Erhalte ich Originalbelege zurück?

von
Ines Schumann

Sehr geehrte Damen und Herren,

nachdem ich einen Antrag auf Rente bei Erwerbsunfähigkeit gestellt habe, erhielt ich ein Schreiben, in welchem ich gebeten wurde, fehlende Originale bzw. beglaubigte Kopien nachzureichen. Ich würde es dieses Mal bevorzugen, Originale einzusenden, doch ich konnte leider keine Informationen finden, ob ich sie wieder zurück gesendet bekomme. Kann mir jemand mitteilen, ob die Rentenversicherung Originalbelege grundsätzlich wieder zurück sendet, behält oder vernichtet?

Für eine Rückmeldung vielen Dank im Voraus!

Mit freundlichen Grüßen
Ines Schumann

von
-_-

Die Beglaubigung der Kopien wird bei den Stadt- und Gemeindeverwaltungen für Rentenzwecke kostenfrei vorgenommen.

http://bundesrecht.juris.de/sgb_10/__64.html

Sie können die Übereinstimmung mit den Originalen auch bei einer Auskunfts- und Beratungsstelle der Deutschen Rentenversicherung vornehmen lassen.

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Originale sollten Sie möglichst behalten. Sofern im Ausnahmefall die Einsendung von Originalen unbedingt notwendig ist, lassen Sie sich die Kopien dennoch beglaubigen und behalten die beglaubigten Kopien für Ihre Unterlagen.

von
-_-

Sorry, das sollte natürlich lauten: Sie können die Übereinstimmung mit den Originalen auch bei einer Auskunfts- und Beratungsstelle der Deutschen Rentenversicherung bestätigen lassen.

von
Hans

Geben Sie NIEMALS Originalbelege aus der Hand.

Jede Stadtverwaltung fertigt beglaubigte Kopien an die völlig ausreichen.

Mehr kann man ihnen dazu nicht sagen.

Experten-Antwort

Hallo Ines Schumann,

der Rentenversicherungsträger sendet Originalunterlagen immer an die Versicherten zurück. Dies erfolgt in der Regel nach Abschluss des Verfahrens.
Ansonsten besteht auch die Möglichkeit, bei einer Beratungsstelle der Deutschen Rentenversicherung, bei den Versichertenberatern der Deutschen Rentenversicherung oder bei Behörden bestätigte Fotokopien der Unterlagen zu erhalten, die anstelle der Originale eingesandt werden können.

von
Jürgen

Da hat die Expertin wohl recht. Da solch ein Vorgang recht lange dauert, muss man schon 2-3 Jahre auf seine Originale verzichten können. Da sollte man doch zur Variante beglaubigter Kopien greifen. Viel Glück
Jürgen