Entfernung zur ambulanten Reha

von
Annett

Guten Tag,
wieviel Kilometer Anfahrt zu einer ambulanten Reha sind zumutbar. Habe heute eine Bewilligung erhalten, mit einer Anreise von 120 km. Mo- Fr 120km hin und 120km zurück. Und das 5 Wochen !

Ich hatte eigentlich einen Antrag auf stationäre Reha gestellt und das bereits im Oktober 2018.

Ich möchte sich keine ambulante Reha. Was kann ich tun?

von
DRV

Eine ambulante Reha mit einer derartigen Entfernung ist schon ungewöhnlich.
Sie sollten sich umgehend mit Ihrem zuständigen Rententräger in Verbindung setzen. Die Kontaktdaten finden Sie in Ihrem Rehabescheid!

von
WeitWeg

Zitiert von: Annett
Guten Tag,
wieviel Kilometer Anfahrt zu einer ambulanten Reha sind zumutbar. Habe heute eine Bewilligung erhalten, mit einer Anreise von 120 km. Mo- Fr 120km hin und 120km zurück. Und das 5 Wochen !

Eine solche Entfernung sollte locker unter nicht zumutbar laufen, Sie sollten gegen die Bewilligung Widerspruch einlegen.

Hier noch 2 Links dazu:
https://www.ihre-vorsorge.de/expertenforum/archiv/detail/entfernung-zur-ambulanten-rehaklinik.html
Siehe Beitrag dort des Experten

Und dann noch hier:
https://www.rehakliniken.de/reha/ambulante-rehabilitation
Unter dem Punkt "Zuweisungskriterien für die ambulante Rehabilitation"

von
DRV

Zitiert von: WeitWeg
Zitiert von: Annett
Guten Tag,
wieviel Kilometer Anfahrt zu einer ambulanten Reha sind zumutbar. Habe heute eine Bewilligung erhalten, mit einer Anreise von 120 km. Mo- Fr 120km hin und 120km zurück. Und das 5 Wochen !

Eine solche Entfernung sollte locker unter nicht zumutbar laufen, Sie sollten gegen die Bewilligung Widerspruch einlegen.

Hier noch 2 Links dazu:
https://www.ihre-vorsorge.de/expertenforum/archiv/detail/entfernung-zur-ambulanten-rehaklinik.html
Siehe Beitrag dort des Experten

Und dann noch hier:
https://www.rehakliniken.de/reha/ambulante-rehabilitation
Unter dem Punkt "Zuweisungskriterien für die ambulante Rehabilitation"

Praxistipp:
Bevor Sie umständlich Widerspruch einlegen, nehmen Sie besser den Hörer in die Hand. Oft können solche Dinge auf dem „kurzen“ Dienstweg geklärt werden. Widerspruch können Sie dann, falls erforderlich, immer noch einlegen.

von
Dienstweg

Zitiert von: DRV
Oft können solche Dinge auf dem „kurzen“ Dienstweg geklärt werden.

Bei einer Bearbeitungszeit von Oktober 2018 bis September 2019 würde ich mich erst mal nicht auf einen "kurzen" Dienstweg verlassen.
Ist ein Widerspruch eingelegt, kann man das ja auch von der anderen Seite auf dem "kurzen" Dienstweg bearbeiten.

von
Schorsch

Zitiert von: Dienstweg

Ist ein Widerspruch eingelegt, kann man das ja auch von der anderen Seite auf dem "kurzen" Dienstweg bearbeiten.

Warum einfach wenn es auch kompliziert geht, nicht wahr?

Warum sollte man erst einen Widerspruch formulieren, ausdrucken, eintüten und dann noch zur Post bringen, wenn man zunächst bequem vom Wohnzimmer aus telefonieren kann?

Erst wenn dieses Telefonat nicht den gewünschten Erfolg bringt, ist ein Widerspruch ratsam.

MfG

von
Kaiser

Zitiert von: Schorsch

Erst wenn dieses Telefonat nicht den gewünschten Erfolg bringt, ist ein Widerspruch ratsam.

