Erhalte keine Rentenauskunft

von
Günni

Ich erhalte auf Grund eines Wegeunfalles eine Rente bei der BG. Wie ich inzwischen gelernt habe, wird diese (zum Teil?) auf die Altersrente angerechnet/verrechnet.
Da es bei mir langsam mit dem Ruehestand so weit ist, habe ich - für meine Lebensplanung - bei der Bundesversicherungsanstalt für Angestellte in Berlin angefragt, was denn nun so ungefähr rauskommt.
Ich bekam nur einen Anruf, wie schwierig das sei ... wie unsicher ... und überhaupt ... Ich bekomme keinerlei Auskunft - nur die üblichen Jahresauszüge.
Frage: Was kann ich tun? Oder habe ich keine Chance eine entsprechende Auskunft zu bekommen?

von
Schießl Konrad

Kann dies nicht verstehen,anderseits können
Sie ohne Weiteres von der BFA eine Rentenauskunft v erlangen, wenn Sie mit der
jährlichen Renteninformation nicht zu Recht
kommen( keine Auszüge).
Klappt dies nicht, eine Schilderung Ihrer Lage
an die Frau Ministerin bringt Schwung in die
Angelegenheit, dessen bin ich mir sicher.

von
User

hä? Versteh ich nicht, normalerweise ist eine Rentenauskunft für den Sachbearbeiter eine Sache von 5 Minuten, sofern das Konto geklärt ist...

von
DarkKnight RV

Ich würde es mal bei der Deutschen Rentenversicherung Bund versuchen!! 8)

Spaß beiseite, sagte man Ihnen warum es schwierig sei, eine Rentenauskunft zu erstellen??

Ist die DRV Bund auch der zuständige Träger??

Und was sind die üblichen Jahresauszüge, von denen Sie sprechen?

von Experte/in Experten-Antwort

Wenn ich Sie richtig verstehe, erhalten Sie jährlich eine Renteninformation bzw. Rentenauskunft. Bei der Berechnung der darin aufgeführten Werte wurde jedoch Ihre Unfallrente nicht berücksichtigt. Sie wollen nun wissen, wie hoch Ihre Rente voraussichtlich nach Anrechnung der Unfallrente ist.
Meines Erachtens sind die Mitarbeitern der Beratungstellen in der Lage eine solche Berechnung durchzuführen. Ich empfehle Ihnen, mit Ihrem Anliegen eine Beratungsstelle zu besuchen. Legen Sie dort Ihren Verletztenrentenbescheid (mit Höhe Rente, Jahresarbeitsverdienst, Minderung der Erwerbsfähigkeit) vor.

von
oder so

Zitiert von: User

hä? Versteh ich nicht, normalerweise ist eine Rentenauskunft für den Sachbearbeiter eine Sache von 5 Minuten, sofern das Konto geklärt ist...

Außer es ist die SB in Gera oder Stralsund... ;-D

von
Reni

Zitiert von: DarkKnight RV

Ich würde es mal bei der Deutschen Rentenversicherung Bund versuchen!

Die sind auch nicht schneller.
Bei mir brauchte es für eine simple Probeberechnung EM-Rente/Altersrente SB ca. ein Jahr und 2 Anfragen. Nach der 1. Anfrage telefonisch vertröstet wegen eines technischen Problems, und dann nichts mehr. Nach der 2. immer noch 3 Monate, in der Zeit wurde schriftlich noch eine Kopuie des SB-Ausweises verlangt. Der läuft ohnehin bis dahin ab, wird aber mit Sicherheit verlängert - wozu dann vorher eine Kopie, wurde mir nicht klar.

von
Günni

Vielen Dank für die Beiträge:

Richtig:
Ich erhalte meinen Bescheid jährlich - Kontenklärung ist auch längst erledigt.
Bei der Berechnung ist jedoch meine Unfallrente nicht berücksichtigt.

Aber:
Ich hatte zweimal (!) schriftlich angefragt, die ganzen Unterlagen eingereicht - werde aber abgewiesen (siehe oben).

Noch mal aber:
"Meines Erachtens sind die Mitarbeitern der Beratungstellen in der Lage eine solche Berechnung durchzuführen." Das hatte ich auch gedacht - wurde dann aber mit dem Hinweis, dass ich in Berlin geführt würde abgewiesen.

Also, was kann ich bitte tun?

