Entfernung zur ambulanten Reha

von
Schorsch

Zitiert von: Dobbi
Aus meiner Erfahrung, Klärungen immer schriftlich. Habe selber den Fehler des telefonieren gemacht und als es zu Problemen kam, wusste die DRV nichts mehr von Aussagen am Telefon.

Das gesprochene Wort am Telefon hat im Zweifel keine Beweiskraft, musste ich schmerzlich erfahren.


Wenn innerhalb einer angemessenen Frist keine Reaktion auf das Telefonat erfolgt, ist es immer noch früh genug, den umständlichen und zeitintensiven schriftlichen Weg zu wählen, was jedem normal denkenden Mitbürger bekannt sein dürfte.

MfG

von
Heller

Zitiert von: Schorsch
Wenn innerhalb einer angemessenen Frist keine Reaktion auf das Telefonat erfolgt, ist es immer noch früh genug, den umständlichen und zeitintensiven schriftlichen Weg zu wählen, was jedem normal denkenden Mitbürger bekannt sein dürfte.

MfG

Sag mal, merkst du es eigentlich noch? Jeder normal denkende Mitbürger, der eine stationäre Reha beantragt und nach 11 Monaten eine ambulante Reha in 120km Entfernung aufgedrückt bekommt, haut einen 2-Zeiler mit einem Widerspruch raus.

Mag ja sein das du deine Lebensgeschichte in so einen Widerspruch mitteilen möchtest und es dadurch umständlich und zeitintensiv wird, jeder normal denkende Mitbürger bekommt einen Widerspruch ohne Zeitaufwand hin.

von
DRV

Lassen wir doch einfach die Fragestellerin entscheiden, wie sie weiter vorgehen will. Die möglichen Alternativen wurden jetzt ja genannt.

von
Conny

Bis der Widerspruch beim zuständigen Sachbearbeiter auf dem Tisch liegt, vergehen mehrere Tage.

In der Zwischenzeit kann dieser vermutliche Irrtum schon längst telefonisch geklärt worden sein.
Zuzmindest erfährt man sofort, ob ein schriflicher Widerspruch notwendig ist oder nicht.

Aber wer es lieber kompliziert mag, kann natürlich auch einen schriftlichen Widerspruch in zigfacher Ausfertigung verfassen.

LG

von
TWD

Zitiert von: Conny

In der Zwischenzeit kann dieser vermutliche Irrtum schon längst telefonisch geklärt worden sein.

Nur am Rande, ein Bewilligungsbescheid ist kein irrtümliches Schreiben. Hierbei handelt es sich um einen Verwaltungsakt.

von
Conny

Zitiert von: Rozze

Na dann sieht man ja das Sie nicht zu den normal denkenden Mitlesern gehören. Da fragt sich der geneigte Leser doch glatt, warum die DRV 256 Widerspruchsausschüsse hat.

Weil eben nicht jede Unstimmigkeit telefonisch geklärt werden kann und auch nicht per Abhilfebescheid.

Ich hoffe, dass Ihre Frage damit beantwortrt ist!

LG

von
Ludger

Zitiert von: Annett
Guten Tag,
wieviel Kilometer Anfahrt zu einer ambulanten Reha sind zumutbar. Habe heute eine Bewilligung erhalten, mit einer Anreise von 120 km. Mo- Fr 120km hin und 120km zurück. Und das 5 Wochen !

Ich hatte eigentlich einen Antrag auf stationäre Reha gestellt und das bereits im Oktober 2018.

Ich möchte sich keine ambulante Reha. Was kann ich tun?

Im allgemeinen wird es so gehandhabt, dass bei Entfernungen von über 30 km eine stationäre Reha ist. Vielleicht gibt es in Ihrer Nähe nichts passendes? Ansonsten vielleicht der Fehlerteufel oder den Bescheid falsch gelesen?

von
Gregor W.

Zitiert von: Ludger
Im allgemeinen wird es so gehandhabt, dass bei Entfernungen von über 30 km eine stationäre Reha ist. Vielleicht gibt es in Ihrer Nähe nichts passendes? Ansonsten vielleicht der Fehlerteufel oder den Bescheid falsch gelesen?

Sollte der Bescheid richtig gelesen worden sein, kann es sich meines Erachtens tatsächlich nur um einen Fehler des DRV-SB handeln.
Und deshalb sollte das auch telefonisch geklärt werden können.

Gruß
Gregor

Experten-Antwort

Hallo Annett,

eine Anreise von 120 KM einfach zu einer ambulanten Reha ist sicherlich nicht förderlich, die Reha erfolgreich zu absolvieren. Offenbar liegt hier vom zuständigen Rentenversicherungsträger ein Fehler vor. Sie sollten sich daher zunächst telefonisch mit dem zuständigen Sachbearbeiter (Telefonnummer steht auf dem Bewillungsbescheid für die ambulante Reha) in Verbindung setzen und das Problem klären. Alternativ können sie natürlich auch schriftlich Widerspruch gegen die Entscheidung einlegen.