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EM-Rente und Firmengründung

von
EM-Rentner

Ich bin zur Zeit voller EM-Rentner und möchte aus meinem privaten Vermögen (ohne staatliche Zuschüsse) eine UG (Unternehmergesellschaft) gründen, bei der ich einziger Gesellschafter bin bin.

Meine Fragen sind nun :

1. Wenn ich zusätzlich als Geschäftsführer der UG im Handelsregister eingetragen werde (da ich die Geschäfte leite), zählt dies als selbständige Tätigkeit und wie wird die maßgebliche Stundenbelastung durch die RV Bund ermittelt ?

2. Wie verträgt sich dies mit den Obergrenzen für Hinzuverdienst, also wie wird die Einhaltung der 400-Euro Obergrenze ermittelt ?

Für kompetente Antworten vorweg vielen Dank !

Experten-Antwort

Wenn Sie Ihrem Rentenversicherungsträger die Aufnahme einer selbständigen Tätigkeit mitteilen, ist davon auszugehen, dass zunächst geprüft wird, ob Ihr Rentenanspruch unverändert besteht. Maßgebend ist dabei die Feststellung, wieviel Arbeitsstunden Ihnen zuzumuten sind. Die tatsächliche Anzahl an Arbeitsstunden ist bei einer selbständigen Tätigkeit dagegen nicht von Bedeutung. Sollte diese Prüfung ergeben, dass weiterhin volle Erwerbsminderung vorliegt, ist für die Frage, ob die Hinzuverdienstgrenze eingehalten wird, entscheidend, wie hoch der steuerrechtliche Gewinn ist. Liegt dieser Betrag über 400 Euro, kommt ggf. eine anteilige Zahlung der Rente in Frage.