EM-Rente und Ausbildung

von
Fragesteller

Guten Tag,
ich habe eine Bekannte, die in Kürze eine volle EM-Rente auf Zeit beziehen wird.
Eigentlich wollte sie Anfang 2008 eine Ausbildung mit wöchentlich 1 x 4 Stunden an einem Abend machen, um eine abgeschlossene Berufsausbildung zu erhalten (bisher ist sie ohne Berufsausbildung/ - abschluss).
Geht das? Wenn die EM-Rente enden sollte, wäre ein Berufsabschluss für sie doch positiv.
Schönen Gruß
Fragesteller

von
???

Bei der von Ihrer Bekannten geplanten Ausbildung handelt es sich ja offensichtlich nicht um eine reguläre Lehre sondern wohl eher um ein Fernstudium o.ä.. Damit ist mit Problemen bei der Rente nicht zu rechnen. Sie muss auch die DRV nicht informieren.

von
Micha

Vielleicht sollten Sie Ihre Anfrage konkretisieren.
Handelt es sich um eine regelrechte (Berufs-)Ausbildung? Wohl kaum, da ja nur an 4 Stunden am Abend 'ausgebiildet' wird.
Eine Industrie- und Handelskammer oder Handwerkskammer würde sicherlich bei diesem Zeitaufwand die Bedingungen für eine Berufsausbildung als nicht gegeben sehen.
Es sei denn, man würde sich von deren Seite mit einer wöchentlichen Ausbildungszeit von unter 15 Stunden zufrieden geben (z.B. täglich 2,5 Stunden = 12,5 Stunden).
Um die Erwerbsminderungsrente nicht zu gefähren, muss eine täglich Arbeitszeit (rechnerisch) unter 3 Stunden liegen.
Sollte es sich um einen Schulbesuch handeln, so stellen 4 Stunden in der Woche kein Problem für de DRV dar, da dies keine Erwerbsarbeit ist und keine Einkünfte erzielt werden.

Experten-Antwort

Hallo Fragesteller,

den Ausführungen von ??? und Micha habe ich nichts hinzuzufügen.