EMR Antrag während REHA

von
Peter

Hi,
ich fahre im Januar zu einer 5wöchigen Reha.

Jetzt wurde mir empfohlen eine zumindest teilweise EMR dort über den Sozialdienst zu stellen (3 bis unter 6h).
- Reha Antrag war aus 09/2018.
Wird bei der Antragstellung nun nach 2019 oder bereits aus 2018 zurückbetrachtet?

Es ändert sich was - ich weiß, noch nicht abschließend - aber es wären dann ja 2 Jahre mehr berücksichtigungszeit.

Wäre es besser anschl. selber einen solchen Antrag zu stellen?

Könnt ihr mir hierfür eine unterstützenden Antwort geben, was ich nun machen bzw. beachten soll/muss? Was ist besser für mich?

Gruß
Peter K.

von
Ursel

Ganz egal wann du den Antrag stellst, die Bewilligung ( sofern denn Bewilligt wird) wird immer auf den Beginn der Krankheit gelegt.
Das bedeutet: entweder 7 Monate nach erster Krankmeldung oder Antrag auf Rehabilitation ( was ja oft so einigermaßen zusammenfällt, da die Krankenkasse bei gefährdeten Personen meist nach 6 Monaten zur Reha auffordert).

von
Peter

Zitiert von: Ursel
Ganz egal wann du den Antrag stellst, die Bewilligung ( sofern denn Bewilligt wird) wird immer auf den Beginn der Krankheit gelegt.
Das bedeutet: entweder 7 Monate nach erster Krankmeldung oder Antrag auf Rehabilitation ( was ja oft so einigermaßen zusammenfällt, da die Krankenkasse bei gefährdeten Personen meist nach 6 Monaten zur Reha auffordert).

Hallo Ursel,

heißt das im Umkehrschluss die Krankheit hatte ich wohl schon immer, nur entsprechende Schritte (REHA,evtl AP-Wechsel) habe ich erst durch Initiative meines Arbeitgebers in Erwägung gezogen. Vor 7 Jahren erste Reha auf diese Krankheitssymtome. Nun erfolgt bereits die dritte Reha hierfür . ich arbeite z. Zt. seit 1 1/2 Jahren nach 8monatiger Krankheit wieder Vollzeit (insg. 39jahre).
Heißt also, egal wann ich den Antrag Stelle es zählt der Beginn/das Erkennen der Krankheit?
Nur wo ich noch jünger war konnte ich das besser kompensieren, jetz mit 57 geht das leider nicht mehr so.

Deshalb der evtl. Antrag.
Also spielt die Antrag-Stellung keine Rolle für mich. Es erhöht sich lediglich die EMR-Rente - richtig?
Das war die Frage. - Berechnungsgrundlage bis 62 oder ab 2019 auf 65?

Peter K.

von
Ines

Zitiert von: Peter
Zitiert von: Ursel
Ganz egal wann du den Antrag stellst, die Bewilligung ( sofern denn Bewilligt wird) wird immer auf den Beginn der Krankheit gelegt.
Das bedeutet: entweder 7 Monate nach erster Krankmeldung oder Antrag auf Rehabilitation ( was ja oft so einigermaßen zusammenfällt, da die Krankenkasse bei gefährdeten Personen meist nach 6 Monaten zur Reha auffordert).

Hallo Ursel,

heißt das im Umkehrschluss die Krankheit hatte ich wohl schon immer, nur entsprechende Schritte (REHA,evtl AP-Wechsel) habe ich erst durch Initiative meines Arbeitgebers in Erwägung gezogen. Vor 7 Jahren erste Reha auf diese Krankheitssymtome. Nun erfolgt bereits die dritte Reha hierfür . ich arbeite z. Zt. seit 1 1/2 Jahren nach 8monatiger Krankheit wieder Vollzeit (insg. 39jahre).
Heißt also, egal wann ich den Antrag Stelle es zählt der Beginn/das Erkennen der Krankheit?
Nur wo ich noch jünger war konnte ich das besser kompensieren, jetz mit 57 geht das leider nicht mehr so.

Deshalb der evtl. Antrag.
Also spielt die Antrag-Stellung keine Rolle für mich. Es erhöht sich lediglich die EMR-Rente - richtig?
Das war die Frage. - Berechnungsgrundlage bis 62 oder ab 2019 auf 65?

Peter K.

62 und seien Sie froh, bei mir war es nur bis 60

von
DRV

[/quote]

62 und seien Sie froh, bei mir war es nur bis 60[/quote]

Ignorieren Sie einfach diese unerträglich dummen Neidbeiträge.

