäisches Land wollen, so stellen Sie sicher, dass Sie dort weiterhin in ärztlicher Behandlung bleiben, was ja bei psychischen Erkrankungen nicht überall im außereuropäischen Ausland geht. Zumindst nicht ohne Geld.
Wobei sich damit der Hund in den Schwanz beißt: Das, was Sie durch die Auswanderung vielleicht an Lebenshaltungskosten sparen, packen Sie an Kosten für Arztbesuche wieder oben drauf. Und eine Weiterbehandlung Ihrer Erkrankung kann ersten Mal für Sie selbst wichtig sein. Zum Zweiten benötigen Sie ärztlliche Behandlungsnachweise, falls der Rentenversicherungsträger (wider Erwarten) doch einmal eine Überprüfung der Rentenberechtigung bei Ihnen vornehmen möchte. Das Sie noch realtiv jung sind, könnte dies (zumindest theoretisch) passieren.
Es wird keine deutsche Krankenkasse geben, die Ihnen auf Dauer Behandlungen im außereuropäischen Ausland bezahlt.
Zum anderen müssen Sie in Deutschland eine zuverlässige Nachrichtenquelle haben, die hier am Ort (quasi an Ihrem Zweitwohnsitz) Ihre Post entgegen nimmt und Ihnen wichtige Termine z. B. telefonisch oder per Internet übermittelt.
Falls aus irgend einem Grunde Ihr persönliches Erscheinen im Rahmen der Gewährung von Sozialleistungen in Deutschland erwünscht ist, müssen Sie dem auch unverzüglich nachkommen.
Das heißt, zumindest entstünden für diese Heimreisen nach Deutschland weitere Kosten.
Auch wenn es nicht sicher ist, dass dies erforderlich sein wird, so müssen Sie diese Möglichkeit natürlich bedenken.

von
Joél P.

Hallo Daniela, :)

Wie ist es denn, wenn ich zur DRV gehe und mit meinem Sachbearbeiter spreche oder ihm einen Brief schreibe, und ihm schildere, was ich vorhabe, kann er mir dann Auskunft geben, ob ich dann in der Zukunft mit mD/GA zu rechnen habe, oder mit anderen Problemen? Oder kann er/sie mir dann auch nur sagen, dass alles möglich ist und es trotzdem später einmal dazu kommen kann?
Die Sachbearbeiter haben ja meine Akte, und laut Aussage von E10 (Zitat unten), müsste es ja in der Akte stehen.

Zitat von von E10:
Festgelegt wird eine Überprüfung ( und dessen Zeiträume sowie Umfänge ) aber IMMER schon bei Zuerkennung der Unbefristung der Rente und niemals später !
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Darf ich eigentlich als Psychisch kranker Einsicht in meine Akte bei der DRV nehmen und mir von Gutachten, Berichte usw Kopien machen? Ich hatte mal gehört bei Psychisch Kranken wollen die das nicht, weil sich der Zustand des Kranken dadurch verschlechtern könnte, auch Ärzte wollen das nicht. Stimmt das?

Wieso muss ich weiter Ärzte aufsuchen? Meine Behandlung (Therapiezeit -> Anzahl von Stunden) ist für die Nächsten zwei Jahre ausgeschöpft, die KK zahlt nicht mehr. Ich gehe jetzt seit ca. einem halben Jahr nicht mehr zum Arzt oder zum Therapeuten. Ich sehe auch keine Besserung am Horizont.
Zudem habe ich mich mit meiner seelischen Situation abgefunden, und versuche damit nur noch zurechtzukommen. Daher will ich auch gar nicht mehr zu den Therapeuten und Doctoren, sondern nur noch wenn es mir körperlich schlecht geht, wie bei Schnupfen z. B., da gehe ich dann hin.
Meine Medis nehme ich auch nicht mehr, die haben auch nichts gebracht, und ich sehe nicht ein, mich ständig mit Chemie vollzustopfen, bei den ganzen Nebenwirkungen und eventuellen Folgeschäden.
Ich finde auch, dass das Geldverschwendung ist, nicht nur meines, auch, und gerade für die KK, das muss nicht sein ( Ärzte und Medis sind nicht gerade billig).
Zudem, wenn die Medis Folgeschäden haben sollten, (Nieren-, Leberschäden usw) entstehen ja nur neue Probleme und Kosten, das wird zum Teufelskreis (dann werde ich ja zum Sklaven der Pharma- und Ärzteindustrie). :(

