EMR abgelehnt,Widerspruch,ALG bis Sep.2012

von
kleine schwester

Guten Tag!
Ich schreibe hier mal für meine grosse Schwester.Sie liest eifrig in diesem Forum,da Sie viele ähnliche Probleme hat.Ich helfe ihr gern und so gut ich kann.Also dann mal los!
Sie ist 58 Jahre,hat 40 Arbeitsjahre hinter sich u.musste aus gesundheitlichen Gründen Ihr Arbeitsverhältnis aufgeben.Seit 04.2011 ist sie arbeitslos und bekommt bis Ende Sep.ALGI.Im vergangenen Oktober war Sie krankgeschrieben u.genau ab der 6.Woche musste sie zum MDK.Nach einem 8 min.Gespräch mit dem Gutachter wurde sie natürlich als"gesund" entlassen. Die Kraft für einen Widerspruch hatte sie nicht.Jetzt hatte Sie im Januar einen Antrag auf EMR gestellt und auch dieser wurde abgelehnt.Sie ist jetzt im Widerspruch und hat sich Hilfe beim VDK geholt.Mit Ihren behandelnden Ärzten steht Sie in Kontakt und auch die waren entsetzt,da ihre Befunde überhaupt nicht berücksichtigt wurden. u.einige Gutachten erst gar nicht angefordert wurden.Jetzt ist Sie nervlich fix und fertig.Was passiert,wenn der Widerspruch länger läuft als die Zahlung des ALG I.Von der KK hat sie die Auskunft,dass sie krankenversichert ist bis ALG gezahlt wird-weiter keine Stellungnahme.Sie hat von Ihren 78 Wochen KG 2 Tage in Anspruch genommen im Laufe dieser ganzen Zeit,da ja der MDK sagt-sie ist gesund.Ich denke es gibt Leute hier,die ähnliche Probleme hatten oder haben.Bitte schreibt uns hilfreiche Informationen u.vielleicht auch Tipps vom Experten.
P.S.auch Sie "Schade"sind gemeint,aber bitte unterlassen Sie Ihre oft nicht gerade tollen Bemerkungen.Sie sind sogar meiner Schwester aufgefallen und das soll ich unbedingt mal schreiben.
Denn vielen Leuten konnte hier richtig gut geholfen werden.
Ein Dankeschön an alle Antwortenden.
die kleine u.grosse Schwester

von
KSC

Da holft wohl nur noch das abwarten wie über den Widerspruch entschieden wird.

Ist bei Ablauf des ALG 1 noch keine Entscheidung getroffen oder wird der Widerspruch abgelehnt, käme das ALG II an die Reihe sofern Bedürftigkeit vorliegt. Sollte die Schwester nicht bedürftig ein (weil sie z.B. verheiratet ist und der Mann Einkommen hat), kann Sie sich beim Arbeitsamt auch ohne Leistungsbezug weiter arbeitslos melden, bis sie in (Alters)rente gehen kann oder einen Job findet.

Bessere Tipps wird es leider in dieser Situation nicht geben.

von
kleine schwester

Vielen Dank an KSC aber trotzdem!Sie ist alleinstehend und hat aber einen Schwerbehindertengrad von 50G und kann dann somit mit 60+.. in Rente für Schwerbehinderte mit Abzügen gehen.

von
struppi

Hallo kleine Schwester,

ersteinmal bitte ihrer Schwester sagen dass Sie alle Kraft zusammen nehmen muss um gegen Mdk und andere institutionen sich zur Wehr zu setzen.

Also der Mdk hat den Patienten für arbeitsfähig erklärt, dieses vorgehen haben dann natürlich auch die behandelnen Ärzte mitgeteilt bekommen und hätten dagegen angehen können indem man ein Fachärztliches Gutachten vom Mdk verlangt hätte????

Warum wurde dies nicht getan????

Der Mdk teilt den behandelnen Ärzten seine Entscheidung mit und bittet um Stellungnahme!!!

Gut nun ist sie weiter Au also Arbeitsunfähig schreiben lassen und erneut Krankengeld beziehen noch 76 Wochen anspruch.

Wenn behandelne Ärzte hinter Ihrem Patienten stehen sollte dass kein Problem sein oder???

KK wird dann erneut Mdk einschalten macht aber nicht diesen Termin dann wieder wahrnehmen und abwarten.

sollte wieder der Mdk Af feststellen dann mit hilfe der Ärzte dagegen vorgehen und um Fachärztliche begutachtung bitten bzw. fordern.

Die behandelnen Ärzte können trotz Mdk empfehlung sofort weiter au schreiben!!!!

Mdk gibt nur empfehlungen und keine Anweisungen!!!!