Ob Sie von der neuen Gesetzgebung profitieren hängt nur vom Rentenbeginn ab. Eine Antragstellung in 2019 erhöht dabei die Wahrscheinlichkeit eines Rentenbeginns in 2019 ohne letztendlich eine Garantie zu bieten.
Sollten Sie also von keiner Stelle zu einer Antragstellung innerhalb einer bestimmten Frist aufgefordert worden sein, sind Sie gut beraten, den Antrag erst in 2019 zu stellen.

von
Peter

Zitiert von: DRV

62 und seien Sie froh, bei mir war es nur bis 60[/quote]

Ignorieren Sie einfach diese unerträglich dummen Neidbeiträge.

Ob Sie von der neuen Gesetzgebung profitieren hängt nur vom Rentenbeginn ab. Eine Antragstellung in 2019 erhöht dabei die Wahrscheinlichkeit eines Rentenbeginns in 2019 ohne letztendlich eine Garantie zu bieten.
Sollten Sie also von keiner Stelle zu einer Antragstellung innerhalb einer bestimmten Frist aufgefordert worden sein, sind Sie gut beraten, den Antrag erst in 2019 zu stellen.[/quote]

danke für die Antwort. Es ist in 2018 noch kein offizielles Begehren auf EMR gestellt worden. Dies wird erst in 2019 wohl während/nach der REHA sein.
Dann wird wohl die 2019 Regel gelten. Trotz Krankheit bekannt schon Jahre vorher.

Gruß
Peter K.

von
Schlaubi

Zitiert von: Peter
Zitiert von: DRV

62 und seien Sie froh, bei mir war es nur bis 60

Ignorieren Sie einfach diese unerträglich dummen Neidbeiträge.

Ob Sie von der neuen Gesetzgebung profitieren hängt nur vom Rentenbeginn ab. Eine Antragstellung in 2019 erhöht dabei die Wahrscheinlichkeit eines Rentenbeginns in 2019 ohne letztendlich eine Garantie zu bieten.
Sollten Sie also von keiner Stelle zu einer Antragstellung innerhalb einer bestimmten Frist aufgefordert worden sein, sind Sie gut beraten, den Antrag erst in 2019 zu stellen.[/quote]

danke für die Antwort. Es ist in 2018 noch kein offizielles Begehren auf EMR gestellt worden. Dies wird erst in 2019 wohl während/nach der REHA sein.
Dann wird wohl die 2019 Regel gelten. Trotz Krankheit bekannt schon Jahre vorher.

Gruß
Peter K.[/quote]
Da der Reha Antrag bei einem Leistungsfall als Rentenantrag zählt ist man hier wohl raus mit Rdntenbeginn 2019...

von
Ines

Zitiert von: Schlaubi
Zitiert von: Peter
Zitiert von: DRV

62 und seien Sie froh, bei mir war es nur bis 60

Ignorieren Sie einfach diese unerträglich dummen Neidbeiträge.

Ob Sie von der neuen Gesetzgebung profitieren hängt nur vom Rentenbeginn ab. Eine Antragstellung in 2019 erhöht dabei die Wahrscheinlichkeit eines Rentenbeginns in 2019 ohne letztendlich eine Garantie zu bieten.
Sollten Sie also von keiner Stelle zu einer Antragstellung innerhalb einer bestimmten Frist aufgefordert worden sein, sind Sie gut beraten, den Antrag erst in 2019 zu stellen.

danke für die Antwort. Es ist in 2018 noch kein offizielles Begehren auf EMR gestellt worden. Dies wird erst in 2019 wohl während/nach der REHA sein.
Dann wird wohl die 2019 Regel gelten. Trotz Krankheit bekannt schon Jahre vorher.

Gruß
Peter K.[/quote]
Da der Reha Antrag bei einem Leistungsfall als Rentenantrag zählt ist man hier wohl raus mit Rdntenbeginn 2019...[/quote]

Sag ich doch Zurechnungszeit bis 62 aber manche hier glauben auch die Weisheit mit dem Löffel genommen zu haben.

