EM Rente / Reha

von
Herr knofi

Guten Tag ..ich habe dieses Jahr volle unbefristete EM rente bewilligt bekommen .
Zeitgleich zum Rentenantrag habe ich früher einen LTA Antrag gestellt ...nun habe ich gestern eine stationäre med. Reha bewilligt bekommen.
Ich denke das hat sich da irgendwie überschnitten. Muss ich die Reha trotz Rente antreten ? Kann ich den Antrag zurück ziehen ohne das meine Rente da schaden nimmt ?

von Experte/in Experten-Antwort

Hallo Herr knofi,

da Sie mittlerweile eine unbefristete EM-Rente beziehen, ist die Durchführung einer medizinischen Reha-Maßnahme durch den Rentenversicherungsträger grundsätzlich nicht mehr möglich. Wir gehen davon aus, dass sich die Bewilligung der Maßnahme mit der Rentenentscheidung überschnitten hat. Bitte setzen Sie sich mit der Rehabilitationssachbearbeitung Ihres RV-Trägers in Verbindung. Es ist davon auszugehen, dass die Bewilligung zurückgenommen wird. Mit Konsequenzen für die EM-Rente auf Dauer ist normalerweise nicht zurechnen.

von
Kopfschüttel

Wenns nicht so traurig wäre könnte man darüber ja noch lachen. An der Sache kann man mal wieder sehen , wie gut und harmonisch die verschiedenen Abteilungen innerhalb ein und desselben Rentenversicherungssträgers wohlgemerkt zusammnenarbeiten und ihre jeweiligen Entscheidungen miteinander abstimmen....

Schilda lässt grüssen.

von
Herr knofi

danke für Ihre Antwort, ich habe schon mit der Dame von der Rehaabteilung gesprochen, sie meinte das eine schliesst das andere nicht aus.
aLso wäre es vielleicht doch besser den Antrag auf LTA zurück zuziehen.

von
Fritzi

Zitiert von: Kopfschüttel

An der Sache kann man mal wieder sehen , wie gut und harmonisch die verschiedenen Abteilungen innerhalb ein und desselben Rentenversicherungssträgers wohlgemerkt zusammnenarbeiten und ihre jeweiligen Entscheidungen miteinander abstimmen....

Eher, wie sinnvoll die Anträge mancher Leute sind!

von
Herr knofi

ich wurde dazu leider gezwungen vom jobcenter habe immer wieder darauf hingewiesen das das eine dem anderen widerspricht, aber da ich keine Sanktionen wollte habe ich die Anträge gestellt.

von
Anna

tztztz.........

in dem Fall wo es sich um Behörden handelt darf man Worte wie "Zwang" "Nötigung" Drohung" und "Erpressung" nicht verwenden......
es handelt sich da immer um "Mitwirkungspflicht"

von
Verfassungsprinzip

Zitiert von: Anna

tztztz.........

in dem Fall wo es sich um Behörden handelt darf man Worte wie "Zwang" "Nötigung" Drohung" und "Erpressung" nicht verwenden......
es handelt sich da immer um "Mitwirkungspflicht"

Genau und wo der Staat die Rentenkasse für versicherungsfremde Leistungen plündert nennt man das Sozialstaat, damit die Lebensqualität der Bürger nicht so sehr auseinanderfällt. Denn das Kindergeld und Hartz-4 reichen dazu bei weitem nicht aus.

von
Bühlertal

Zitiert von: Anna

tztztz.........

in dem Fall wo es sich um Behörden handelt darf man Worte wie "Zwang" "Nötigung" Drohung" und "Erpressung" nicht verwenden......
es handelt sich da immer um "Mitwirkungspflicht"

Und nicht zuletzt, bei dem Verhältnis Behörden da und Bürger dort geht es um das öffentliche Recht.

Dies ist gekennzeichnet - wie man weiß - daß der Staat bzw. die Behörden über dem Bürger stehen. Der Staat bzw. die Behörde ist dem Bürger übergeordnet. Subordinationsprinzip sagt der Fachmann dazu.

Zwar soll das Grundgesetz den Bürger vor der Willkür des Staates bzw. der Behörden schützen, aber das nimmt man nicht so genau.

Nur im Verhältnis Bürger zu Bürger ist der Bürger gleichgestellt und auch da gibt es gleichere Bürger.