Schlaubi, schon mal ein Telefonat nachgewiesen?

von
Lesen

Zitiert von: Schorsch
Warum einfach wenn es auch kompliziert geht, nicht wahr?

Warum sollte man erst einen Widerspruch formulieren, ausdrucken, eintüten und dann noch zur Post bringen, wenn man zunächst bequem vom Wohnzimmer aus telefonieren kann?

Erst wenn dieses Telefonat nicht den gewünschten Erfolg bringt, ist ein Widerspruch ratsam.

MfG

Lies doch mal den Expertenbeitrag aus dem verlinkten Beitrag hier weiter oben.
Zitat von dort:
"Gegebenenfalls lassen sich die genannten Sachverhalte in einem Widerspruchsverfahren klären" ;-)

von
DRV

Zitiert von: Dienstweg
Zitiert von: DRV
Oft können solche Dinge auf dem „kurzen“ Dienstweg geklärt werden.

Bei einer Bearbeitungszeit von Oktober 2018 bis September 2019 würde ich mich erst mal nicht auf einen "kurzen" Dienstweg verlassen.
Ist ein Widerspruch eingelegt, kann man das ja auch von der anderen Seite auf dem "kurzen" Dienstweg bearbeiten.

Sie scheinen ja „richtig“ Praxiserfahrung zu haben.
Warum umständlich, wenn es auch einfach geht?

von
Valzuun

Soviel Misstrauen. Wenn Sie (was Ihr gutes Recht ist) förmlich per Widerspruch machen, dann wird dieser auch (zwangsläufig) förmlich bearbeitet. Das dauert ein gewisse Zeit. Und Sie machen beiden Seiten das Leben ein bisschen schwerer.
Tip: Rufen Sie erst an.
Wenn es gar nix bringt schreiben Sie einen förmlichen Widerspruch. Falls dich bitten Sie um ein schriftliche Bestätigung, und fragen wann die rausgeht. Ist diese oder ein neuer Bescheid (kurz) vor Ablauf der Widerspruchsfrist noch nicht da, können Sie immer noch entsprechend reagieren.

von
Kaiser

Zitiert von: Lesen
Zitiert von: Schorsch
Warum einfach wenn es auch kompliziert geht, nicht wahr?

Warum sollte man erst einen Widerspruch formulieren, ausdrucken, eintüten und dann noch zur Post bringen, wenn man zunächst bequem vom Wohnzimmer aus telefonieren kann?

Erst wenn dieses Telefonat nicht den gewünschten Erfolg bringt, ist ein Widerspruch ratsam.

MfG

Lies doch mal den Expertenbeitrag aus dem verlinkten Beitrag hier weiter oben.
Zitat von dort:
"Gegebenenfalls lassen sich die genannten Sachverhalte in einem Widerspruchsverfahren klären" ;-)

Was sagt Dir das Wort „gegebenfalls“? Schließt das etwa eine andere, schnellere und unkompliziertere Vorgehensweise aus?
Erst überlegen, dann schreiben!

von
Schorsch

Zitiert von: Lesen

Lies doch mal den Expertenbeitrag aus dem verlinkten Beitrag hier weiter oben.
Zitat von dort:
"Gegebenenfalls lassen sich die genannten Sachverhalte in einem Widerspruchsverfahren klären" ;-)

Das schließt ein vorheriges Telefonat nicht aus.

MfG

von
Kaiser

Zitiert von: Kaiser
Zitiert von: Lesen
Zitiert von: Schorsch
Warum einfach wenn es auch kompliziert geht, nicht wahr?

Warum sollte man erst einen Widerspruch formulieren, ausdrucken, eintüten und dann noch zur Post bringen, wenn man zunächst bequem vom Wohnzimmer aus telefonieren kann?

Erst wenn dieses Telefonat nicht den gewünschten Erfolg bringt, ist ein Widerspruch ratsam.

MfG

Lies doch mal den Expertenbeitrag aus dem verlinkten Beitrag hier weiter oben.
Zitat von dort:
"Gegebenenfalls lassen sich die genannten Sachverhalte in einem Widerspruchsverfahren klären" ;-)

Was sagt Dir das Wort „gegebenfalls“? Schließt das etwa eine andere, schnellere und unkompliziertere Vorgehensweise aus?
Erst überlegen, dann schreiben!