Experten-Antwort

Der Rentenbeginn bei Erwerbsminderungsrenten bestimmt sich aus dem Datum des Eintritts der Erwerbsminderung als Leistungsfall und der Antragstellung.
Als Rentenantrag gilt auch ein Rehabilitationsantrag, wenn die Erwerbsminderung im Rehaverfahren eingetreten ist.
Die Verlängerung der Zurechnungszeit aufgrund der gesetzlichen Neuregelung erfolgt für Erwerbsminderungsrenten mit einem Rentenbeginn ab dem 01.01.2019.

von
Peter

Zitiert von: Experte/in
Der Rentenbeginn bei Erwerbsminderungsrenten bestimmt sich aus dem Datum des Eintritts der Erwerbsminderung als Leistungsfall und der Antragstellung.
Als Rentenantrag gilt auch ein Rehabilitationsantrag, wenn die Erwerbsminderung im Rehaverfahren eingetreten ist.
Die Verlängerung der Zurechnungszeit aufgrund der gesetzlichen Neuregelung erfolgt für Erwerbsminderungsrenten mit einem Rentenbeginn ab dem 01.01.2019.

Heißt also im Umkehrschluss, dass mit Antragstellung REHA (aus 2018-Antritt erst in 2019)und der während der REHA durch den Sozialdienst dann gestellten EMR Antrag in 2019 nur die "alte" Hochrechnung gilt bis 62 und nicht bis 65?

Dann hätte ich doch noch 3 Monate mit dem REHA Antrag warten sollen...oder den EMR-Antrag selber nach einer gewissen Zeit der Reha stellen.
Gruß
Peter

von
Gabriele2504

In diesem Fall wäre es wohl eine Umdeutung des REHA Antrages in einen Rentenantrag. Wenn man das Dispositionsrecht noch hat, kann man der Umdeutung widersprechen. Bei erneuter Antragsstellung ein paar Wochen später müsste dann doch die neue Regelung greifen. Oder verstehe ich da etwas falsch?

von
Gabriele 2019

Zitiert von: Gabriele2504
In diesem Fall wäre es wohl eine Umdeutung des REHA Antrages in einen Rentenantrag. Wenn man das Dispositionsrecht noch hat, kann man der Umdeutung widersprechen. Bei erneuter Antragsstellung ein paar Wochen später müsste dann doch die neue Regelung greifen. Oder verstehe ich da etwas falsch?

Jetzt werden alle EMR ihre Rente aufheben lassen und 2019 dann wieder neu beantragen.
Danke für den Tipp.

von
Gabriele2504

Hier geht es nicht darum einen rechtskräftigen Bescheid auf EMR aufheben zu lassen (ich glaube kaum, daß das geht) Es geht darum einer Umdeutung eines REHA Antrages auf EMR zu widersprechen und dann einen eigenständigen Antrag im Jahr 2019 zu stellen. Dann trifft wohl das zu:
"§ 99 SGB VI – Beginn
(1) 1Eine Rente aus eigener Versicherung wird von dem Kalendermonat an geleistet, zu dessen Beginn die Anspruchsvoraussetzungen für die Rente erfüllt sind, wenn die Rente bis zum Ende des dritten Kalendermonats nach Ablauf des Monats beantragt wird, in dem die Anspruchsvoraussetzungen erfüllt sind. 2Bei späterer Antragstellung wird eine Rente aus eigener Versicherung von dem Kalendermonat an geleistet, in dem die Rente beantragt wird."
Sollte ich einen Denkfehler haben, lasse ich mich gerne überzeugen - mit Argumenten und nicht mit Neidattacken. Ich finde es im Übrigen auch nicht gerecht, daß die Neuerungen 2019 nicht für alle EMR Rentner gelten. Gerade aus diesem Grund finde ich es nur richtig, für Menschen die noch eine Möglichkeit haben eine Rente nach den Regelungen 2019 erhalten auch nach einer Lösung hier im Forum gesucht wird. Zumal diese "Lösung" wohl nur bei einer unbefristeten EMR zutrifft. Bei einer befristeten tritt der Rentenbeginn ja erst nach 6 Monaten ein.

von
Peter

Zitiert von: Gabriele2504
Hier geht es nicht darum einen rechtskräftigen Bescheid auf EMR aufheben zu lassen (ich glaube kaum, daß das geht) Es geht darum einer Umdeutung eines REHA Antrages auf EMR zu widersprechen und dann einen eigenständigen Antrag im Jahr 2019 zu stellen.

.....genau.

Nochmal zurückkommend auf meine Frage:
Es wurde ja noch kein Antrag gestellt, bzw. angedeutet.
Bei Antragstellung wurde dies auch nicht erwähnt, das Evtl. dieser - durch den dortigen Sozialdienst gestellt - in Betracht kommt.
D.h. also bei einer evtl. später genehmigten Teil-EMR gilt diese erst 6Monate später und das wäre eh in 2019 (Reha Antrag +6 Monate= 2019!)

Ich glaube jetzt hab ich`s langsam verstanden.

Danke nochmals
Gruß
Peter

von
Gabriele2504

Bei einer befristeten Teil EMR ja.

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