Erbitte Hilfe und Ratschlag !!!!

von
Frau Ratlos

Sehr geehrte Damen und Herren,

der Antrag auf eine Reha sowie auch der Widerspruch wurde jetzt im Dezember abgelehnt.
Inhalt:
Mit dem Widerspruch werden Leistungen zur med. Reha begehrt. Ihrem Begehren kann nicht entsprochen werden.
Die DRB kann nur dann Leistungen zur med. Reha erbringen, wenn die Erwerbsfähigkeit des Versicherten hierdurch wesentlich gebessert oder wiederhergestellt werden kann oder wenn bei einer bereits geminderten Erwerbsfähigkeit deren wesentliche Verschlechterung abgewendet werden kann (§9 Abs. 1 Nrn. 1 und 2 in Verbindung mit §10 des Sechsten Buches des Sozialgesetzbuches SGB)
Unter Berücksichtigung der von Ihnen vorgetragenen Einwände sowie der vorliegenden med. Unterlagen wurde festgestellt, daß Ihr Gesundheitszustand keine Gewährung von Leistungen zur med. Reha rechtfertigt.
Es erfordert eine fachübergreifende ambulante Therapie.......

Jetzt im kommenden Januar werden es 10 Monate, die ich nun auf Grund einer seltenen Krankheit AU geschrieben bin. Mein Neurologe, dass bemerke ich schon die ganze Zeit, weiß auch nicht so richtig weiter.
Zum MDK musste ich bis jetzt noch nicht.
Nun habe ich am 14.Januar einen Termin in einer anderen Fachabteilung (Neurochirurgie).
Dort werden mit Sicherheit auch erst wieder Untersuchungen gemacht
(neues MRT) usw.
Alles kostbare Zeit.
Die Krankenkasse drängt mit den Worten: "ihre Zeit rennt Ihnen davon".
Ja, was soll ich denn machen ?????
Ich bin doch kein Arzt und kann auch nicht einschätzen, ob es überhaupt Sinn macht einen Rentenantrag bzw.Teilrente (evtl. 6 Stunden arbeiten) zu stellen (bin 40 Jahre).
Ist das jetzt nur Druckmache von der Krankenkasse, weil sie eh aus dem Leistungsbezug raus wollen oder ist die Zeit wirklich schon so eng ???

Bis wann sollte man aller spätestens so einen Renten bzw. vielleicht Teilrente stellen ?

Ich kann das alles nicht einschätzen, was für Nachteile kommen jetzt auf mich zu ???
Die Aussteuerung der KK ca. im Juni. Dann ALG1 (Arbeit habe ich noch)
Mal angenommen ich stelle so einen Rentenantrag und dieser wird abgelehnt, woher
bekomme ich dann Geld ?????

Wer kann mir helfen? Meine Gedanken kreiseln nur noch.

von
Schade

wenn die Rente abgelehnt wird, heißt das , dass Sie arbeiten können.

Entweder Sie nehmen Ihre Arbeit wieder auf, oder müssen sich, wenn das nicht geht und die Kasse Sie aussteuert, arbeitslos melden und erhalten ALG.

von
-_-

Die Krankenkassen sind natürlich bemüht kostengünstig davon zu kommen. Da das Krankengeld meistens höher als die Rente ist, sollte der Versicherte jedoch nicht zu früh den Rentenantrag stellen. Normalerweise müsste es ausreichen, den Rentenantrag 3-4 Monate vor der Aussteuerung (Ende des Krankengeldbezuges nach 78 Wochen) zu stellen. Ob dem Rentenantrag dann entsprochen wird, kann Ihnen vorher keiner sagen.

von
Hellseher

Immer ruhig Blut!

Die Krankenkasse soll erst einmal noch weiterzahlen... der MDK wird sich schon noch melden.

Nun, die Reha wurde abgelehnt; die Begründung ist für mich einleuchtend.

ICH würde raten, erst einmal alles so weiterlaufen zu lassen, wie bisher (Krankengeld.).

Je nachdem, wie sich die Erkrankung in den nächsten Monaten weiterentwickelt, den Rentenantrag kurz vor Auslauf der Krankengeldzahlung stellen.

Dann zum Arbeitsamt und die Nahtlosigkeitsregelung in Anspruch nehmen (§ habe ich nicht im Kopf).

Solange der Rentenantrag läuft, wird dann ALG 1 gezahlt; das Arbeitsverhältnis ruht solange (nicht kündigen!).

Erfahrungsgemäß wird bei so hartnäckiger Reha-Ablehnung eine Rente auf Zeit gewährt.

Alles Gute für die Untersuchungen!