Ende des Krankengeldanspruchs

von
Ramones77

Im Dez.2004 wurde bei mir ein Tonsillenkrzinom (ugs. Mandelkrebs) festgestellt. Die Krankschreibung dauerte 332 Tage. Im Jahre 2006 war ich dann noch zweimal wegen Metastasen krank, 38 und 25 Tage. Anschließend arbeitete ich über ein Jahr lang, vom 24.4 2006 bis 7.5.2007. am 8.5.2007 wurde bei mir im Rahmen der Nachsorge ein Karzinom der Lunge (ugs. Lungenkrebs) festgestellt. Seit 8.5.2007 bin ich wegen des Lungenkrebses krankgeschrieben. Vor ein paar Tagen erhielt ich von der Krankenkasse ein Schreiben, dass man am 4.10.2007 die Krankengeldzahlung einstellen möchte, da ich wegen der gleichen Krankheit dann 78 Wochen innerhalb von 3 Jahren krank wäre. Für mich und meinen Ärzte stellt sich der Lungenkrebs als völlig unabhängige, neue Krankheit dar. Ich habe auch meinen Einwand schriftlich durch den VDK forlumieren lassen. Im Gespräch mit dem SB der Krankenkasse scheint der aber überzeugt zu sein, mit seinem Ansinnen durchzukommen. Welche Möglichkeiten habe ich, nachdem der offizielle Bescheid bei mir eintrifft ? Was gilt: die Diagnosen der Ärzte, oder die ggf. unsauberen Angaben auf den Krankmeldungen ?

Experten-Antwort

Vielleicht sollten Sie sich mal Gedanken - sofern Sie die versicherungsrechtlichen Voraussetzungen hierzu erfüllen - über einen Anspruch auf Rente wegen Erwerbsminderung machen. Die Rente wegen Erwerbsminderung soll erreichen, dass Ihr Lebensstandard nicht wesentlich eingeschränkt wird, auch wenn Sie wegen einer schweren oder chronischen Krankheit vom Erwerbsleben ganz oder teilweise ausgeschlossen sind. Ein persönliches Beratungsgespräch bei Ihrem zuständigen Rentenversicherungsträger gibt Ihnen hierzu weitere Auskunft.