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Entgeltumwandlung für Ältere

von
idu

Nach dem Leser der Beiträge in diesem Forum kommen mir auch Zweifel am Sinn dieser Altersvorsorge, die ich (48, Öffentl. Dienst, gesetzlich krankenversichert) seit 4 Jahren betreibe. In einer Spiegel-Meldung dazu hieß es:
Nach der Studie führt die Fortsetzung der bestehenden Regelung zwar dazu, dass Arbeitnehmer im Alter höhere Erträge aus ihrer Betriebsrente erzielen. Im Gegenzug sinkt aber ihr gesetzliches Altersgeld, weil sie wegen der Entgeltumwandlung geringere Rentenbeiträge zahlen.

"Unter dem Strich lohnt sich das für Arbeitnehmer, die bei Abschluss der Betriebsrente jünger als 40 Jahre sind. Wer älter ist, muss sich dagegen auf geringere Einkünfte einstellen."

Kann mir hier jemand erklären, wieso es Einbußen gerade für ältere Arbeitnehmer gibt? Den Einfluss auf die Rentenhöhe müsste doch auch für Jüngere gelten.

von
Schiko.,

So richtig kann ich es mir auch nicht vorstellen was
dies mit jung oder älter zu tun hat.
Natürlich, wer mit 30 jahren beginnt erhält mehr raus
als bei beginn mit 48 jahren.
Sicher ist, bei jährlich 2.520 beitragsaufwand sinkt
zwangsläufig das versicherungspflichtige einkommen.
Ausgehend von 29488 jahres durchschnittsverdienst
ergeben sich derzeit 26,27 RW. fürs jahr, bei nur mehr
26.968 ( 29.488./. 2520) sind es 24,03 RW. zuwachs.

Dies kann ja nicht gemeint sein. gilt doch gleicher-
maßen für alle altersschichten.

Auch in der versteuerung gilt doch das gegenteil, der
jüngere geht später in rente und es vermindert sich
der absetzbare versorgungsfreibetrag für die be-
triebsrente annalog der pensionen.

Meine also, sie sollten den eingeschlagenen weg fort-
setzen.

Mit freundlichen Grüßen.

Experten-Antwort

Vermutlich wegen der Doppelbesteuerung. Die 2025 in das Erwerbsleben einsteigen können die Beiträge zur Sozialversicherung zu 100% absetzen. Sie müssen bis dahin teilweise Ihren Verdienst versteuern und später Ihre Rente vermutlich mit 85% ebenfalls.