EMR zu Ende, ? Rentenversicherung

von
benedikt a.

Hallo,
angenommen meine volle EMR wird nicht verlängert.

Ich habe derzeit einen Job mit 350.-€ Verdienst.

Nun möchte ich aber weiter in die Rentenkasse einzahlen um die Bekannten Ansprüche nicht zu verlieren. Wie geht das?

und Was passiert mit der Zeit , wenn ich in Widerspruch gehe, oder sogar den Klageweg gehen muß, wie sichere ich meien Rentenansprüche?

Ein Dankeschön für ernstgemeinte Antworten
von Benedikt

von
Axelsius

Solange die EM-Rente läuft sind Sie ja eh weiter versichert.

Sollte die Verlängerung abgelehnt werden und Sie dann Widerspruch einlegen müssen Sie sich sofort bei der Agentur für Arbeit melden um ALG I zu betragen. Dies bekommen Sie dann solange bis über den Widersruch und gegebn. SG Verfahren enschieden wurde, längstens natürlich nur für ihre indiv. ALG I Anspruchsdauer. In dieser ganzen Zeit sind Sie natürlich auch wieter versichert.

Insofern verstehe ich ihr Problem gar nicht. Sollte die Rente dann am Schluß wirklich rechtskräfitg abgelehnt werden müssen Sie wieder versicherungspflichtig arbeiten oder freiwillig in der RV einzahlen um ihre Ansprüche - auch auf die EM-Rente - aufrecht zu erhalten.

von
benedikt a.

Hallo Alexsius,

mein Problem ist - ich werde kein ALG I bekommen, weil ich seit langem keine 15 Stunden die Woche arbeiten kann und diese auch nicht beim Arbeitsamt zur Verfügung stellen kann und deshalb einen Ablehnungsbescheid bekomme.
So nun kommt sicher ALG II, diese wollen mich aber auch vermitteln - wie geht es nun weiter. Wenn ich mich jetzt deswegen Arbeitsunfähig schreiben lassen muß, dann ist mein 350.-€ Job auf Eis.
Wird bei ALG II eigentlich in die Rentenkasse eingezahlt, fällt mir gerade ein?
Wie kann ich mich absichern, damit Ansprüche nicht verloren gehen.

Grüße Benedikt

von
Axelsius

" mein Problem ist - ich werde kein ALG I bekommen, weil ich seit langem keine 15 Stunden die Woche arbeiten kann und diese auch nicht beim Arbeitsamt zur Verfügung stellen kann und deshalb einen Ablehnungsbescheid bekomme.
"

Wer sagt das ?? Das ist nicht richtig. Sie gehen da von falschen Voraussetzungen aus.

Durch die EM-Rente haben Sie ja einen neuen ALG I Anspruch erworben. Plus dem alten falls noch einer von vor der Rente besteht. Sie sind damit dann gut beraten sich nach Auslaufen der Rente bei der Agentur für Arbeit zu melden und ALG I zu beantragen. Dazu müssen Sie sich selbst dem Arbeitsmarkt und der Vermittlung zur Verfügung stellen. 15 Std. pro Woche ist das Minimum und das kann jeder - auch bei eienr vollen EM-Rente darf man ja unter 3 Std. arbeiten. Es sei denn man ist Bettlägerig auf der Intensivstation, aber das sind Sie ja wohl nicht..

Sie selbst dürfen eben die Arbeitsfähigkeit gegenüber der AfA auf gar keinen Fall verneinen. Eine Vermittlung erfolgt ja aufgrund ihrer gesundheitlichen Dinge eh nicht. Insofern ist das alles nur rein fiktiv , alleine mit dem Ziel um ALG I zu bekommen. Natürlich hat letztlich der ärztliche Dienst der AfA das letzte Wort bezüglich der Beurteilung ihrer Arbeitsfähigkeit. Aber da muss man sich dann eben auch clever anstellen, wenn Sie wissen was ich meine...

ALG II bekommen Sie auch nur bei Arbeistfähgikeit. Letzte Möglichkeit wäre noch der Weg zum Sozialamt und damit Hilfe zum Lebensunterhalt . Aber das muss ja nun nicht sien.

http://de.wikipedia.org/wiki/Hilfe_zum_Lebensunterhalt

Und sollte die EM-Rente rechtskräftig auch vom SG dann später abgelehnt werden sind Sie ebe4n nicht ( mehr ) EM und müssen wieder arbeiten gehen. Das ist dann leider so, auch wenn Sie das anders sehen.

von
Axelsius

" Die Bundesagentur für Arbeit zahlt ab 01.01.2011 für ALG II-Bezieher keine Pflichtbeiträge oder Zuschüsse mehr zur Rentenversicherung. Der ALG II-Bezug löst keine Versicherungspflicht in der staatlichen Rentenversicherung mehr aus, zählt jedoch als Anwartschaftszeit.
Das hat u.a. zur Folge, dass durch den ALG II-Bezug keine Ansprüche mehr auf Leistungen begründet werden, welche die Erfüllung einer Vorversicherungszeit in der gesetzlichen Rentenversicherung voraussetzen (z.B. Reha, Erwerbsminderungsrente). Bereits bestehende Ansprüche bleiben durch die Anerkennung als Anwartschaftszeit aber erhalten.
Rentenbeiträge werden ab 2011 zum ALG II nicht mehr gezahlt."

http://hartz.info/index.php?topic=26962.0

http://www.tacheles-sozialhilfe.de/aktuelles/2011/Streichung_Rentenbeitraege.aspx

Experten-Antwort

Hallo benedikt a.,

Sollte Ihr Verlängerungsantrag tatsächlich abgelehnt werden, können Sie Ihre Ansprüche grundsätzlich nur mit der Zahlung weiterer Pflichtbeiträge sichern. Mit freiwilligen Beiträgen ist dies nur in Ausnahmefällen möglich.

Da für den Bezug von ALG II nach derzeitiger Rechtslage keine Pflichtbeiträge gezahlt werden und sie nach eigenen Angaben keinen Anspruch auf Arbeitslosengeld mehr haben, bliebe für die Zahlung von Pflichtbeiträgen nur eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung. Dies wäre im Übrigen auch mit der von Ihnen erwähnten geringfügigen Beschäftigung zu realisieren, soweit Sie hier durch Erklärung ggü. Ihrem Arbeitgeber auf die Versicherungsfreiheit verzichten.

Im Zweifel sollten Sie sich in einer Auskunfts- du Beratungsstelle Ihres Rentenversicherungsträgers individuell beraten lassen.