EM Rentenanspruch

von
Blacky

Hallo !
Habe eine Frage zur Erfüllung der EM Rente.
Inwieweit werden Minijobzeiten ohne Aufstockung, bei der Prüfung der 36 KM in den letzten 60 KM angesetzt.
Ganz ?, Teilweise oder gar nicht ?

von
Maik

Zunächst sind die Entgeltpunkte aus diesen Zeiten zu ermitteln.

Beispiel: 400 EUR/Monat für 12 Monate
vorläufiges Durchschnittsentgelt 2010: 32003,00 EUR

==> 400 x 12 : 32003 = 0,15 EP.

Dieser Wert ist anschließend durch 0,0313 zu teilen.

==> 0,15 : 0,0313 = 4,79.

Der volle Wert ergibt dann die zu berücksichtigen Wartezeitmonate.

Im genannten Beispiel sind das dann 4 Wartezeitmonate.

von
Schade

Gar nicht!

von
Hans Karstensen

Hallo Blacky,

die Monate aus der geringfügigen Beschäftgung zählen nicht!!! für die Erfüllung der sog. 3 in 5,da aus dem Minijob keine Pflichtbeiträge gezahlt werden.Das heisst 3 Jahre Pflichtbeiträge in den letzten 5 Jahren.Sie sind als "Minijobbber"versicherungsfrei

Es gibt jedoch die Möglichkeit im Minijob aufzustocken,dann zahlen sie auch Pflichtbeiträge in die Rentenversicherung und diese zählen dann vollwertig mit, für die 3 in 5.

Bei einem Verdienst von 400 Euro müssten sie selber 19,60 Euro ( = 4,9 % ) Eigenanteil leisten.Diese Aufstockung macht diesbezüglich in jeden Fall Sinn.Sie können dies jedoch nicht rückwirkend beantragen.ALso schnell den Arbeitgeber informieren,das er sie mit Verzicht auf die Versicherungsfreiheit bei der Minijobzentrale ummeldet.

von
Schade

....aber diese Wartezeitmonate spielen bei den 36 in 60 für die EM Rente keine Rolle - so gesehen stellt sich die Frage, was Ihre Antwort mit der gestellten Ausgangsfrage zu tun hat?

von
Maik

Sorry, meine Antwort bezog sich auf die 36 Kalendermonate, wonach ja nicht gefragt war!

von
Wolfgang S.

Ihre Antwort bezog sich auf allgemeine Wartezeitmonate. Mit der Regelung bei Erwerbsminderung hatte sie leider gar nichts zu tun.

von
Nicht ganz

Macht aber auch nur Sinn, wenn der Leistungsfall (welchen die Ärzt festlegen) nicht schon feststeht.

Der Leistungsfall ist das Ereignis, welches erwerbsgemindert werden ließ. Also zum Beispiel der Tag des Unfalles oder einer OP.

Bei "schleichenden" Erkrankungen wird bei nicht genauer Bestimmung des Leistungsfalls i.d.R. der erste Tag der Arbeitsunfähigkeit genommen.

Sollte der Leistungsfall also schon feststehen und Sie haben die 3-in-5-Regel nicht erfüllt, bringen Ihnen weitere Zeiten für die Erfüllung der 3-in-5-Regel nichts.

von
Nicht ganz

Macht aber auch nur Sinn, wenn der Leistungsfall (welchen die Ärzt festlegen) nicht schon feststeht.

Der Leistungsfall ist das Ereignis, welches erwerbsgemindert werden ließ. Also zum Beispiel der Tag des Unfalles oder einer OP.

Bei "schleichenden" Erkrankungen wird bei nicht genauer Bestimmung des Leistungsfalls i.d.R. der erste Tag der Arbeitsunfähigkeit genommen.

Sollte der Leistungsfall also schon feststehen und Sie haben die 3-in-5-Regel nicht erfüllt, bringen Ihnen weitere Zeiten für die Erfüllung der 3-in-5-Regel nichts.

Experten-Antwort

Voraussetzung für die Berücksichtigung von Zeiten einer geringfügigen Beschäftigung als Pflichtbeitragszeiten ist - und zwar auch und gerade in Bezug auf den hier dargestellten Kontext -, dass gegenüber dem Arbeitgeber auf die Versicherungsfreiheit ausdrücklich verzichtet und ein entsprechender Aufstockungsbetrag durch den Arbeitnehmer entrichtet worden ist; ich kann mich hier den Ausführungen von "Hans Karstensen" nur anschließen.

von
Oberlehrer

@Maik

6 ! Thema verfehlt. Setzen !!

von
-_-

Gar nicht!

Lesen Sie aber
http://www.minijob-zentrale.de/nn_10182/DE/1__AN/2__aufstockungRente/navNode.html?__nnn=true