PS. Ich scheine nicht der einzige Fall zu sein - siehe Reni

von Experte/in Experten-Antwort

Hallo Günni,

hier kann ich Ihnen nur empfehlen, sich nochmals an die Beratungsstelle zu wenden. Selbst wenn deren Mitarbeiter technisch nicht in der Lage sein sollten, die Berechnung selbst durchzuführen (was ich mir fast nicht vorstellen kann), so müssten Sie doch zumindest Ihr Anliegen an den zuständigen Rentenversicherungsträger weiterleiten und eine Klärung veranlassen.

von
Schießl Konrad

Zitiert von: Günni

Vielen Dank für die Beiträge:

Richtig:
Ich erhalte meinen Bescheid jährlich - Kontenklärung ist auch längst erledigt.
Bei der Berechnung ist jedoch meine Unfallrente nicht berücksichtigt.

Aber:
Ich hatte zweimal (!) schriftlich angefragt, die ganzen Unterlagen eingereicht - werde aber abgewiesen (siehe oben).

Noch mal aber:
"Meines Erachtens sind die Mitarbeitern der Beratungstellen in der Lage eine solche Berechnung durchzuführen." Das hatte ich auch gedacht - wurde dann aber mit dem Hinweis, dass ich in Berlin geführt würde abgewiesen.

Also, was kann ich bitte tun?

PS. Ich scheine nicht der einzige Fall zu sein - siehe Reni

Jetzt wird alles klar, Sie wollten wissen, wie sich
die Kürzung durch die gewährte Unfallrente bei der gesetzlichen Rente auswirkt.
Dies sind ja zwei Paar Stiefel, da fehlen doch
verschiedene Angaben, die die Rentenstelle nicht weiß.
Ich meine, umgekekert wird ein Schuh daraus.
Wenden Sie sich doch an die Stelle, die die
Unfallversicherung überweist und nennen Sie
dieser auch die Rentenhöhe der letzten Info
der BfA.
Da kommt es ua. auch darauf an, wie hoch
das Einkommen vor dem Unfall war.
Gehen Sie davon aus, der Träger der Unfall-
versicherung hilft weiter, ermässigt sich doch
bei entsprechender Anrechung auf die Rente
die Leistung der Unfallversicherung.

von
Claire Grube

Zitiert von: Schießl Konrad

Sie wollten wissen, wie sich die Kürzung durch die gewährte Unfallrente bei der gesetzlichen Rente auswirkt. Da fehlen doch verschiedene Angaben, die die Rentenstelle nicht weiß.

Ich meine, umgekekert wird ein Schuh daraus. Wenden Sie sich doch an die Stelle, die die Unfallversicherung überweist und nennen Sie dieser auch die Rentenhöhe der letzten Info der BfA. Da kommt es ua. auch darauf an, wie hoch das Einkommen vor dem Unfall war. Gehen Sie davon aus, der Träger der Unfallversicherung hilft weiter, ermässigt sich doch bei entsprechender Anrechung auf die Rente
die Leistung der Unfallversicherung.


"umgekekert" war das Müll! Die Unfallversicherung interessiert das nicht die Bohne!

§ 93 SGB VI regelt die Anrechnung der Unfallrente auf die Rente aus der gesetzlichen Unfallversicherung. Dazu ist die Kenntnis der Unfallrentenwerte (JAV, Prozentsatz, Rentenhöhe, Jahr des Unfalls, eigenen Beitragsleistung?) erforderlich. Mit diesen Angaben sollte es dem Rentenversicherungsträger möglich sein, die gewünschte Auskunft zu erteilen.

von
Günni

Nicht so heftig bitte Claire Grube - trotzdem danke.
Vielleicht habe ich es ja nicht klar genug beschrieben. Ich glaube auch nicht, dass die Berufsgenossenschaft in der Lage ist, mir meine BFA-Rente zu berechnen.

Ich werde es gemäß "Experte" noch mal mit der Beratungsstelle versuchen.

Ich werde berichten, was passiert

Schönes Wochenende allen

von
Schießl Konrad

Zitiert von: Günni

Nicht so heftig bitte Claire Grube - trotzdem danke.
Vielleicht habe ich es ja nicht klar genug beschrieben. Ich glaube auch nicht, dass die Berufsgenossenschaft in der Lage ist, mir meine BFA-Rente zu berechnen.

Ich werde es gemäß "Experte" noch mal mit der Beratungsstelle versuchen.

