Entzug der unbefristeten teilweisen Erwerbsminderungsrente

von
Frauke

Zitiert von: Marina
Für eine Arbeitsmarktrente, hätte ich doch meinen Arbeitsstelle kündigen müssen.oder?
Dann hätte ich aber jetzt keine Stelle.
Es wird doch dann sicher auch überprüft....und dann zu meinem Gutachter.
Oder läuft das ganz anders mit der Arbeitsmarktrente?

So bitter manche Abläufe auch sind: Aber solange Sie eine Arbeitsstelle ausfüllen können, sind Sie nicht erwerbsunfähig. Ihre persönliche Entscheidung,trotzdem eine volle Rente zu beantragen, dürfte demnach der größere Fehler gewesen sein, größer als die wohl falsche Auskunft eines Mitarbeiters. Wer voll erwerbsgemindert ist, muss ja aufhören mit dem Arbeiten, egal wie die finanziellen Risiken sind.

von
Quatsch mit Soße

Zitiert von: Frauke
Wer voll erwerbsgemindert ist, muss ja aufhören mit dem Arbeiten, egal wie die finanziellen Risiken sind.

Das ist ja mal totaler Quatsch! Und das sieht weder die DRV so, noch steht das so im Gesetz!

von
Max4.0

Zitiert von: Frauke

So bitter manche Abläufe auch sind: Aber solange Sie eine Arbeitsstelle ausfüllen können, sind Sie nicht erwerbsunfähig. Ihre persönliche Entscheidung,trotzdem eine volle Rente zu beantragen, dürfte demnach der größere Fehler gewesen sein, größer als die wohl falsche Auskunft eines Mitarbeiters. Wer voll erwerbsgemindert ist, muss ja aufhören mit dem Arbeiten, egal wie die finanziellen Risiken sind.

Da hat ja jemand überhaupt keine Ahnung. Für den Erhalt einer vollen EM darf man entsprechende Arbeiten, die sich mit dem Krankheitsbild vereinbaren lassen, mit etwas unter 3 Std. tägl. durchführen.

Allerdings hätte ich, wenn ich jahrelang 18 Std./Wo. ohne Probleme arbeite, wie die Posterin berichtet, auch keine schlafenden Hunde geweckt und eine volle EM beantragt. Denn das heißt ja ggf. für die DRV, sie ist durchaus in der Lage, mehr zu arbeiten; wieso sollte man ihr eine volle bewilligen?

von
Frauke

Zitiert von: Max4.0
Zitiert von: Frauke

So bitter manche Abläufe auch sind: Aber solange Sie eine Arbeitsstelle ausfüllen können, sind Sie nicht erwerbsunfähig. Ihre persönliche Entscheidung,trotzdem eine volle Rente zu beantragen, dürfte demnach der größere Fehler gewesen sein, größer als die wohl falsche Auskunft eines Mitarbeiters. Wer voll erwerbsgemindert ist, muss ja aufhören mit dem Arbeiten, egal wie die finanziellen Risiken sind.

Da hat ja jemand überhaupt keine Ahnung. Für den Erhalt einer vollen EM darf man entsprechende Arbeiten, die sich mit dem Krankheitsbild vereinbaren lassen, mit etwas unter 3 Std. tägl. durchführen.

Allerdings hätte ich, wenn ich jahrelang 18 Std./Wo. ohne Probleme arbeite, wie die Posterin berichtet, auch keine schlafenden Hunde geweckt und eine volle EM beantragt. Denn das heißt ja ggf. für die DRV, sie ist durchaus in der Lage, mehr zu arbeiten; wieso sollte man ihr eine volle bewilligen?

Verzeihung, Max, aber genau das meinte ich. Dass man weiter ein paar Stunden arbeiten kann, ist doch klar. Aber einen Rentenantrag stellen für volle Erwerbsminderung, das ist aussichtslos, solang man arbeitet. Und das zu recht, wie Sie auch betonen. Es muss ja klare Anhaltspunkte geben für die Gutachter, dass der Antragsteller nicht mehr arbeiten kann.

von
Britta.f

Hallo, Mein Freund ist volle Erwerbsminderung und arbeitet auch auf 450 € . Ich kann leider nicht mehr arbeiten und bin Volle EU Rentner. Wollte nur sagen das durchaus auch gearbeitet werden darf wenn's denn geht. Nur keine 18 Stunden die Woche . Das sind keine unter 3 STD. täglich knap 5 std. täglich. Und das wird's auch gewesen sein. Wenn man noch 18 std. arbeiten kann , kann man keine volle EU Rente bekommen.Und zu allem Pech stellt der Gutachter auch noch fest das sie noch voll arbeiten kann. Schlafende Hunde geweckt .