Danke,
Joél

von
Daniela

HAllo Joel,

wie ich Ihnen bereits schrieb, sind Sie (wahrscheinlich aufgrund Ihrer Erkrankungen) über-ängstlich.
Kein Mitarbeiter der DRV wird Ihnen die Sicherheiten geben können, die Sie wollen.
Es könnten sich schließlich auch Verwaltungsvorschriften ändern, was jetzt noch gar nicht vorhersehbar ist.
In der Regel ist eine Akteneinsicht für Patienten mit psychischen Erkrankungen wegen einer eventuell sich daraus ergebenen Gefahrenlage nur eingeschränkt möglich, z. B. über Ihren Arzt.
Iich weiß aber nicht, was das für Sie bringen soll, weil dort bestimmt nicht zu entnehmen sein wird, ob und wann Sie nochmals überprüft werden könnten.
Im Gegenteil: Durch edie Anforderung Ihrer Akte durch den Arzt bei der DRV, könnte sich dort die Frage aufwerfen, warum Ihr Arzt einen abgeschlossenen Vorgang nochmals öffnen will. Dies könnte zu dem Eindruck führen, Ihr Gesundheitszustand habe sich eventuell gebessert und man müssen erstmalig eine Überprüfung des weiteren Rentenberechtigung vornehmen.
Sie kennen doch das Sprichtwort: Man sollte keine schlafenden Hund wecken.
Auch wenn Sie den Eindruck haben, dass Ihnen weitere Therapiestunden nichts nützen, so empfiehlt es sich trotzdem, an Ihrem neuen Domizil regelmäßig einen Arzt aufzusuchen, der Ihre Fachrichtung vertritt:
Arzt für Neurologie / Psychiatrie / Psychotherpie / usw., damit Sie Nachweise einer weiteren Behandlung haben.
Sie müssen die Tabletten, die er Ihnen verschreibt, ja nicht schlucken, bzw. das Rezept nicht einlösen, falls er Ihnen eines austellt.
Nur, sich auf den Standpunkt stellen, ich nehme keine Behandlung mehr in Anspruch, weil ich ohne Behandlung leben kann und diese ohnehin nichts nützt, könnte dazu führen, dass im (unwahrscheinlichen) Falle einer Überprüfung der Rentenberechtigung(aus welchen Gründen auch immer - Sie sind ja noch relativ jung - Sie mit leeren Händen darstehen.
Dann haben Sie wirklich schlechte Karten, weil diese Überprüfungen stets auch durch behandelnde Ärzte ausgefüllt werden müssen
Wenn diese Sie allerdings jahrelang dort nicht mehr vorstellig waren, könnte es dort zu Problemem kommen, bzw. der Arzt ist nicht mehr imstande, den Verlauf Ihrer Erkrankung während der letzten Zeit zu beurteilen.
Ich kann Ihnen daher zur empfehlen

a) nicht so viel Staubaufzuwirbeln und (falls
weiterhin gewünscht) die Rentenzahlung
in Ausland zu veranlassen oder zuhause
gebliebene diese (zusammen mit der
eingehenden Post) ins Ausland an Sie
weiter zu leiten,

b) sich im Ausland weiterhin regelmäßig in
fachärtzliche Behandlung zu begeben
(zumindest 1 x im Quartal - es müssen
ja keine kompletten Psychotherapien
sein). Medikamente, die Sie nicht nehmen
wollen, müssen Sie nicht nehmen,

c) reisebereit zu sein, falls sich doch einmal die
Situation einer kostenintensiven Behandlung
in Deutschland ergibt oder Sie aus Gründen,
die ein Sozialleistungsträger vorgibt, wieder
nach Deutschland zurück reisen müssen.

