EMR+Befundberichte

von
Lara

Ich bin gerade beim Ausfüllen des EMR-Antrages.

Habe im Forum gelesen, dass es zweckmäßig ist, Befundberichte der behandelnden Ärzte mit einzureichen.

Ich habe von der Geschäftsstelle der DRV aber nur die Vordrucke R210, R211 und R215 erhalten.

Kann ich mir die den Befundbericht R3214 einschl. R3215 selbst ausdrucken und an meine Ärzte schicken, mit der Bitte diesen auszufüllen und an mich zurück zu schicken, um diese meinem Antrag beizufügen?

Oder geht das nicht bzw. machen das die Ärzte nicht, weil sie das nur auf Verlangen der DRV ausfüllen?

Für eine schnelle Antwort bin sehr dankbar.
LG Lara

von
Steve

" Oder geht das nicht bzw. machen das die Ärzte nicht, weil sie das nur auf Verlangen der DRV ausfüllen? "

So ist es. Die Befundberichte werden immer von der RV übersandt - wenn dies dem med. Dienst notwendig erscheint. Nicht in allen Fällen ist dies ja erforderlich. Und nur wenn die RV einen Befu7ndbericht beim Arzt selbst anfordert ist auch die Kostenübernahme durch die RV gedeckt !

Natürlich könnten Sie ihren Arztz auch so bitten dies Formular auszufüllen. Ob er dies macht ist eine andere Sache und wenn ja wird er ihnendie Kosten dann in rechnung stellen. Ihre Krankenkasse zahlt diese in keimem Falle...

von
Mutti

Zitiert von: Lara

dass es zweckmäßig ist, Befundberichte der behandelnden Ärzte mit einzureichen.

Kein ausgefülltes Formular, sondern Kopien bereits vorhandener Krankenhaus-, Reha- und Facharztberichte, die man als Patient problemlos in der Klinik bekommt.

von Experte/in Experten-Antwort

Siehe Beitrag von "Mutti".

von
Lara

Danke für die Hilfe, so werd ich es machen.

LG Lara

von
Vater

" die man als Patient problemlos in der Klinik bekommt "

Und wenn man gar nicht in einer Klinik war ?

von
Anna

Als Patient hat man das Recht sich auch ambulante Unterlagen bei behandelnden Ärzten in Kopie aushändigen zu lassen - auch die Kopie der Karteikarte.

Die Kopierkosten muss man übernehmen - und die Papiere meist selbst abholen. Die Zusendung per Post wäre ein Entgegenkommen des Arztes.

Bei Berichten von Psychologen/Psychiatern gibt es eine Sonderregelung - da man befürchtet, dass die Kenntnis der Befunde dem Patienten schaden kann. Hier können die Unterlagen
(nach Schweigepflichtentbindung)
vom Hausarzt, Anwalt oder VdK angefordert und dem Patienten dann übergeben werden. Es soll gewährleistet sein, das dem Patient der Bericht erklärt wird und er beim Lesen begleitet ist.

Man sollte generell alle Befunde, Bilder und Berichte sammeln und zu Hause aufbewahren - ein Arzt hebt Akten nur 10 Jahre auf - danach wäre die eigene Krankengeschichte also verloren.
Manche Befunde braucht man aber zur Ergänzung einer Diagnose später nochmals.
Ausserdem sollte man seine Befunde auf Richtigkeit prüfen und gegebenenfalls korrigieren lassen.
Fehler kommen ja nicht selten vor.

Wenn z.B. im Bericht rechts und links verwechselt wurde kann das zu Komplikationen bei Unfallversicherung oder Berufsunfähigkeitsversicherung führen und sogar den Versicherungsschutz kosten (gut wenn man da dann noch alte Bilder hat).

mfg

von
Mutti

Zitiert von: Anna

Man sollte generell alle Befunde, Bilder und Berichte sammeln und zu Hause aufbewahren - ein Arzt hebt Akten nur 10 Jahre auf - danach wäre die eigene Krankengeschichte also verloren.
Manche Befunde braucht man aber zur Ergänzung einer Diagnose später nochmals.
Ausserdem sollte man seine Befunde auf Richtigkeit prüfen und gegebenenfalls korrigieren lassen.
Fehler kommen ja nicht selten vor.

Ich sammle sie schon für den Fall, dass ich mal den Arzt wechsle. Man kann heute bei jedem Facharzt und in jeder Klinik sagen: "Schicken Sie mir bitte eine Kopie des Berichtes?" Röntgenbilder bekommt man heute auch meistens auf CD; Geld wollte von mir noch nie jemand dafür, auch wenn es möglich wäre.