EM-Rente und Nebenjob

von
Markus Höft

Hallo,
ich beziehe die volle, unbefristete EM-Rente und möchte mich auf einen Nebenjob (Minijob 450,00€) bewerben.
Ich kenne das Bewerbungs- und Einstellungsverfahren ja nur aus meiner 30jährigen Vollzeitbeschäftigung.
Daher möchte ich fragen wie es sich bei einem solchen Minijob eigentlich verhält bezüglich der Anmeldung (Rententräger, Krankenkasse, Finanzamt..) und dem weiteren Prozedere.
Was muss ich beachten, wie läuft das alles normalerweise ab?
Ich wäre für jeden Ratschlag sehr dankbar.
Gruss
M.Höft

von
aufpasser

Sie brauchen garnichts zu machen. Die Rentenversicherung kommt zwecks Überprüfung der Erwerbsunfähigkeit automatisch auf sie zu.

von
KSC

Die Anmeldung eines Minijobbers erledigt der Arbeitgeber, damit haben Sie gar nichts am Hut.

Sie sollten lediglich in Hinblick auf Ihre Mitteilungspflichten die DRV kurz schriftlich informieren: " ich nehme ab......bei der Fa xy einen Minijob mit einer täglichen Arbeitszeit von ...Stunden und einem Monatsverdienst von ...€ auf.

Und wenn Sie die Zeitgrenzen (bis 3 Std. täglich) und die Verdienstgrenzen einhalten, passiert gar nichts.

von
Markus Höft

Zitiert von: KSC

Die Anmeldung eines Minijobbers erledigt der Arbeitgeber, damit haben Sie gar nichts am Hut.

Sie sollten lediglich in Hinblick auf Ihre Mitteilungspflichten die DRV kurz schriftlich informieren: " ich nehme ab......bei der Fa xy einen Minijob mit einer täglichen Arbeitszeit von ...Stunden und einem Monatsverdienst von ...€ auf.

Und wenn Sie die Zeitgrenzen (bis 3 Std. täglich) und die Verdienstgrenzen einhalten, passiert gar nichts.

Vielen Dank!

von
Willi

In der heutigen Zeit eine volle EM Rente zu bekommen ist schon äußerst schwierig,ich weiß das die EMR nicht sehr hoch ist Wunder mich aber immer wieder darüber,wieviel Leute es dann noch gibt die einen Minijob annehmen obwohl sie ja die Rente bekommen weil sie nicht mehr als 3 Std.täglich arbeiten können,macht meiner Rechnung nach bei einem Mindestlohn von 8,50€ bei 450 € im Monat immerhin,13,3 Std .die Woche

Experten-Antwort

Den Ausführungen von „KSC“ schließen wir uns an. Idealerweise macht es durchaus Sinn, bei einer (noch) geplanten Beschäftigungsaufnahme diese schon vorab überprüfen zu lassen. Dann kann das Kind erst gar nicht in den Brunnen fallen und es besteht schon ab dem ersten Tag der tatsächlichen Beschäftigung die Gewissheit, dass auch nicht passieren wird.