Ich werde berichten, was passiert

Schönes Wochenende allen

Damit wir uns nicht falsch verstehen, ich meinte nicht, dass die Berufsgenossenschaft die Rente
berechnen kann, oder sollte, vielmehr sollten
Sie der BG. die derzeitigen Beträge der Rente,
ausweislich der letzten Renteninformation mit-
teilen.Diese Angaben und die dort bereits vorhandenen Zahlen hinsichtlich früheren Ver-
dienst etc., liegen ja der BG. bereits vor.

Aus der Praxis, für eine frühere Bankkundin
bearbeite ich seit Jahren die Anfrage der Berufs-
genossenschaft Handel und Warendistribution,
80270 München, zuständig für eine Unfallrente
des Verstorbenen Ehemannes aus dem Jahre 1987.

Der Eingangstext des Anschreibens lautet:
wir prüfen zum 1.Juli des Jahres, ob Einkommen
auf Ihre Rente anzurechnen ist, wenn es be-
stimmte Höchstbeträge üb ersteigt.

Erspares es mir, auf die Bemerkung von Grube
einzugehen, will ja nicht die Kindererziehung der
Eltern beanstanden
Bin ja mit drei Erwachsenen Töchtern und seit
1957 mit meiner Ehefrau immer gut ausge-
kommen.

von
Gigi

Hallo @Schießl Konrad,

Ihre Beiträge werden immer kurioser und leider sind alle falsch.

Die Berufsgenossenschaft berechnet niemals die Auswirkungen der gezahlten Unfallrente auf die Rente der gesetzlichen Rentenversicherung. Das ist auch nicht deren Aufgabe.
Bei einer solchen Anfrage würde man – zu Recht - auf die Zuständigkeit der DRV verweisen.

Wie @Claire Grube schon schrieb ist Ihre Äußerung, "ermässigt sich doch bei entsprechender Anrechung auf die Rente die Leistung der Unfallversicherung" völlig falsch.
Genau das Gegenteil ist der Fall. Die Unfallrente wird weiterhin in vollem Umfang gezahlt. Die Rente der gesetzlichen Rentenversicherung ist ggf. zu mindern.

>>Aus der Praxis, für eine frühere Bankkundin bearbeite ich seit Jahren die Anfrage der Berufsgenossenschaft Handel und Warendistribution, 80270 München, zuständig für eine Unfallrentedes Verstorbenen Ehemannes aus dem Jahre 1987.
Der Eingangstext des Anschreibens lautet: wir prüfen zum 1.Juli des Jahres, ob Einkommen
auf Ihre Rente anzurechnen ist, wenn es bestimmte Höchstbeträge übersteigt.

von
Gigi

Mein Text wurde verkürzt dargestellt. Fortsetzung:

Schön das Sie einer früheren Bankkundin helfen.
Aber das hat mit dem Sachverhalt hier überhaupt nichts zu tun.
Das es bei Hinterbliebenrenten eine Einkommensanrechnung gibt ist Ihnen ja bekannt. Dies gilt nicht nur bei Hinterbliebenrenten aus der Rentenversicherung sondern auch bei Hinterbliebenrenten aus der Unfallversicherung. Deshalb auch die jährliche Anfrage.
Gigi

von
Agnes

Guten Morgen @günni,

ich hätte da noch ein Tipp für Sie:
Laden Sie sich doch mal diese Broschüre aus dem Netz.
http://www.deutsche-rentenversicherung.de/BayernSued/de/Inhalt/Allgemeines/Pool_BY/Zahlen_und_Tabellen/ZuT_2012_7.html

Dort finden Sie ab Seite 38 einen verständlichen Berechnungsbogen für die Anrechnung einer Unfallrente.
Mit einem Taschenrechner und ein paar Minuten Zeitaufwand kommen Sie ja vielleicht zum Ziel.

Agnes

von
Schießl Konrad

Zitiert von: Gigi

Hallo @Schießl Konrad,

Ihre Beiträge werden immer kurioser und leider sind alle falsch.

Die Berufsgenossenschaft berechnet niemals die Auswirkungen der gezahlten Unfallrente auf die Rente der gesetzlichen Rentenversicherung. Das ist auch nicht deren Aufgabe.
Bei einer solchen Anfrage würde man – zu Recht - auf die Zuständigkeit der DRV verweisen.

Wie @Claire Grube schon schrieb ist Ihre Äußerung, "ermässigt sich doch bei entsprechender Anrechung auf die Rente die Leistung der Unfallversicherung" völlig falsch.
Genau das Gegenteil ist der Fall. Die Unfallrente wird weiterhin in vollem Umfang gezahlt. Die Rente der gesetzlichen Rentenversicherung ist ggf. zu mindern.