Ok, den Widerspruch der EW-Rente abwarten notfalls klagen beim Sg und dort Gerichtlich angeordnete Gutachten beantragen.

gruß Struppi

von
struppi

Ach ja, lasst euch nicht von KK-mitarbeitern telefonisch ausfragen, die sind darauf geschult euch so schnell wie möglich wieder Af zu bekommen.

Beim KGantrag gleich paralell mitteilen dass keine Telefonate erwünscht sind sondern alles im Schriftverkehr zu erfolgen hat, und bei nicht einhalten deines wunsches sich die KK Strafbar macht und du dann leider wegen Verletzung deiner Persönlichkeitsrechte gegen die KK klage einreichen müsstest!!!

Denn dann wirst du sehen dass nicht irgendein Unsinn dir am Tel. erzählt wird, denn schriftlich werden sie vorsichtig sein:-)

von
Klaus-Peter

Nach Auslaufen des ALG I kann/sollte sich ihre Schwester weiter AU schreiben lassen ( wenn der Haus-/Facharzt das auch so sieht natürlich nur .. )

Dann setzt die Krankengeldzahlung - erstmal - wieder ein. MDK wird dann sicherlich nach kurzer Zeit die Angelegeheit wieder überprüfen. Sollte das Ergebnis wieder sein das aus deren Sicht keine AU mehr besteht - was aber nicht zwangsläufig so sein muss, da die letzte prüfung ja wohl letztes Jahr im Oktober schon war und in der Zwischenzeit sich die gesundheitliche Situiation ja weiter verschlechtert haben könnte- müssen Sie rechtlich ( mit Anwalt ! ) dagegen vorgehen. Andere Möglichkeitenm haben Sie da nicht.

Beachten Sie aber bitte das ihre Schwester zwar nur 2 Tage KK-Geld bezogen hatte, aber die 6 Wochen Lohnfortzahlung durch den Arbeitgeber UND auch die gesamte Zeit des ALG I bezuges in die Krankengeldbezugsdauer der max. 78 Wochen mit eingereichet wird. Die 78 Wochen laufen also ab dem 1. Tag der AU Schreibung weiter und " durch " .

" § 48 Abs. 3 SGB V sieht vor, dass Zeiten, für die das Krankengeld während bestehender Arbeitsunfähigkeit ruht oder versagt wird, auf die Leistungsdauer des Krankengeldes angerechnet werden. Unter Ruhenszeiten versteht man z. B. das für max. 6 Wochen weitergewährte Arbeitsentgelt des Arbeitgebers während der Arbeitsunfähigkeit. Auch die Zahlung von Arbeitslosengeld ALG I während der Arbeitsunfähigkeit wird mit angerechnet. "

http://krankengeld24.de/2010033077/krankengeld/dauer-des-krankengeldanspruchs

von
Jockel

Was für Antworten und Tipps erwarten Sie den hier ? Was soll ein Experte dazu schreiben ?
Ich finde auch gar keine Fragen in Ihrem Thread. Alles was man dazu sagen kann, hat "KSC" bereits getan.
Der Schwerbehindertenausweis interessiert bei Rente wegen erwerbsminderung nicht (das nur am Rande):

von
Suse

Ob es nach der Arbeitslosigkeit wieder KG gibt, wage ich zu bewzeifeln. Es gilt die 3-Jahres-Regel.

von
Klaus-Peter

" Im vergangenen Oktober war Sie krankgeschrieben "

Ja natürlich gilt beim Krankengeld immer die 3-Jahres-Blockfrist.

Da diese offensicht aber erst im Oktober 2011 wohl angefangen hat zu alfuen ( erste Krankschreibung ) , endet sie doch erst im Oktober 2014 .

von
KSC

Ich schlage vor die Schwestern klären mit Arzt, Krankenkasse und Agentur das weitere Vorgehen - die DRV ist ja "eigentlich außen vor".

Der Arzt muss entscheiden, ob er überhaupt eine Krankschreibung vornimmt, die Kasse muss ggfls. sagen, ob, wie lange und in welcher Höhe Krankengeld gezahlt wird und das Arbeitsamt wäre sicher froh, wenn es kein ALG zahlen müsste, weil die Kasse zahlt.....

von
Hanni

http://www.krankenkassenforum.de/

Experten-Antwort

Hallo kleine Schwester,

wie „Jockel erwähnt, wurde alles was zum ‚Fall aus ‚Sicht der Rentenversicherung zu sagen ist, bereits von „KSC“ gesagt. Da der Widerspruch gegen die Ablehnung der Erwerbsminderungsrente ebenfalls noch nicht abgeschlossen ist, kann zu diesem laufenden Verfahren ebenfalls keine weitere Stellungnahme erfolgen.