Ergebnislose Reha - wie geht es weiter?

von
Kleeblatt

Guten Tag,

nach zwei Rücken-OP's und zusätzlich irreparablen Sehnenrissen in beiden Schultern kann meine Mutter sich kaum noch bewegen (Auslöser sind Rheuma und Arthrose). Nach der zweiten OP sollte sie zur Aufpeppelung in ein Pflegeheim. Dort ist sie mittlerweile 4 Monate und der Zustand hat sich verschlechtert. Nun kommt sie in zwei Wochen endlich wieder zur Reha. Jetzt ist die Frage wie es danach weitergeht? Wir gehen nicht davon aus dass sie nach 3 Wochen + Verlängerung wieder selbstständig laufen bzw. sich selbstständig versorgen kann und befürchten dass sie wieder in ein Heim muss. Sie ist erst Mitte 50 und mein Vater berufstätig.

Welche Möglichkeiten nach der Reha gibt es noch? An wen können wir uns wenden?

Vielen Dank,
Kleeblatt

Experten-Antwort

Hallo Kleeblatt,
zunächst können auch nach der Reha-Maßnahme weiterhin Nachsorgeleistungen, die von der Rentenversicherung gezahlt werden in Anspruch genommen werden. Ob hierdurch allerdings eine wesentliche Besserung des Gesundheitszustandes Ihrer Mutter eintrifft, bleibt abzuwarten.
Haben Sie weiterhin bereits über eine Erwerbsminderungsrente nachgedacht, um zumindest finanzielle Einbußen durch die Unterbringung im Pflegeheim und Verdienstausfall abzumildern? Lassen Sie sich hierzu in einer Auskunfts- und Beratungsstelle der Deutschen Rentenversicherung individuell beraten. Sollte Ihre Mutter nicht in der Lage sein, an einem solchen Gespräch teilzunehmen, können auch Sie oder eine andere Person in Vollmacht für Ihre Mutter vorsprechen.
Viele Grüße
Ihr Expertenteam der Deutschen Rentenversicherung