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Entgeltbescheinigung zur Berechnung von Übergangsgeld

von
Antje Schneider

Sehr geehrte Damen und Herren,
wie ist bei der elektronischen Entgeltbescheinigung mit beitragsfreien Entgeltumwandlungen umzugehen ?
Mit der bisherigen "Papierbescheinigung" wurde das verminderte, sv- pflichtige Entgelt abgefordert. Die Umwandlungsbeträge wurden nicht zusätzlich abgefragt. In der Verfahrensbeschreibung zu EEL wird nun einheitlich das unverminderte Entgelt (fiktiv) abgefragt. Bei der analogen Bescheinigung zur Berechnung des Krankengeldes wird zusätzlich die Höhe der Entgeltumwandlungen in den letzten 12 Monaten abgefragt. Ist diese Angabe nunmehr auch für das Übergangsgeld erforderlich ?
MFG
A. Schneider

Experten-Antwort

Sehr geehrte Frau Schneider,

für die elektronische Entgeltmeldung im Rahmen der Übergangsgeldberechung gilt nichts anderes als für die Meldung auf Papier: das Entgelt ist ohne Berücksichtigung von beitragsfreier
Entgeltumwandlung zu dokumentieren. Die Krankenkassen vertreten hier wohl eine andere Rechtsauffassung.

Wenn Sie die Entgeltmeldung mit Meldegrund 11 (Übegangsgeld bei medizinischer Rehabilitaion) oder 12 (Übegangsgeld bei leistungen zur Teilhabe) abgeben, müssten bei Ihnen auch die entsprechenden Hinweise sichtbar sein.

von
Antje Schneider

Sehr geehrte Damen und Herren,
in der Verfahrensbeschreibung zu EEL und auch im Handbuch zu svnet wird das Brutto-/Nettoentgelt einheitlich für alle Meldegründe beschrieben. Demnach ist für das Übergangsgeld abweichend zur bisherigen Papierbescheinigung nunmehr auch das Bruttoentgelt zu melden, das ohne Entgeltumwandlungen erzielt worden wäre. Aus diesem Grund erscheint es mir unlogisch, dass die Umwandlungsbeträge nur bei den Entgeltbescheinigungen für Krankengeld zugelassen sind ?!
MFG
Antje Schneider