Entgeltpunkte für pflegende Angehörige - Beamtin

von
Beamtin

Hallo, ich überlege zu reduzieren im Job und Pflegezeiten für meine Mutter zu übernehmen - sobald der Pflegegrad bestimmt ist. Nach Info der AOK, wird in die Rentenversicherung einbezahlt für mich, und ich erhalte dann zum Rentenzeitpunkt daraus eine (Mini)Rente. Ich wurde darauf hingewiesen, dass das Landesamt für Versorgung in BW genau diesen Betrag dann von meiner zukünftigen Pension abgezogen hat in bisher vorgekommenen Fällen. Das entspricht nicht dem Gedanken, dass meine Pflegezeit als Pensionsanspruch gilt, sondern mir würde es sogar abgezogen werden. Also doppelter Verlust, weniger Anspruch durch Teilzeit und Abzug des Rentenbetrags.

Haben Sie für mich Informationen zu diesem Fall? Was muss ich als Beamtin tun? Ich hätte mir gewünscht dass es eine Art Ausgleich von der Rentenkasse in die Pensionskasse gibt.

Vielen Dank.

Doris Vogel

von
Klugpuper

Zu dieser Frage müssten Sie das Gespräch mit Ihrer Versorgungsdienststelle suchen.

Wenn im Zweifel die Pension aufgrund einer Rente gekürzt wird, dann ist das Versorgungsrecht, nicht Rentenrecht.

von
DRV

Sie erhalten nur dann eine Rente in der gesetzlichen Rentenversicherung wenn Sie 60 Beitragsmonate, Pflegezeiten gehören auch dazu, erreicht haben.
Im Regelfall wird die Zahlung einer gesetzlichen Rente von der Pension abgezogen, wenn Sie eine ungekürzte Pension erhalten. Im Detail müssen Sie das aber bei Ihrem Versorgungsträger und nicht bei der gesetzlichen Rentenversicherung erfragen.

von
Meine Meinung

Hallo. Du bekommst Versorgung nur bis zu einem fiktiven Höchstsatz. Da ist es egal ob Dein Höchstbetrag für Versorgungsbezug mit Renteneinkünften oder durch mehr ruhegehaltsfähige Dienstzeit überschritten wird. In Deinem Beamtenversorgungsgesetz unter Versorgungsbezüge mit Renten. Für den Bund ist es §14.1 und§55.2.1

Experten-Antwort

Hallo Doris Vogel,

der Antwort von "DRV" kann ich mich anschließen.