>>Aus der Praxis, für eine frühere Bankkundin bearbeite ich seit Jahren die Anfrage der Berufsgenossenschaft Handel und Warendistribution, 80270 München, zuständig für eine Unfallrentedes Verstorbenen Ehemannes aus dem Jahre 1987.
Der Eingangstext des Anschreibens lautet: wir prüfen zum 1.Juli des Jahres, ob Einkommen
auf Ihre Rente anzurechnen ist, wenn es bestimmte Höchstbeträge übersteigt.

Schön das Sie Ihren Schnabel wieder wetzen konnten. Ich habe doch nichts behauptet, viel-
mehr meine Gedanken vorgetragen die vielleicht weiterhelfen könnten.
Bin doch kein Fachmann, dies als Behauptung
aufstellen zu können, hoiffe dabei meinen Anstand nicht verletzt zu haben.

von
Schießl Konrad

Zitiert von: Gigi

Hallo @Schießl Konrad,

Ihre Beiträge werden immer kurioser und leider sind alle falsch.

Die Berufsgenossenschaft berechnet niemals die Auswirkungen der gezahlten Unfallrente auf die Rente der gesetzlichen Rentenversicherung. Das ist auch nicht deren Aufgabe.
Bei einer solchen Anfrage würde man – zu Recht - auf die Zuständigkeit der DRV verweisen.

Wie @Claire Grube schon schrieb ist Ihre Äußerung, "ermässigt sich doch bei entsprechender Anrechung auf die Rente die Leistung der Unfallversicherung" völlig falsch.
Genau das Gegenteil ist der Fall. Die Unfallrente wird weiterhin in vollem Umfang gezahlt. Die Rente der gesetzlichen Rentenversicherung ist ggf. zu mindern.

>>Aus der Praxis, für eine frühere Bankkundin bearbeite ich seit Jahren die Anfrage der Berufsgenossenschaft Handel und Warendistribution, 80270 München, zuständig für eine Unfallrentedes Verstorbenen Ehemannes aus dem Jahre 1987.
Der Eingangstext des Anschreibens lautet: wir prüfen zum 1.Juli des Jahres, ob Einkommen
auf Ihre Rente anzurechnen ist, wenn es bestimmte Höchstbeträge übersteigt.

Schön das Sie Ihren Schnabel wieder wetzen konnten. Ich habe doch nichts behauptet, viel-
mehr meine Gedanken vorgetragen die vielleicht weiterhelfen könnten.
Bin doch kein Fachmann, dies als Behauptung
aufstellen zu können, hoiffe dabei meinen Anstand nicht verletzt zu haben.

von
Günni

Sehr geehrter Hr. Schießl + Gigi,

es wird mir langsam unangenehm, dass ich mit meinem Beitrag hier solche verbalen Auseinandersetzungen initiiert habe. Hier kann doch jeder seine MEINUNG sagen - und die kann halt auch mal falsch sein oder falsch verstanden worden sein.

Nun zu Agnes:
Sehr hilfreich - die Bayern halt wieder.
Nur bei der Terminologie habe ich Probleme:
a. Was ist bitte JAV der UV unter Punkt 2: aktuelles Jahresgehalt, Jahresgehalt des Unfalljahres oder berechnetes Jahresgehalt aus der Beitragsbemessungsgrenze?
b. Was ist bitte der "Ruhensbetrag"?

Wäre echt super, wenn mir da jemand weiterhelfen könnte.

von
Agnes

Hallo @Günni,

Für die Berechnung einer Unfallrente ist zunächst der Jahresverdienst (JAV) vor dem Unfalljahr maßgebend. Dieser JAV wird aber durch die Rentenerhöhungen (1.7.) jeweils aktualisiert.
Leider kenne ich die Anpassungsmitteilungen der BG nicht.
Schauen Sie mal in die Anpassungsmitteilung zum 1.7.2012. Steht da irgendwo "Neuer JAV"?. Dann ist dies der maßgebende JAV für die Grenzbetragsermittlung.

Der "Ruhensbetrag" ist der Betrag um den sich die Rente aus der Rentenversicherung mindert.

Agnes

PS: Falls der neue JAV nicht aus der Anpassungsmitteilung ersichtlich ist bitte noch mal melden.