von
Britta.f

Hallo, Mein Freund ist volle Erwerbsminderung und arbeitet auch auf 450 € . Ich kann leider nicht mehr arbeiten und bin Volle EU Rentner. Wollte nur sagen das durchaus auch gearbeitet werden darf wenn's denn geht. Nur keine 18 Stunden die Woche . Das sind keine unter 3 STD. täglich knap 5 std. täglich. Und das wird's auch gewesen sein. Wenn man noch 18 std. arbeiten kann , kann man keine volle EU Rente bekommen.Und zu allem Pech stellt der Gutachter auch noch fest das sie noch voll arbeiten kann. Schlafende Hunde geweckt .

von
Aufmerksamer Nachbar

Zitiert von: Britta.f
Wenn man noch 18 std. arbeiten kann , kann man keine volle EU Rente bekommen.Und zu allem Pech stellt der Gutachter auch noch fest das sie noch voll arbeiten kann. Schlafende Hunde geweckt .

Genau SO sehe ich das auch!
(Obwohl es ja angeblich Hardliner geben soll, die rentenunschädlich vorsätzlich auf Kosten ihrer Restgesundheit arbeiten gehen.)

Die Fragestellerin hat ein klassisches Eigentor geschossen und versucht nun auch noch, einen DRV-Mitarebiter, der (angeblich) eine Falschauskunft erteilt hat, für ihre eigene Naivität verantwortlich zu machen.

Ach so, der Gutachter war ja auch inkompetent.
(Ironie off!)

Hoffentlich macht die DRV nicht auch noch Erstattungsansprüche geltend, weil die bisher bezogene Teirente ja offenbar zu Unrecht bewilligt wurde...

von
Plombe

Zitiert von: Quatsch mit Soße
Zitiert von: Frauke
Wer voll erwerbsgemindert ist, muss ja aufhören mit dem Arbeiten, egal wie die finanziellen Risiken sind.

Das ist ja mal totaler Quatsch! Und das sieht weder die DRV so, noch steht das so im Gesetz!

Schon. Aber was meinen Sie was passiert, wenn Sie einen Rentenantrag stellen und dabei, oder beim Gutachter kund tun, dass Sie vorhaben, auf jeden Fall mit Rentenbeginn einer Tätigkeit nachgehen werden. Da würde ich als RV, ob das nun erlaubt ist oder nicht, hellhörig werden. Eine halbe Stunde mehr wäre vielleicht zu schaffen.... Hier kommt hinzu, dass sich angeblich eine Verschlechterung eingestellt hat, die Antragstellerin von ihrer Arbeit aber nicht lassen will. Da hätte ich als RV auch berechtigte Zweifel!

von
Marina

Mal abgesehen davon, dass sich hier einige Teilnehmer sehr im Ton vergreifen,wird hier einfach wild herum spekuliert.
Ich bin seit einigen Monaten krank geschrieben.
18 Stunden wöchentl. heißt 3,6 Stunden tgl., die habe ich vorher gearbeitet, was wohl bei einer teilweisen EM nicht zu bemängeln ist.
Niemand muss bei Antragstellung vorher seine Stunden unter 3 Stunden herunterfahren.
Woher haben sie all ihr "Fachwissen "her?
Und ja, es gibt Menschen die arbeiten mehr, als es gesundheitlich förderlich wäre.
Weil sie nämlich irgendwie ihr Leben finanzieren müssen.
Wie lange ein Verfahren dauert weiß man vorher nie.
Die allermeisten haben wohl schon in den Jahren zuvor stetig Stunden gekürzt, um es irgendwie zu schaffen.
Ich habe es im Laufe der letzten Jahre so gemacht. Immer Arbeitsstunden reduziert,ein bisschen weniger verdient...bis es gesundheitlich nicht mehr ging
So sieht dann ja auch das Krankengeld aus.
Daher finde ich diese Äußerungen und Mutmaßungen, die hier von einigen Leuten getätigt werden, mehr als unverschämt.
Vielleicht wäre es hilfreich ein Experte klärt darüber auf, welches sind die Bedingungen für eine EM Antrag/Umwandlungsantrag bezüglich
Arbeitszeit
Arbeiten überhaupt
Arbeitsstunden
Krankschreibung
müssen vorher Stunden reduziert werden
Hoffe auf eine klärende Antwort.