Alles andere, was Sie schreiben ist in meinen Augen für Sie und Ihr Vorhaben kontraproduktiv und würde ich an Ihrer Stelle abhaklen.
Haben Sie bitte Verständnis dafür, dass die die letzte Antwort von mir in dieser Sache ist, da sich Ihre Fragestellungen immer wieder im Kreise drehen.

von
Tim

Zitiert von: Daniela

a) nicht so viel Staubaufzuwirbeln und (falls
weiterhin gewünscht) die Rentenzahlung
in Ausland zu veranlassen oder zuhause
gebliebene diese (zusammen mit der
eingehenden Post) ins Ausland an Sie
weiter zu leiten,

Sorry,aber das ist eine Anleitung zum Betrug.
Sie wissen genau,dass der gewöhnliche Aufenthalt dann nicht in Deutschland liegrt und es deshalb zu irichtig unangenehmen Konsequenzeen für den Fragesteller kommen kann.

von
Joél P.

Hallo,

ich wollte ja garkeine Akteneinsicht, ich wollte nur wissen ob es richtig ist, das Psychisch Kranke keine einsicht bekommen.

Angst hab ich keine, ich will nur wissen, wie ich richtig handeln soll, damit kein Ärger kommt.

von
--//--

Zitiert von: Tim

Zitiert von: Daniela

a) nicht so viel Staubaufzuwirbeln und (falls
weiterhin gewünscht) die Rentenzahlung
in Ausland zu veranlassen oder zuhause
gebliebene diese (zusammen mit der
eingehenden Post) ins Ausland an Sie
weiter zu leiten,

Sorry,aber das ist eine Anleitung zum Betrug.
Sie wissen genau,dass der gewöhnliche Aufenthalt dann nicht in Deutschland liegrt und es deshalb zu irichtig unangenehmen Konsequenzeen für den Fragesteller kommen kann.

Was für ein Quatsch! Wo steht denn geschrieben, dass ein Rentenbezieher seinen gewöhnlichen Aufenthalt in D haben MUSS? Dann dürfte wohl auch kein deutscher Rentner auf Mallorca seinen Lebensabend verbringen...

Und "Anleitung zum Betrug" ist schon gar nicht gegeben. Ein Betrug läge nur dann vor, wenn ein Rentner, der ins Ausland (egal welches) verzieht, sich nicht in D abmeldet. Was leider sehr viele machen, z.B. um weiterhin in D krankenversichert zu sein. Ein im Ausland lebender deutscher Rentner SOLLTE aber sogar hier in D einen Ansprechpartner oder Bevollmächtigten (z.B. Familienmitglied) haben, der die Post entgegennimmt und/oder ihn informieren kann, wenn der RV-Träger etwas von ihm will.

Welche "unangenehmen" Konsequenzen treten Ihrer Meinung nach denn auf?

von
Tim

Zitiert von: Daniela

a) nicht so viel Staubaufzuwirbeln oder zuhause
gebliebene diese (zusammen mit der
eingehenden Post) ins Ausland an Sie
weiter zu leiten,

Komisch,ich lese daraus,dass man vorschlägt die KK und die DRV nicht unbedingt über den Tatsächlichen Aufenthalt zu informieren.

von
Daniela

Ich muss doch z. B. meine Unterkunft in Deutschland bei meinen Eltern nicht aufgeben und kann trotzdem meinen Nebenwohnsitz im Ausland haben.
Wo ist denn da das Problem?
Für jeden Sozialleistungsträger, fürs Finanzamt und alle anderen bin ich doch jederzeit präsent.
Und ich kann zu jeder Zeit nach Deutschland kommen. Für gewisse Jahrezeiten sowieso.