Was man ja an dir sieht. Die einfachsten Worte sind für dich doch schon viel zu viel. Armes Männchen

von
Widerspruch

Definitv nur mit Widerspruch. Nach 11 Monaten Bearbeitungszeit für einen Rehaantrag - bei dem es um die Erhaltung des Gesundheitszustandes und auch der Arbeitsfähigkeit eines Menschen geht - macht ein Telefonat keinen Sinn.

Wer 11 Monate braucht und solch eine Entscheidung von 120km einfachen Fahrtweg für eine ambulante Reha trifft, mit dem würde ich kein Telefonat führen.

von
Kaiser

Was man ja an dir sieht. Die einfachsten Worte sind für dich doch schon viel zu viel. Armes Männchen[/quote]

Es ist schon bedauerlich genug, dass Du nicht in der Lage bist unter einem eigenem Namen zu schreiben. Wenn Du wenigstens Deine Medikamente nehmen würdest lieber Pseudokaiser. So schadest Du hauptsächlich Dir selbst. Armer Pseudokaiser!

von
Klartextredner

Zitiert von: Widerspruch
Definitv nur mit Widerspruch. Nach 11 Monaten Bearbeitungszeit für einen Rehaantrag - bei dem es um die Erhaltung des Gesundheitszustandes und auch der Arbeitsfähigkeit eines Menschen geht - macht ein Telefonat keinen Sinn.

Bis meine EM-Rente bewiligt wurde, vergingen sogar fast drei Jahre.
Trotzdem wurden weitere Anliegen völlig unbürokratisch telefonisch erledigt, Sie kluger Mensch!

Es wird wohl Gründe dafür gegeben haben, dass die Reha-Bewilligung im vorliegenden Fall so lange gedauert hat.

Ihre Logik ist wirklich beeindruckend.
Vermutlich haben Sie zuviel Langeweile....

von
Klartextschreiber

Zitiert von: Klartextredner

Bis meine EM-Rente bewiligt wurde, vergingen sogar fast drei Jahre.
Trotzdem wurden weitere Anliegen völlig unbürokratisch telefonisch erledigt, Sie kluger Mensch!

Tja, hättest mal lieber alles schriftlich gemacht, dann wäre es garantiert schneller gegangen. Und es wäre für den Gegenüber weniger nervend gewesen.

von
Klartextredner

Zitiert von: Klartextschreiber
Zitiert von: Klartextredner

Bis meine EM-Rente bewiligt wurde, vergingen sogar fast drei Jahre.
Trotzdem wurden weitere Anliegen völlig unbürokratisch telefonisch erledigt, Sie kluger Mensch!

Tja, hättest mal lieber alles schriftlich gemacht, dann wäre es garantiert schneller gegangen. Und es wäre für den Gegenüber weniger nervend gewesen.


Meinen Rentenantrag habe ich schriftlich gestellt und das anschließende Widerspruchs-/Klageverfahren wurde ebenfalls schriftlich von meinem Anwalt erledigt.

Ihre Einwände sind an Albernheit und Dummheit nicht zu überbieten!

von
Klartextschreiber

Zitiert von: Klartextredner

Ihre Einwände sind an Albernheit und Dummheit nicht zu überbieten!

Einen anderen Menschen zu beleidigen spricht für Ihre begrenzte Auffassungsgabe. Wenn Sie jetzt den A... in der Hose haben, hinterlassen Sie Ihren Namen und Anschrift bei der Forumsadministration. Dann werde ich alle erforderlichen Schritte einleiten, damit Sie merken dass das Internet kein rechtsfreier Raum ist.

von
Dobbi

Aus meiner Erfahrung, Klärungen immer schriftlich. Habe selber den Fehler des telefonieren gemacht und als es zu Problemen kam, wusste die DRV nichts mehr von Aussagen am Telefon.

Das gesprochene Wort am Telefon hat im Zweifel keine Beweiskraft, musste ich schmerzlich erfahren.