von
Oh Gott

Zitiert von: Marina
Mal abgesehen davon, dass sich hier einige Teilnehmer sehr im Ton vergreifen,wird hier einfach wild herum spekuliert.
Ich bin seit einigen Monaten krank geschrieben.
18 Stunden wöchentl. heißt 3,6 Stunden tgl., die habe ich vorher gearbeitet, was wohl bei einer teilweisen EM nicht zu bemängeln ist.
Niemand muss bei Antragstellung vorher seine Stunden unter 3 Stunden herunterfahren.
Woher haben sie all ihr "Fachwissen "her?
Und ja, es gibt Menschen die arbeiten mehr, als es gesundheitlich förderlich wäre.
Weil sie nämlich irgendwie ihr Leben finanzieren müssen.
Wie lange ein Verfahren dauert weiß man vorher nie.
Die allermeisten haben wohl schon in den Jahren zuvor stetig Stunden gekürzt, um es irgendwie zu schaffen.
Ich habe es im Laufe der letzten Jahre so gemacht. Immer Arbeitsstunden reduziert,ein bisschen weniger verdient...bis es gesundheitlich nicht mehr ging
So sieht dann ja auch das Krankengeld aus.
Daher finde ich diese Äußerungen und Mutmaßungen, die hier von einigen Leuten getätigt werden, mehr als unverschämt.
Vielleicht wäre es hilfreich ein Experte klärt darüber auf, welches sind die Bedingungen für eine EM Antrag/Umwandlungsantrag bezüglich
Arbeitszeit
Arbeiten überhaupt
Arbeitsstunden
Krankschreibung
müssen vorher Stunden reduziert werden
Hoffe auf eine klärende Antwort.

Sie hatten sich doch schon ausgeklinkt und stellen jetzt Fragen, die allesamt schon beantwortet wurden (man muss natürlich auch die Antworten verstehen können/wollen) Irgendetwas stimmt doch hier nicht. Vermutlich handelt es sich hier um einen Forentroll. Oh Gott!

von
Marina

Ja ich hatte mich ausgeklinkt.
Erst als hier Unverschämte Spekulationen in den Raum gesetzt wurden, habe ich mich zurück gemeldet.
Meine Fragen sind beantwortet, habe nur den Eindruck, hier wird teilweise ein haarsträubendes Halbwissen verbreitet.
Dient es dem Forum, wenn Teilnehmer sich über andere hermachen.
Ich glaube einige hier sollten sich an die eigene Nase fassen.

von
Plombe

Zitiert von: Marina
Ja ich hatte mich ausgeklinkt.
Erst als hier Unverschämte Spekulationen in den Raum gesetzt wurden, habe ich mich zurück gemeldet.
Meine Fragen sind beantwortet, habe nur den Eindruck, hier wird teilweise ein haarsträubendes Halbwissen verbreitet.
Dient es dem Forum, wenn Teilnehmer sich über andere hermachen.
Ich glaube einige hier sollten sich an die eigene Nase fassen.
, es haben etliche versucht zu helfen und zu verstehen. Das alles spekulativ blieb, ist mehr oder weniger Ihr Spiel. Zum dritten Male, User Zelda hatte Ihnen nahegelegt, den Wortlaut hier zu sagen, da man daraus Rückschlüsse ziehen und genauer antworten kann. Und? Gemacht? Nein! Also ist für alle weiterspekulieren angesagt.

von
Frauke

Hallo Marina,
So kompliziert ist es eigentlich nicht, und Fachwissen ist schon da. Man muss natürlich nicht vor Antragstellung die Stunden runterfahren. Das ist die Theorie. Aber die Praxis ist doch etwas anders, aus guten Gründen. Wenn Sie mehr als 3 Stunden täglich arbeiten, wie wollen Sie dann dem Rentengutachter klar machen, dass Sie keine 3 Stunden täglich arbeiten können?

Ich habe 20 Jahre eigene Erfahrung und Begleitung anderer Antragsteller hinter mir. Ich habe es sogar in der Regel noch drastischer miterlebt, schon wer einen Minijob weitermacht, hat ganz schlechte Chancen. Dass man nicht die Möglichkeit hat, zweigleisig zu fahren, ist also der Normalfall. Übrigens läuft das bei den späteren Überprüfungen der Rente genauso. Man darf theoretisch geringfügig arbeiten mit voller EM-Rente, ja klar, aber praktisch wird der Gutachter dann schon sehr misstrauisch.

Dass Sie vielleicht, statt Stunden immer mehr zu reduzieren, schon vor Jahren hätten aufhören sollen mit Arbeiten und den Rentenantrag stellen, könnte so sein. Finanziell muss man einfach da durch, das ist nie schön, und es ist auch ansonsten ein gar nicht schöner Weg, voll erwerbsgemindert zu sein. Es ist doch nichts, was man freiwillig tut, man hat keine andere Wahl. Wäre meine Rente abgelehnt worden, dann wäre ich Sozialhilfeempfänger geworden.

von
tja

Da ich jetzt nichts zu einer aktuellen Arbeitsunfähikgeit gelesen habe, hoffe ich für sie, dass sie zu mindestens schon länger arbeitsunfähig geschrieben sind.

Sollte das nicht der Fall sein, dann könnte der Gutachter vielleicht auch darüber gestolpert sein.

Bei meinem ersten Gutachter war das so. Ich war ihm seinerzeit nicht lange genug krankgeschrieben. Was immer dann auch lange genug heißen sollte.

Auch wenn Arbeitsunfähigkeit und Erwerbsunfähigkeit zwei paar Schuhe sind. Ist klar....